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Wirtschaft
Bankenlogos vor Frankfurter Börse
Ackermann: Deutsche Bank braucht keine Staatshilfe
Deutsche-Bank-Chef Ackermann lehnt Staatshilfe ab

"Wir sind stark!"

Deutsche Bank Chef Ackermann (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Deutsche-Bank-Chef Ackermann will nicht auf den Rettungsfonds zurückgreifen. ]
Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat bekräftigt, dass sein Institut das Rettungspaket zur Stabilisierung des Finanzmarktes nicht in Anspruch nehmen will. "Wir werden aus heutiger Sicht nicht mitmachen, weil wir stark sind", sagte Ackermann im ZDF. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, dass mehrere deutsche Privatbanken auf das Hilfspaket der Bundesregierung zurückgreifen wollten.

Banken, die wirklich schwach seien und gerettet werden müssten, sollten dagegen "so schnell wie möglich unter den Rettungsschirm", mahnte Ackermann. Zugleich stellte er Entschädigungen für Kunden in Aussicht, falls wider Erwarten über die Deutsche Bank Zertifikate der mittlerweile insolventen Bank Lehman Brothers verkauft worden seien.

Scharfe Kritik von der Regierung

Das Vertrauensverhältnis zu Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Ackermann nach seinen ablehnenden Äußerungen zum Rettungspaket der Bundesregierung nicht beeinträchtigt. Die Regierung hatte den Deutsche-Bank-Chef scharf kritisiert, weil er den staatlichen Rettungsfonds vehement abgelehnt hatte.

Vor rund zwei Wochen hatte das Magazin "Der Spiegel" Ackermann mit der Äußerung zitiert: "Ich würde mich schämen, wenn wir in der Krise Staatsgeld annehmen würden." Die Deutsche Bank hatte dagegen erklärt, dieses Zitat sei nur kolportiert worden.

Stand: 02.11.2008 19:38 Uhr
 

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