Satellitenbild von Zypern

März 2016 Zypern verlässt den Rettungsschirm

Stand: 02.03.2016 17:25 Uhr

Nach drei Jahren mit Milliardenhilfen läuft das Euro-Hilfsprogramm für Zypern aus. Die Europäische Zentralbank senkt den Leitzins auf 0,0 Prozent. Die Bahn meldet einen Milliardenverlust. Die Ermittlungen gegen VW werden erneut ausgeweitet.

01. März: Die Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt im Februar auf 2,91 Millionen.

03. März: Bundesfinanzminister Schäuble warnt vor einer Schwächung der EU durch einen möglichen Austritt Großbritanniens.

04. März: Als erstes Medienunternehmen steigt ProSiebenSat.1 in den DAX und damit in den Kreis der 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands auf.

05. März: Chinas Regierung gibt in ihrem neuen Fünf-Jahres-Plan deutlich bescheidenere Ziele für das Wirtschaftswachstum in Höhe von 6,5 bis 7,0 Prozent pro Jahr aus.

06. März: Martin Zielke, bisher Leiter des Privatkundengeschäfts, wird zum neuen Commerzbank-Chef berufen und tritt damit zum 1. Mai die Nachfolge von Martin Blessing an. Es wird bekannt, dass der VW-Vorstand die Abgasmanipulationen der Öffentlichkeit bewusst verschwieg, weil der Konzern in den USA auf einen Vergleich mit den Behörden und eine vergleichsweise geringe Strafzahlung von weniger als 100 Millionen Euro hoffte.

07. März: Zypern beendet das Hilfsprogramm des IWF bereits zehn Wochen früher als geplant.

08. März: Chinas Exporte brechen im Februar ein. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig weitet ihrer Ermittlungen in der VW-Abgasaffäre auf 17 Beschuldigte aus. Die Zahl der in Deutschland geleisteten Arbeitsstunden ist 2015 auf den höchsten Stand seit 1992 gestiegen.

09. März: Auch die US-Justiz weitet ihre Ermittlungen gegen VW im Zusammenhang mit dem Abgasskandal aus - es geht nun auch um den Verdacht des Bankbetrugs und mögliche Verstöße gegen Steuergesetze. Siemens kündigt an, 2500 Stellen zu streichen oder zu verlagern.

10. März: Die Europäische Zentralbank senkt den Leitzins auf 0,0 Prozent und verschärft den Strafzins für Bankeinlagen auf 0,4 Prozent. Die deutschen Exporte gehen zu Jahresbeginn überraschend zurück.

15. März: Die Deutsche Bahn plant die Schließung Hunderter Verladestellen im Güterverkehr.

16. März: Die Deutsche Bahn schließt das Jahr 2015 mit einem Verlust von 1,3 Milliarden Euro ab.

17. März: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel genehmigt per Ministererlaubnis die Fusion zwischen Kaiser's Tengelmann und Edeka und setzt sich damit über die gegenteilige Entscheidung des Bundeskartellamts hinweg.

18. März: Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wird vor dem Stuttgarter Landgericht vom Vorwurf der Marktmanipulation im Zusammenhang mit der gescheiterten VW-Übernahme freigesprochen.

24. März: Die Reallöhne in Deutschland sind 2015 um 2,4 Prozent gestiegen.

28. März: In Deutschland haben 2015 Immobilien im Wert von mehr als 200 Milliarden Euro den Besitzer gewechselt.

30. März: Der US-Flugzeughersteller Boeing kündigt an, bis zur Jahresmitte etwa 4000 Stellen zu streichen. Die Kommunen in Deutschland verbuchten im Jahr 2015 einen Überschuss von 3,2 Milliarden Euro.

31. März: Zypern verlässt den Euro-Rettungsschirm. Argentinien legt den jahrelangen Schuldenstreit mit Gläubigern in den USA endgültig bei - das Parlament ebnet den Weg für die Auszahlung von mehreren Milliarden Dollar an Hedgefonds. Die Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt im März weiter: auf 2,85 Millionen. Die deutschen Staatsschulden gehen 2015 um 24 Milliarden auf 2153 Milliarden Euro zurück. Aus Protest gegen die geplante Arbeitsmarktreform legen Tausende Menschen in Frankreich die Arbeit nieder.

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