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Die Musikindustrie hat einen neuen Sündenbock für ihre Absatzprobleme: CD-Cover-Kunst. Einen neuen Sampler mit Musik der 80er Jahre hatten die Gestalter von Sony BMG auf der Vorderseite mit einem harmlos wirkenden Strichcode versehen.
Dieser Strichcode hat allerdings - wenn er statt des eigentlichen Codes eingelesen wird - zwei unbeabsichtigte Effekte: Zum einen werden statt der fälligen 15 nur knapp zehn britische Pfund berechnet. Die Fans von Duran Duran und Tears for Fears erhalten also einen satten Nachlass. Und zweitens verzeichnet der bislang eher unauffällige Künstler Jack Johnson Rekordverkäufe. Denn der Strichcode auf der Rückseite seines Albums "In between Dreams" ist identisch mit dem auf der Vorderseite von "Electric 80s".
Sony BMG lieferte inzwischen neue CDs mit einem leicht veränderten Cover. Der Vorfall wurde offiziell aber nicht kommentiert.
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