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Airbus gibt erneute Verzögerung bekannt

Der A350 kommt noch später auf den Markt

A350-Modell am Airbus-Stand auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget 2011
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Erneute Verspätung: Der A350XWB, hier als Modell am Airbus-Stand auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget 2011

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat die Auslieferung seines neuen leichten Langstreckenfliegers A350 erneut verschoben. Die Inbetriebnahme verzögere sich um "rund drei Monate" in das zweite Halbjahr 2014, teilte die Airbus-Mutter EADS mit. Airbus brauche mehr Zeit, um die Bohrungen an den Tragflächen zu automatisieren.

Airbus-Chef Fabrice Brégier hatte bereits vor kurzem auf der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough eingeräumt, dass der Zeitplan nicht einzuhalten sei. Der A350 wird aus besonders leichten Materialien gefertigt und soll daher 25 Prozent weniger Treibstoff als bisherige Flugzeuge verbrauchen.

Verspätung kostet 124 Millionen Euro

Bei Konstruktion und Bau neuer Flugzeuge war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Verspätungen gekommen. Airbus konnte seinen doppelstöckigen A380 erst mit jahrelanger Verzögerung auf den Markt bringen. Ähnlich erging es Boeing mit der 787, dem direkten Konkurrenzmodell zum A350. Die Verspätungen kosten die Konzerne viel Geld, unter anderem wegen der in der Regel fälligen Konventionalstrafen an die bestellenden Fluggesellschaften.

Die Kosten für die A350-Verspätung bezifferte EADS auf 124 Millionen Euro.

A350 Programm weiter schwierig
K. Clement, ARD Paris
27.07.2012 11:31 Uhr

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Stand: 27.07.2012 11:19 Uhr

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