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[Bildunterschrift: Die US-Fluggesellschaft American Airlines steht vor der Insolvenz. ]
Die ums Überleben ringende US-Fluggesellschaft American Airlines ist 2011 noch tiefer in die Krise geflogen. Der Verlust für das Geschäftsjahr stieg auf nahezu zwei Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro), wie die Muttergesellschaft AMR mitteilte. Damit vervierfachte sich das Minus im Vergleich zu 2010. Allein im Schlussquartal summierte sich der Verlust auf 1,1 Milliarden Dollar. Grund waren nach Angaben des Unternehmens die gestiegenen Spritpreise, aber auch hohe Abschreibungen etwa auf ältere Flugzeuge.
Schon seit Jahren schreibt die Fluggesellschaft rote Zahlen. Im November hatte sie daher Gläubigerschutz beantragt, um sich durch eine Insolvenz neu aufzustellen. Geplant ist der Abbau von 13.000 der derzeit noch 88.000 Stellen. Mehrere Spitzenmanager müssen ebenfalls gehen. Die Fluggesellschaft will außerdem ihre überalterte Flotte erneuern und hat darum eine Großbestellung bei Airbus und Boeing laufen.
Mit der Sanierung durch eine Insolvenz will American Airlines dem Vorbild der größeren Wettbewerber United Airlines und Delta Air folgen, die diesen Weg schon 2005 gegangen waren und heute wieder satte Gewinne schreiben. Immerhin stieg der Umsatz von American Airlines im vergangenen Jahr unter anderem durch höhere Ticketpreise um acht Prozent auf 24 Milliarden Dollar.
American Airlines ist die Nummer drei unter den amerikanischen Fluglinien nach United Continental und Delta. Die Fluglinie ist Gründungsmitglied der Luftfahrtallianz Oneworld und Partner unter anderem von Air Berlin, British Airways, Qantas und Cathay Pacific.
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