Deutsches Team beim Skispringen

WM in Seefeld Gold für deutsche Skispringer im Mixed

Stand: 02.03.2019 23:01 Uhr

Katharina Althaus, Juliane Seyfarth, Markus Eisenbichler und Karl Geiger
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Mixed, Katharina Althaus (2.v.r.) aus Deutschland , Juliane Seyfarth (r) aus Deutschland , Markus Eisenbichler (l) aus Deutschland und Karl Geiger

Das DSV-Quartett um Katharina Althaus, Markus Eisenbichler, Juliane Seyfarth und Karl Geiger hat im letzten Skisprung-Wettbewerb in Seefeld den Hattrick geschafft und zum dritten Mal in Folge das Mixed-Springen bei einer WM gewonnen. Es war das Duell zwischen Deutschland und Österreich, aus dem letztlich die deutschen Überflieger als Sieger hervorgingen. Dritter wurde Norwegen.

Bereits nach dem ersten Durchgang war klar, dass der Weg zur Goldmedaille nur über die deutsche Mannschaft oder Österreich gehen wird. Für die DSV-Athleten hatte Katharina Althaus aus Luke 18 107,5 Meter vorgelegt, Juliane Seyfahrt schaffte 100,5 Meter. Bei den Männern eröffnete für Deutschland Markus Eisenbichler (aus Luke sieben) den Reigen und brachte 104,5 Meter ins Tal.

Karl Geiger rundete mit 103,5 Metern den starken Auftritt in Durchgang eins ab. "Die anderen drei haben das gut gemacht. Mir ist auch ein guter Sprung gelungen. Das wird noch ein guter Fight. Ich hab versucht, das Einzel von gestern abzuhaken. Ist mir ganz gut gelungen", strahlte der Oberstdorfer Optimismus für das Finale aus. Und er sollte Recht behalten.

Deutsches Mixed-Team gewinnt Gold
Deutsches Mixed-Team gewinnt Gold

Geiger setzt das i-Tüpfelchen drauf

Zunächst konnte Althaus (103 m) den etwas weiteren Sprung der Österreicherin Eva Pinkelnig (103,5 m) nicht kontern, doch Eisenbichler rückte alles wieder gerade. Gegen seinen österreichischen Widerpart Philipp Aschenwald (101 m) machte er viel gut und landete bei 107 Metern. Deutschland lag wieder vorn. Seyfahrt packte 103 Meter drauf und untermauerte die Goldambitionen der deutschen Adler.

Am Ende wurde es für Geiger ein Schauspringen. 98 Meter hätten zum Titel gereicht, der 26-Jährige hatte noch mehr in petto und ließ die deutsche Mannschaft mit 107 Metern über Gold jubeln. "Der Karl ist so cool. Ich wusste, dass er das schafft. Ich bin dankbar, in so einem coolen Team zu springen", war Althaus aus dem Häuschen.

Schanzenrekorde purzeln

Deutschland, Österreich und Norwegen holten sich die Medaillen, zwei andere Nationen sprangen zu Rekorden. Mit 108,5 Metern hatte Nika Kriznar aus Slowenien im Finaldurchgang für einen Schanzenrekord im Frauenbereich gesorgt. Für den weitesten Sprung war allerdings Weltcupsieger Ryoyu Kobayashi zuständig, der im zweiten Durchgang auf unglaubliche 113 Meter flog. Für Japan reichte es dennoch nur zu Platz fünf. Slowenien wurde Vierter.

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Gold-Hattrick - die "fantastischen Vier"

Katharina Althaus

Katharina Althaus war eine der "fantastischen Vier". Nach Silber im Einzel vergoldete sie beide Mannschaftsspringen. Als Karl Geiger alles klar machte, war die 22-Jährige völlig aus dem Häuschen: "Der Karl ist so cool. Ich wusste, dass er das schafft. Ich bin dankbar, in so einem coolen Team zu springen. "

Thema in: B5 Sport, 02.03.2019, 17.55 Uhr

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 02. März 2019 um 20:00 Uhr.

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