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Bei den Kommunalwahlen in Brasilien sind gleich mehrere Kandidaten unter dem Namen des dort beliebten US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama angetreten. Nirgendwo schaffte jedoch einer von ihnen den Einzug in ein Rathaus.
Der Bewerber für die Gemeindevertretung von Belford Roxo in Rio de Janeiro, Claudio Henrique Barack Obama, stimmte demnach nicht einmal selbst für sich - jedenfalls erhielt er keine Stimme. Auch von den übrigen drei "Obama"-Kandidaten erhielt der beste nur 74 Stimmen. Chancenlos waren auch die sechs "Bin Ladens" und die zwei "Zidanes".
[Bildunterschrift: Auch in München bewirbt sich demnächst ein Obama-Imitator bei der Kommunalwahl. Nein, das war nur ein Witz. ]Am Besten schnitt noch ein "Weihnachtsmann" ab, der in Fortaleza antrat, der Hauptstadt des nordostbrasilianischen Bundesstaats Ceará. Seine 222 Stimmen reichten allerdings auch nicht für einen Sitz im Stadtrat. Auch "Mama" scheiterte: Die 103-jährige Kandidatin setzte sich in Feira de Satana im Bundesstaat Bahia nicht durch.
Dagegen verdankt der 73-jährige Jair Vieira seinem hohen Alter die Wahl zum Bürgermeister von Dom Cavalcanti im Bundesstaat Minas Gerais. Auf ihn entfielen genausoviele Stimmen - 1919 - wie auf den bisherigen Amtsinhaber.
Gemäß den brasilianischen Wahlregeln ist bei einer solchen Pattsituation der Ältere der beiden Kandidaten der Sieger. Das Nachsehen hat der 42-jährige Jungspund Euzébio Sobrinho.
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