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30.05.2012

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Wirtschaft
Beck's-Konzern übernimmt Budweiser
Deal für weltgrößten Braukonzern perfekt

Beck's-Konzern übernimmt Budweiser

Beck's-Hersteller InBev (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Die belgische Brauerrei InBev übernimmt Anheuser-Busch ]
Der US-Bierkonzern Anheuser-Busch hat seiner Übernahme durch die belgische Brauerei InBev zugestimmt. Dies teilte der belgische Brauriese auf seiner Internetseite mit. Beide Unternehmen hätten sich auf einen Kaufpreis von rund 52 Milliarden Dollar (32,7 Milliarden Euro) geeinigt, hieß es.

Durch die Übernahme entsteht laut Angaben der Belgier der weltgrößte Braukonzern. InBev (Beck's) hat ein Brauvolumen von gut 270 Millionen Hektolitern, Anheuser-Busch (Budweiser) kam im vergangenen Jahr auf knapp 190 Millionen Hektoliter. Insgesamt vertreiben die beiden Unternehmen 300 Marken. Die Aktionäre und die Wettbewerbsbehörden müssen dem Kauf noch zustimmen.

Die Führung von Anheuser-Busch hatte sich lange gegen die Übernahme gewehrt. Zunächst hatte der US-Konzern das Angebot von 65 Dollar je Aktie als zu niedrig bezeichnet. Erst am Freitag hatte InBev dann Berichten zufolge die Offerte auf 70 Dollar je Aktie erhöht.

Britischer Branchenführer SABMiller überholt

Das neue Unternehmen soll Anheuser-Busch InBev heißen und von Managern beider Konzerne geführt werden. Die Unternehmen erwarten durch die Fusion bis 2011 Synergieeffekte von mindestens 1,5 Milliarden Dollar. InBev, das neben Beck's auch die Marken Franziskaner, Löwenbräu und Diebels vertreibt, würde durch den Zusammenschluss den bisherigen Branchenführer SABMiller aus Großbritannien als Branchenführer überholen.

Stand: 14.07.2008 11:32 Uhr
 

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