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Der Energiekonzern E.ON verlangt von der Bundesregierung für die Atomwende eine Entschädigung in Milliardenhöhe. Der Konzern erkenne zwar den politischen Mehrheitswillen an, teilte der Versorger mit. "Gleichzeitig erwartet das Unternehmen natürlich den gebotenen Ausgleich für den mit diesen Entscheidungen verbundenen Vermögensschaden in Milliardenhöhe." E.ON habe im Vertrauen auf die im Herbst beschlossenen Laufzeitverlängerungen Investitionsentscheidungen in erheblichem Umfang getroffen.
Der Konzern kündigte zudem eine Klage gegen die Brennelementesteuer an. Die Beibehaltung der Steuer trotz der Rücknahme der Laufzeitverlängerung stelle eine "unzumutbare Doppelbelastung" für das Unternehmen dar, sagte ein Konzernsprecher der Nachrichtenagentur dapd.
Die Regierungskoalition hatte in der Nacht zu Montag beschlossen, bis 2022 aus der Kernenergie auszusteigen und an der Steuer festzuhalten.
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