Naomi Osaka mit Pokal | Bildquelle: AP

US Open Osaka siegt, Williams wütet

Stand: 09.09.2018 00:54 Uhr

Die Japanerin Naomi Osaka hat Serena Williams im US-Open-Finale geschlagen. Die unterlegene US-Amerikanerin hatte zuvor mit Beleidigungen und Wutausbrüchen negativ überrascht.

Naomi Osaka hat in einem von einem Eklat geprägten Finale die US Open gewonnen. Der 6:2, 6:4-Sieg und der damit erste japanische Grand-Slam-Titel der Tennis-Geschichte wurden vom Verhalten von Verliererin Serena Williams überschattet. Die 36-jährige Amerikanerin erhielt in New York insgesamt drei Verwarnungen und verlor damit kampflos das Spiel zum 3:5 im zweiten Satz.

Der Schiedsrichter Carlos Ramos verwarnte die 36-Jährige zunächst wegen angeblichen Coachings von der Tribüne. Schon danach verlangte Williams eine Entschuldigung. Nach ihrem Aufschlagverlust zum 3:2 zertrümmerte sie ihren Schläger und wurde wegen der zweiten Verwarnung mit einem Punktabzug bestraft.

Serena Williams | Bildquelle: USA TODAY Sports
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Serena Williams beschimpfte den Schiedsrichter.

Spielabzug nach mehreren Verwarnungen

Als sie sich beim nächsten Seitenwechsel immer noch nicht beruhigen konnte und Ramos als Dieb titulierte, bestrafte er sie mit dem Spielabzug. Nach der Partie gab die langjährige Nummer eins ihm nicht die Hand.

Williams verpasste ihren siebten Erfolg bei den US Open und wie schon zuletzt beim verlorenen Wimbledonfinale gegen Angelique Kerber ihren insgesamt 24. Grand-Slam-Titel. Damit hat die einstige Nummer eins bei den vier größten Turnieren weiterhin einen Erfolg weniger als Rekordhalterin Margaret Court aus Australien.

Die 20-jährige Osaka erhält für ihren bisher größten Triumph ein Preisgeld von 3,8 Millionen Dollar, Williams bekommt die Hälfte.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 09. September 2018 um 02:46 Uhr.

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