Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Weitere ARD Online-Angebote.
[Bildunterschrift: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann (Archivbild) ]
Josef Ackermann gehört mit einem Jahreseinkommen von knapp 14 Millionen Euro auch 2007 zu den Spitzenverdienern in Deutschland. Allerdings stieg sein Gehalt mit gut sechs Prozent nur halb so stark wie im Vorjahr. Die Summe setzte sich aus einem Grundgehalt von etwa 1,2 Millionen Euro und dem weitaus größeren Teil der an den Geschäftserfolg gekoppelten Komponenten zusammen. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht der größten deutschen Bank hervor, der auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht worden ist. Ackermann profitierte dabei vom Rekordgewinn seines Instituts, der trotz Einbußen in der Finanzmarktkrise 2007 erzielt wurde. Dennoch baute die Deutsche Bank ihren Jahresüberschuss um sieben Prozent auf 6,5 Milliarden Euro aus. Die fünf 2007 tätigen Vorstandsmitglieder erhielten insgesamt 33,2 Millionen Euro und damit etwas mehr als im Vorjahr.
Zwar haben noch nicht alle Dax-Firmen ihre Geschäftsberichte für das vergangene Jahr veröffentlicht, aber es gilt als unwahrscheinlich, dass Ackermann von den vorderen Plätzen verdrängt wird. So kommen Daimler-Chef Dieter Zetsche und Linde-Chef Wolfgang Reitzle 2007 jeweils auf lediglich mehr als acht Millionen Euro. Top-Verdiener aller deutschen börsennotierten Firmen dürfte allerdings jemand anderes sein: Experten gehen davon aus, dass Porsche-Chef Wendelin Wiedeking deutlich mehr als 14 Millionen Euro verdient. Der in keinem deutschen Top-Index gelistete Autobauer weist seine Vorstandsgehälter nicht individuell aus. Die sechs Vorstandsmitglieder von Porsche kassierten im Geschäftsjahr 2006/07 zusammen mehr als 112 Millionen Euro.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW