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[Bildunterschrift: Josef Ackermann wechselt nicht in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank. ]
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann gibt seine umstrittenen Pläne für einen Wechsel an die Spitze des Aufsichtsrats auf. Der Schweizer stehe für ein Mandat im Kontrollgremium der Bank nicht mehr zur Verfügung, teilte das größte deutsche Geldhaus überraschend mit. Stattdessen soll Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner nun Chef-Kontrolleur des Frankfurter Instituts werden.
Die "extrem herausfordernden Verhältnisse auf den internationalen Finanzmärkten und im politisch-regulatorischen Umfeld" erforderten den vollen Einsatz als Bankchef, zitierte die Bank Ackermann. Dies lasse keinen Raum für "notwendige Einzelgespräche mit Aktionären", die für einen Wechsel in den Aufsichtsrat erforderlich seien.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erklärte, Ackermanns Verzicht sei eine unternehmerisch korrekte Entscheidung. "Es ist eigentlich nicht vorgesehen, dass ein Vorstandsvorsitzender direkt in das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden wechselt", sagte Schäuble dem "Handelsblatt". "Wenn sich die Deutsche Bank jetzt an die Regeln des Corporate Governance Codes hält, kann ich daran nichts kritisieren."
Der direkte Wechsel Ackermanns von der Konzernspitze an die Spitze des Aufsichtsrats, der im Sommer verkündet worden war, war von einigen Investoren und in der Politik kritisiert worden.
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