CSU-Parteichef Horst Seehofer in Siegerpose auf dem Parteitag. | Bildquelle: AFP

Steuerboni für Autokäufer? Seehofer will den Diesel retten

Stand: 29.07.2017 13:03 Uhr

Erst das Diesel-Gate und nun Richter, die für Fahrverbote entscheiden: Das Dieselauto steht derzeit nicht im besten Licht da. CSU-Chef Seehofer will den Diesel aber noch nicht abschreiben und schmiedet Rettungspläne.

Umweltschützer feiern es als Durchbruch im Kampf gegen Luftverschmutzung, die Autobranche bringt das Urteil des Stuttgarter Landgerichts für mögliche Fahrverbote in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ins Zittern. War es das für die Dieselautos? Ihre hohen Feinstaubemissionen gelten schließlich als Hauptursache für die dicke Luft in deutschen Großstädten.

Allein die Diskussion um Fahrverbote habe dem Diesel schon geschadet, äußerte sich Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, nach dem Urteilsspruch. Die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland sei im ersten Halbjahr um gut neun Prozent zurückgegangen.

Bundesumweltministerium lehnt Kaufanreize für Dieselfahrzeuge ab
tagesschau 20:00 Uhr, 29.07.2017, Moritz Rödle, ARD Berlin

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

CSU-Chef will staatlichen Fonds für Umrüstung

Schon lange hat diese Diskussion auch die Politik erreicht: Und während sich die eine Seite, etwa die Grünen, für den kompletten Umstieg auf Elektromobilität aussprechen, versucht die andere Seite Möglichkeiten zu finden, um den Dieselmarkt wieder auf stabilere Füße zu bringen.

So auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Seine Idee: Den potenziellen Autokäufern die Entscheidung für ein Dieselmodell durch Steuervergünstgungen schmackhaft machen. "Es wäre ein guter Weg, wenn wir über die Reduzierung der KfZ-Steuer einen Anreiz zum Kauf eines neuen, emissionsarmen Euro-6-Diesels setzen würden", sagte der CSU-Parteichef dem "Spiegel".

Zudem schlug Seehofer vor, einen staatlichen Fonds einzurichten, in denen auch bislang nicht verwendete Mittel zur Förderung der Elektromobilität fließen könnten. Damit sollten dann Taxen, Busse und Müllautos mit Dieselautos umgerüstet werden.

Über dieses Thema berichtete Bayern1 am 29. Juli 2017 um 11:05 Uhr.

Darstellung: