EuGH-Entscheidung über TV-Exklusivrechte Top-Fußballspiele nicht nur im Pay-TV

Stand: 18.07.2013 11:45 Uhr

EU-Staaten können auch in Zukunft eine Exklusiv-Ausstrahlung von Top-Fußballspielen im Pay-TV verhindern. Das entschied der Europäische Gerichtshof. Er wies damit die Klage von FIFA und UEFA gegen eine entsprechende Regelung in Großbritannien und Belgien zurück.

Von Dirk Müller, ARD-Hörfunkstudio Brüssel

Sendungsbild
galerie

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg wies die Klage von FIFA und UEFA zurück.

Geklagt hatten der Weltfußballverband FIFA und die europäische UEFA. Sie wandten sich gegen die Entscheidungen Englands und Belgiens, alle Spiele bei Welt- und Europameisterschaften im frei empfangbaren Fernsehen zu zeigen.

Die Fußballverbände argumentierten, dies schränke ihre Rechte an den Übertragungen unverhältnismäßig ein. Dem folgte der Europäische Gerichtshof in zweiter Instanz nicht. Es sei sehr wohl mit europäischem Recht vereinbar, wenn einzelne Staaten solche sportlichen Großereignisse vollständig auf eine Schutzliste setzen, durch die garantiert wird, dass sie für alle frei im Fernsehen empfangbar sind. Geregelt wird dies in einer EU-Richtlinie.

Fußball-Großereignisse vor exklusivem Pay-TV geschützt
D. Müller, ARD Berlin
18.07.2013 11:10 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Top-Spiele in Deutschland im Free-TV

In Deutschland waren auch bislang schon nicht komplette Welt- und Europameisterschaften, sondern nur die Spiele mit deutscher Beteiligung, das Eröffnungsspiel, sowie Halbfinale und Finale vor exklusiver Übertragung im Bezahlfernsehen geschützt.

Gigi Deppe, SWR, zum EuGH-Urteil
tagesschau 12:00 Uhr, 18.07.2013

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Darstellung: