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Nach Pannenserie bei US-Flugzeugbauer
Boeing bemüht sich um Optimismus
Trotz des Desasters mit dem "Dreamliner" setzt der US-Flugzeughersteller Boeing auf Wachstum. Die Konzernführung stellte für das laufende Jahr weiter steigende Umsätze und etwa gleich viel Profit in Aussicht. Voraussetzung sei jedoch, dass das Flugverbot für den "Dreamliner" keine nennenswerten Kosten nach sich ziehe.
In diesem Jahr will Boeing mindestens 635 Flugzeuge ausliefern, darunter 60 "Dreamliner". Wichtigste Aufgabe im neuen Jahr sei es, die Batterie-Probleme zu lösen und den Dreamliner wieder zum sicheren Einsatz zu bringen, sagte Boeing-Chef Jim McNerney. Die Produktion werde weiterlaufen.
Ausliefern will der Konzern aber weiter nicht. Nach erheblichen Problemen und einer Notlandung Mitte Januar müssen die Flugzeuge dieses Modells auf Anordnung mehrerer Flugbehörden derzeit auf dem Boden bleiben.
Leichter Gewinnrückgang
2012 steigerte Boeing seinen Umsatz um 19 Prozent auf 81,7 Milliarden Dollar. Der Profit betrug im vierten Quartal 2012 den Angaben zufolge 978 Millionen Dollar, verglichen mit 1,39 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Im Gesamtjahr 2012 machte das Unternehmen einen Gewinn von 3,9 Milliarden Dollar, ein Rückgang um 2,5 Prozent im Vergleich zu 2011.
Stand: 30.01.2013 16:58 Uhr
