Verfahren wegen Steuerhinterziehung Credit Suisse kauft sich frei

Stand: 19.09.2011 10:53 Uhr

Zentrale der Credit Suisse in Zürich | Bildquelle: dpa
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Credit Suisse vermeidet mit der Zahlung einen langwierigen Rechtsstreit.

Die Schweizer Großbank Credit Suisse zahlt den deutschen Behörden 150 Millionen Euro, um einen Schlusspunkt unter Ermittlungen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu setzen. Dies sei das Ergebnis einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit der Bank, teilte Credit Suisse mit. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen Bank-Mitarbeiter wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt. Damit sei ein langwieriger und komplexer Rechtsstreit beendet worden.

1,2 Milliarden Euro in der Schweiz geparkt

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hatte im März 2010 Ermittlungen gegen 1100 Kunden der Credit Suisse wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung sowie gegen Mitarbeiter der Schweizer Bank wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung aufgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten die Kunden insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro in der Schweiz angelegt.

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