Schlusslicht

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Toilettenhersteller in China in Sorge Trump will Trump nicht als Werbeträger

Stand: 18.03.2016 13:04 Uhr

Die Kreativen im Netz überschlagen sich mit Persiflagen über Donald Trump. Nun hörte ein Toilettenhersteller in China von dem Präsidentschaftsbewerber in den USA - und fürchtet einen Imageverlust für seine Klo-Marke "Trump".

Von Steffen Wurzel, ARD-Studio Shanghai

Wir werden für unseren Marken-Namen "Trump" kämpfen, sagt Firmenchef Zhong: Trump sei so ein häufiger Name, da sehe er einer möglichen Klage des US-Präsidentschaftsbewerbers gelassen entgegen.

Unternehmer Zhong produziert mit seiner Firma "Trump Industrial Company Limited" Toiletten. Nach eigenen Angaben hat er den Markennamen Trump vor mehr als zehn Jahren offiziell registrieren lassen. Der chinesische Begriff "Chump-U" ist eine Art Wortspiel und bedeutet so viel wie innovativ, erfindungsreich.

Sorge vor Schaden für die eigene Klo-Marke

Davon, dass es in den USA einen gewissen Donald Trump gebe, habe er erst vergangenes Jahr erfahren, sagte Zhong der Zeitung "Global Times“, nachdem dieser seine Präsidentschaftskandidatur gestartet habe. Bisher habe sich die Kampagne des amerikanischen Trumps nicht negativ auf den Verkauf seiner Trump-Toiletten ausgewirkt, betont Zhong. Er sei aber besorgt, dass seine Klo-Marke Schaden nehmen könnte - wegen der auch in China zunehmenden medialen Präsenz des US-Milliardärs.

Die Firma aus dem südchinesischen Shenzhen ist spezialisiert auf selbstreinigende Toiletten. Unternehmer Zhong sagte der Zeitung "Global Times", zunächst habe seine Firma nur Trmp geheißen - erst später habe er das "u" eingefügt - als Symbol für eine Klobrille.

Dieser Beitrag lief am 18. März 2016 um 17:33 Uhr auf InfoRadio.

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