Thomas Dreßen in Wengen

Ski alpin Dreßen Dritter bei Lauberhorn-Abfahrt

Stand: 18.01.2020 14:45 Uhr

Was für ein Rennen: Der Schweizer Beat Feuz hat seinen Landsleuten auf der legendären Lauberhorn-Abfahrt den Weltcup-Sieg beschert. Einen tollen Wettkampf lieferte auch der Mittenwalder Thomas Dreßen ab, der in der Endabrechnung Dritter wurde.

Schweizer Feiertag in Wengen: Beat Feuz hat das Weltcup-Rennen auf der legendären Lauberhorn-Abfahrt gewonnen. Nach 2012 und 2018 war es für den Eidgenossen der dritte Erfolg auf dieser Strecke. Der 32-Jährige setzte in 1:42,53 Minuten die absolute Bestzeit. Zweiter wurde der Italiener Dominik Paris, den am Ende 0,29 Sekunden auf den Sieger trennten. Mit Startnummer fünf war der Deutsche Thomas Dreßen in die Spur gegangen und belegte am Ende Rang drei.

Dreßen "voll happy"

Die Strecke im Berner Oberland, ansonsten die längste der Welt im alpinen Rennsport, war aufgrund starker Schneefälle in der Nacht verkürzt worden. Dreßen ging mit viel Speed in die Spur, fuhr bei den langgezogenen Kurven eine sichere Linie und hatte zwischenzeitlich in 1:42,84 Minuten die Bestzeit inne. Die konnte er dann nicht behaupten, dennoch ein toller Erfolg für den 26 Jahre alten Mittenwalder, der nach dem Sensationssieg in Lake Louis und Rang drei in in Gröden das nächste Zeichen setzte.

Eine Fahrt ohne "Eier"

"Minsch-Kante und Canadian Corner waren nicht optimal. Ich hätte die Eier haben müssen, den Canadian Corner auf Zug zu fahren - da hab ich mich nicht getraut und hab Zeit liegen lassen. Trotzdem bin ich voll happy. Ich habe mir vorgenommen, von der Bewegung her das Ding mitzunehmen. Und das ist mir gelungen", sagte Dreßen im Ziel. Als letzter Deutscher war Markus Wasmeier 1992 in Wengen in die Top drei gefahren - er wurde damals Zweiter.

Drei weitere Deutsche in Top 30

Für ein Klasseergebnis aus deutscher Sicht sorgte auch Manuel Schmid vom SC Fischen (+1,16 Sekunden), der auf dem 13. Platz landete. Romed Baumann (+1,80) ging leicht erkältet in den Wettbewerb, belegte am Ende Rang 24 und konnte sich über Weltcup-Punkte freuen. 30. wurde Andreas Sander (+2,08).

Nicht so gut lief es für Josef Ferstl (+2,62). Der 31-Jährige leistete sich am Canadian Corner einen dicken Patzer, was viel Zeit kostete und ihm Platz 47 einbrachte. Sechs Ränge dahinter reihte sich Dominik Schwaiger (+3,23) aus Königssee ein.

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 18. Januar 2020 um 18:00 Uhr im Sportressort.

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