C&A-Logo an einem Geschäft | Bildquelle: Photothek

Medienbericht über Pläne Wird C&A an Chinesen verkauft?

Stand: 15.01.2018 01:13 Uhr

Eines der bekanntesten deutschen Unternehmen könnte bald den Besitzer wechseln. 2000 Filialen und 60.000 Mitarbeiter hat C&A weltweit - laut einem Medienbericht sollen chinesische Investoren die Macht übernehmen. Die Reaktion von C&A lässt Interpretationsspielraum.

Die Textil-Handelskette C&A steht möglicherweise kurz vor dem Verkauf. Der "Spiegel" berichtet, die Eigentümerfamilie plane, das 1841 gegründete Traditionsunternehmen an Investoren aus China zu verkaufen. Der Deal solle angeblich kurz vor dem Abschluss stehen, meldete das Magazin unter Berufung auf Insider.

Die Anteile der C&A-Eigentümerfamilie Brenninkmeijer sind in der Cofra Holding AG mit Sitz im Schweizer Zug gebündelt.

"Ausloten verschiedener Wege"

Die Holding bestätigte den Bericht nicht. Dem "Spiegel" teilte sie aber mit, "der andauernde Umbau" beinhalte auch "das Ausloten verschiedener Wege, um in Wachstumsmärkten wie China und im Digitalen Fahrt aufzunehmen". So könne es "potentiell auch Partnerschaften und andere Arten von zusätzlichen, externen Beteiligungen" geben. Weiter heiße es in dem Statement, jede C&A-Region habe "Möglichkeiten der Expansion mit einer Reihe von Parteien" sondiert und werde das auch weiterhin tun.

C&A beschäftigt laut eigenen Angaben rund 60.000 Mitarbeiter und hat rund 2000 Filialen in 21 Ländern. Die Familie Brenninkmeijer zählt dem Bericht zufolge mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 20 Milliarden Euro zu den reichsten Familien in Europa.

Geht C&A an chinesische Investoren?
Klaus-Rainer Jackisch, HR
15.01.2018 13:27 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 15. Januar 2018 um 04:48 Uhr.

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