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Musik verbindet. Das haben offenbar auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und sein französischer Amtskollege Bernard Kouchner erkannt: Beim deutsch-französischen Ministerratstreffen rappten die beiden für die Integration.
[Bildunterschrift: Singen für die Integration: Bundesaußenminister Steinmeier (r.) mit Sänger Muhabbet und seinem französischen Amtskollegen Kouchner (l.) im Tonstudio ]
Ins Musikgeschäft will der Bundesaußenminister zwar nicht einsteigen. Trotzdem ließ er sich dazu hinreißen, mit seinem französischen Kollegen im Duett zu singen. "Deutschland" heißt das Stück, das die beiden aufnehmen ließen.
Viel Talent mussten die Minister nicht mitbringen: "Deutschland, Deutschland - Frankreich, Frankreich" waren die Worte des Tages, die die beiden rhythmisch nach dem Refrain einwerfen sollten. Offensichtlich rhythmisch genug, dass Kouchner mehrmals den Einsatz verpasste.
[Barbara Kostolnik (BR), ARD Berlin]
12.11.2007 18:20 | 3'21
Dagegen hatte Frank-Walter Steinmeier aus Prinzip nicht für seinen Starauftritt geübt: "Wir sind nicht hier, um singen zu lernen", betonte er. "Wir wollen zeigen, dass wir vom Reichtum der Kulturen profitieren."
Eindruck hat der mit orientalischen Klängen gespickte R'n'B-Song trotzdem gemacht. Der französische Außenminister war begeistert vom gemeinsamen Meisterstück: "Das könnten wir häufiger machen", schlug er seinem Kollegen vor. "Das ist der Anfang einer wunderbaren Karriere."
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