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Kleine Mädchen und Menschen mit einem tendenziell eher neotenischen Zugang zur Gebrauchsästhetik müssen jetzt sehr tapfer sein: Ihr Leben ist zu einem großen Teil auf einer Illusion aufgebaut. Und zerstört wird diese mal wieder von kalten, berechnenden Wissenschaftlern.
Von Wulf Rohwedder, tagesschau.de
Physiker wussten es schon länger, doch so richtig auszusprechen hat es bisher keiner gewagt - gerade in harten Zeiten wie diesen. Doch die Wahrheit findet ihren Weg, in diesem Fall durch ein Video der Macher von One-Minute Physics. Sie haben jetzt eindrucksvoll bewiesen: Die Farbe pink existiert nicht - zumindest nicht im natürlichen Lichtspektrum.
Denn das, was wir als rosarot wahrnehmen, ist keine Farbe, sondern vielmehr deren Abwesenheit. Wenn man aus dem Licht die grünen Anteile ausfiltert, bleiben rot und blau übrig. Und aus eben jener Mischung macht unser Gehirn die Kunstfarbe pink. Doch jeder, der sich einen Regenbogen genauer ansieht, wird feststellen: Da gibt es diese Farbe nicht.
Wer es einmal nachprüfen will - einfach eine Minute auf den großen Punkt starren, dann kurz auf den weißen Raum daneben:
So, erst einmal vielen Dank, dass Sie die statistische Nutzungsdauer von tagesschau.de erhöht haben. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, dann haben sie ein grünes Nachbild, sozusagen das "Negativ" von pink gesehen.
Die Experten schlagen deshalb vor, pink als das zu bezeichnen, was es physikalisch ist: nicht-grün. Also: Good bye, Pinkie Pie, auf Wiedersehen, rosaroter Panther, weg mit der rosaroten Brille. Bei übermäßigem Alkoholgenuss werden künftig nicht-grüne Dickhäuter imaginiert, Popfans müssen sich von den psychedelischen Pink-Floyd-Klänge und P!nk-Songs verabschieden. Im Zweifelsfall können sie ja immer noch auf Al Green und Green Day umsteigen.
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