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Die Deutsche Bahn hat einen milliardenschweren Auftrag im Wüstenemirat Katar ergattert. Dafür soll ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, das umfassend in die Schieneninfrastruktur in Katar investiert. Das erläuterte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.
[Bildunterschrift: Globale Expansion: Demnächst baut die Bahn in Katar ein Schienennetz auf. ]
Das Investitionsvolumen für die Bahn- und Bauindustrie belaufe sich auf insgesamt 17 Milliarden Euro, sagte Ramsauer, der am Wochenende gemeinsam mit Bahnchef Rüdiger Grube nach Katar reist. Dort soll das Großprojekt besiegelt werden. "Das ist beispielhaft für die Außenwirtschaft Deutschlands", sagte Ramsauer.
Teil des Auftrags sei beispielsweise, den Flughafen Doha mit der Stadt Doha zu verbinden. Der CSU-Politiker sprach von einem "gewaltigen Milliardengeschäft" für die Deutsche Bahn.
Medienberichten zufolge soll ein Schienenverkehrsnetz im Personen- und Güterverkehr sowie eine Fernverkehrsstrecke ins benachbarte Bahrain gebaut werden. werden. Ziel der gemeinschaftlichen Bahngesellschaft Qatar Railways Development Company sei zudem der Aufbau des Nahverkehrsnetzes in der Hauptstadt Doha. Es sei das erste Schienennetz in der Größenordnung, das im arabischen Raum entstehe.
Der Deal kommt nach jahrelangen Verhandlungen zum Abschluss. Bereits Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte sich auf Bitten des damaligen Bahnchefs Hartmut Mehdorn in Katar eingesetzt und eine Transrapidstrecke nach Bahrain angeregt. Die Magnettechnologie wurde aber nicht weiter verfolgt. Vergangenes Jahr unterschrieben die Bahn und Katar dann eine erste Absichtserklärung für das nun besiegelte Projekt.
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