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Der Wahlkampf ist in der heißen Phase, das große TV-Duell der beiden Kanzlerkandidaten ist gelaufen. Und trotzdem sind sich viele, gerade auch jüngere Wähler noch nicht sicher, wem sie bei der Bundestagswahl am 27. September ihre Stimme geben sollen. Mehr Klarheit bringt der "Kanzlercheck": SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel stellen sich am Dienstag und Mittwoch (15./16.09.) in einer einstündigen Live-Sendung den Fragen der Hörer der jungen ARD-Radios.
Werden rechtsradikale Parteien verboten? Wie sollen die künftigen Generationen die enorme Schuldenlast tragen? Wie passen Chancengleichheit und Studiengebühren zusammen? Allein im Gästebuch des WDR-Senders 1LIVE wurden mehr als 1000 Einträge gepostet, und auch die anderen jungen Radiowellen der ARD haben in den vergangenen Wochen Fragen gesammelt. Während der Sendung können per Telefon, Mail, SMS, Audio, Video oder über verschiedene Soziale Netzwerke weitere Fragen gestellt werden.
Diese Woche nun werden die Kandidaten im "Kanzlercheck" Rede und Antwort stehen. Den Anfang macht der derzeitige Außenminister Frank-Walter Steinmeier. 1LIVE-Moderator Michael Dietz empfängt den Herausforderer heute um 14 Uhr im ARD-Hauptstadtstudio Berlin. In einer einstündigen Live-Sendung werden dann aus den Studios der einzelnen Sender die Fragen gestellt.
Sehen Sie hier den "Kanzlercheck" im Livestream.
Am Mittwoch zwischen 13 und 14 Uhr stellt sich dann Bundeskanzlerin Angela Merkel den Hörerfragen.
Für die Aktion haben sich die neun jungen Radios der ARD zu einer besonderen Art der politischen Berichterstattung zusammengeschlossen: Bremen Vier, DASDING, FRITZ, MDR Sputnik, N-JOY, on3-radio, YOU FM, 103.7 UnserDing und 1LIVE. Alle neun Sender strahlen den "Kanzlercheck" zeitgleich aus.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW