Arbeitslosenzahlen leicht gestiegen

Arbeitsmarkt-Bilanz 2012 Positiver Rückblick, gedämpfter Ausblick?

Stand: 03.01.2013 05:00 Uhr

Trotz Euro-Krise und Konjunktursorgen war 2012 ein gutes Jahr für den deutschen Arbeitsmarkt. Das belegt der Blick auf die Zahlen. Mit rund 41,5 Millionen Erwerbstätigen gab es einen Beschäftigungsrekord.

Auch die durchschnittliche Zahl der Erwerbslosen dürfte 2012 auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gefallen sein. Nach vorläufigen Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren 2012 im Jahresschnitt 2,896 Millionen Menschen ohne Arbeit. Damit wurde selbst der vergleichsweise niedrige Wert des Boom-Jahres 2011 noch einmal um rund 80.000 unterschritten. Eine noch niedrigere Arbeitslosigkeit hatte es zuletzt 1991 gegeben: Im Zuge des Wiedervereinigungsbooms war seinerzeit die Zahl der Erwerbslosen im Jahresschnitt auf 2,6 Millionen gesunken.

H. Schäfer (IW) zur Lage auf dem Arbeitsmarkt
ARD-Morgenmagazin 07:00 Uhr, 03.01.2013

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Mehr Arbeitslose im Dezember erwartet

Genaue Zahlen zum abgelaufenen Jahr will die BA heute vorlegen - zusammen mit den Arbeitslosenzahlen für Dezember. Experten erwarten, dass es im Dezember deutlich mehr als 2,8 Millionen registrierte Arbeitslose gab. Dies wären rund 90.000 mehr als im November und rund 60.000 mehr als vor einem Jahr. Selbst nach Abzug jahreszeitlicher Effekte waren den Experten zufolge am Jahresende 15.000 mehr Männer und Frauen ohne Arbeit als im November. Die Zahlen zeigten, dass Firmen unabhängig vom Saisonverlauf zunehmend zögerten, neue Mitarbeiter einzustellen, betonen die Fachleute.

Für die kommenden Monate erwarten Konjunkturforscher und Bankenvolkswirte eine "Delle" bei der Arbeitsmarktentwicklung. Bestätigt fühlen sie sich vom jüngsten Stellenindex BA-X der Bundesagentur für Arbeit, der die Entwicklung bei den offenen Stellen nachbildet. Danach ging die Nachfrage nach Arbeitskräften zum Jahresende weiter zurück und rutschte auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren.

"Angesichts eingetrübter Konjunkturerwartungen zeigen sich die Unternehmen insgesamt vorsichtiger, was Neueinstellungen angeht", kommentierte die Bundesagentur die Zahlen. Im langjährigen Vergleich liege die Kräftenachfrage aber immer noch auf einem hohen Niveau, betonte die Nürnberger Behörde. Dazu trägt laut BA insbesondere das Beschäftigungsplus der vergangenen Jahre bei, das mit mehr offenen Stellen einhergehe. Großen Arbeitskräftebedarf signalisiere die Zeitarbeitsbranche, aus der rund jede dritte gemeldete Arbeitsstelle komme.

Darstellung: