Schriftzug der FIFA | Bildquelle: AFP

Kandidatur als FIFA-Präsident "Infantino hat hohe Qualitäten"

Stand: 26.02.2016 09:20 Uhr

Geht es nach dem Willen des DFB, wird UEFA-Generalsekretär Infantino neuer FIFA-Präsident. DFB-Interimschef Rauball erklärte im ARD-Morgenmagazin, der Schweizer habe sich mit dem Management von Champions League und Europa League für den FIFA-Posten qualifiziert.

DFB-Interimschef Reinhard Rauball hält UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino für den besten Kandidaten als Nachfolger des gesperrten FIFA-Präsidenten Joseph Blatter. "Infantino ist nicht mit dem System Blatter groß geworden", verteidigte er ihn im ARD-Morgenmagazin.

Zwar habe Infantino beim europäischen Fußballverband UEFA eng mit dessen Chef Michel Platini - der mittlerweile ebenfalls gesperrt ist - zusammengearbeitet, "aber er ist auch ein eigenständiger und eigenmächtiger Generalsekretär gewesen, der in der Lage ist, ein solches Produkt wie es die UEFA anbietet - die Champions League und die Europa League -, zu strukturieren und durchzuziehen". Unter seiner Ägide habe dies Jahr für Jahr geklappt.

Reinhard Rauball, Kommissarischer DFB-Präsident, zum FIFA-Kongress
ARD-Morgenmagazin, 26.02.2016

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Als Generalsekretär bewiesen

"Dass er dabei die Fähigkeiten gewonnen hat, jetzt ein so hohes Amt (des FIFA-Präsidenten, Anm. d. Red.) auszuüben, steht für mich unstreitig fest". Infantino habe hohe Qualitäten - "und das ist der Grund, warum wir ihn auch wählen werden".

Mit der Kür eines Nachfolgers für Blatter will die FIFA heute den Neuanfang starten. Vor der Abstimmung mit den klaren Favoriten Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa und Infantino steht im Hallenstadion von Zürich aber noch die Entscheidung über die Annahme der umfangreichen Statuten-Reform an.

Diese müssen mit einer Dreiviertelmehrheit angenommen werden, um in Kraft zu treten. Zu den Reformen gehören unter anderem die Machtbeschränkung für den Präsidenten und die Exekutivmitglieder.

Rauball erklärte die Reformen für zentral. Nun entscheide sich, ob sich die Philosophie bei der FIFA ändert, "um dort einen Wandel herbeizuführen. Das ist das Entscheidende an dem heutigen Tage."

Philipp Sohmer, SWR, zum FIFA-Kongress in Zürich
ARD-Morgenmagazin, 26.02.2016

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