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Entscheidung der FIFA-Ethikkommission

Bin Hammam suspendiert - keine Schritte gegen Blatter

Mohamed bin Hammam und Sepp Blatter
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Das schien alles noch bester Ordnung zu sein: Mohamed bin Hammam und Sepp Blatter im Mai 2009

Die Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA hat die Exekutivkomitee-Mitglieder Mohammed bin Hammam und Jack Warner wegen des Verdachts der Korruption vorläufig suspendiert. Die beiden Spitzenfunktionäre sollen gegen den Ethikcode der FIFA verstoßen haben, indem sie beim Treffen der Karibischen Fußball-Union am 10. und 11. Mai versucht haben sollen, für die Wahl bin Hammams zum FIFA-Präsidenten Stimmen zu kaufen. Der Katarer hatte in der Nacht zum Sonntag seine Kandidatur für die Wahl zum FIFA-Chef überraschend zurückgezogen.

Anschuldigungen gegen Blatter fallen gelassen

Gegen den ebenfalls zur Anhörung geladenen FIFA-Präsident Joseph Blatter wurden keine Sanktionen verhängt. Er war von bin Hammam beschuldigt worden, von dem Korruptionsvorwurf gewusst, ihn aber nicht angezeigt zu haben. Die Kommission unter Vorsitz des Namibiers Petrus Damaseb kam jedoch zu dem Schluss, dass bei dem Schweizer gemäß Artikel 129 nicht von einem Vergehen auszugehen sei. Die Anschuldigungen gegen Blatter seien nicht aufrechterhalten worden, sagte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke. Es gebe daher keinen Grund, die Wahl zu verschieben.

Stand: 29.05.2011 18:53 Uhr

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