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Nach Milliardenverlusten beim Stahlkonzern
Cromme kehrt ThyssenKrupp den Rücken
Der Aufsichtsratsvorsitzende des Stahlkonzerns ThyssenKrupp, Gerhard Cromme, kehrt dem Unternehmen den Rücken. Der 70-Jährige legt sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender zum 31. März nieder.
Gleichzeitig tritt er auch von seinem Posten als stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Krupp-Stiftung zurück, wie das Unternehmen in Essen mitteilte. Cromme selbst erklärte, er wolle einen "personellen Neuanfang ermöglichen".
Aktionärsvertreter hatten bereits zur Hauptversammlung von ThyssenKrupp im Januar den Rücktritt von Cromme gefordert. Das Unternehmen hatte Milliardenverluste einräumen müssen. Cromme ist seit 2001 Aufsichtsratsvorsitzender von ThyssenKrupp. Bereits ab 1986 war er Vorstandschef der Krupp AG und ihrer Nachfolger.
Cromme erklärte, er wünsche ThyssenKrupp, dass das Unternehmen "gestärkt" aus der derzeitigen Krise hervorgehe. Unternehmenschef Heinrich Hiesinger erklärte, Cromme habe das Bild der deutschen Stahlindustrie entscheidend geprägt
Stand: 08.03.2013 13:11 Uhr
