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[Bildunterschrift: 3500 Bosch-Mitarbeiter in Bamberg werden für ein halbes Jahr in Kurzarbeit geschickt. ]
Der weltgrößte Autozulieferer Bosch schickt aufgrund der aktuellen Absatzflaute 3500 Mitarbeiter für ein halbes Jahr in Kurzarbeit. Nach Unternehmensangaben ist von diesem Schritt der Standort Bamberg betroffen. Die betroffenen Mitarbeiter fertigen dort vor allem Diesel-Komponenten. Weitere 4500 Beschäftigten in Bamberg seien von der Kurzarbeit nicht betroffen und produzierten weiter Benzin-Systeme und Zündkerzen, sagte ein Unternehmenssprecher.
"Wir verhandeln an weiteren Standorten mit dem Betriebsrat über Maßnahmen", sagte er. Die Streichung einzelner Produktionstage reiche zum Teil nicht aus, um die Kürzungen bei den Autoherstellern aufzufangen. "Es ist nicht auszuschließen, dass es an weiteren Standorten zu Kurzarbeit kommt", sagte der Sprecher.
Neben der Flaute auf dem Automarkt leidet das Unternehmen auch unter dem sinkenden Marktanteil von Fahrzeugen mit Dieselmotor, bei denen der Hersteller besonders stark vertreten ist. Obwohl Dieselmotoren in der Regel nach wie vor sparsamer sind als Benziner, ist die Angleichung der Preise für Benzin und Diesel gegenwärtig für viele Autokäufer ein Grund, sich vom Diesel abzuwenden.
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