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Er ist so alt wie die Menschheit: der Traum, das Weltall für sich zu erobern. Doch dem normalen Erdenbürger blieben Ausflüge in die unendliche Schwerelosigkeit bislang verwehrt. Eine japanische Baufirma will das nun ändern.
Die Firma Obayashi meint, dass sie bereits in 40 Jahren schon in der Lage sein werde, eine 96.000 Kilometer lange Röhre zu konstruieren. In dieser solle dann ein Aufzug mit 200 Stundenkilometern Menschen ins Weltall befördern. Bis zu 30 Reisewillige passen in den Aufzug, der immerhin ein Viertel der Strecke bis zum Mond zurücklegt. Der Plan der kühnen Architekten: Nach einer Woche kämen die Passagiere schließlich auf einer Plattform 36.000 Kilometer über der Erde an. Für normale Touristen solle hier Schluss sein, aber Wissenschaftler dürften bis ans Ende fahren.
Knackpunkt, wie sollte es anders sein, sind bislang die Kosten.
Wir plädieren für den dezenten Einsatz von Steuergeldern. Denn mit einer solchen Röhre ließen sich viele Probleme lösen.
1. Das Zwischenparken nach dem Rücktritt: Ausrangierte Ex-Minister und Präsidenten werden so lange im Weltall verwahrt, bis das passende Job-Angebot aus der Wirtschaft auf dem Tisch liegt.
2. Der Beschleuniger für politische Verhandlungen: Bei kniffligen Koalitionsgesprächen, Regierungsbildungen, Gesetzesformulierungen und Diktatorengesprächen werden die teilnehmenden Diskutierenden solange verbannt, bis sie sich geeinigt haben.
3. Die hilfreiche Maßnahme gegen Burn-Out: Ganz allein einsteigen, angurten, losfahren und nach einer Woche aussteigen. Und dann ist endlich mal Ruhe.
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