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Es hat vor zwölf Jahren mit einem einzigen Tier angefangen, und dann wuchs und wuchs die hoppelnde Gemeinde: Eine Familie hielt 334 Kaninchen in ihrem Garten in Rio Rancho im US-Bundesstaat New Mexico. Wie passend, dass die Halterin Nancy Haseman hieß. Ihr Mann habe damals einen "Bunny" gerettet, schilderte die Frau dem Sender KRQE. Ein Nachbar hatte das Tier ausgesetzt. Die Eheleute adoptierten das Kaninchen - und suchten ihm einen Gefährten.
Die beiden Nager - offenbar Männchen und Weibchen - freundeten sich rasch an und zeugten Nachwuchs. Fruchtbar wie Karnickel bekanntlich sind, blieb es nicht bei einer Kleinfamilie. Zum Schluss gehörten dem Nager-Clan 334 Angehörige an. Den Behörden wurde das tierische Treiben im Garten der Hasemans zu bunt. Sie griffen ein, nachdem Klopfer und Co. begannen, an den Pflanzen in Nachbars Garten zu knabbern. Nancy Haseman droht nun ein Bußgeld, denn sie hat gegen die städtische Vorschriften verstoßen. Das Gesetz erlaubt nur fünf Haustiere pro Haushalt.
Jetzt müssen die Hasemans nach neuen Adoptiveltern für ihre 334 Schützlinge suchen. Tierschützer helfen ihnen dabei, inzwischen sind für rund 150 Kaninchen Unterkünfte gefunden worden. Für die anderen Mitglieder der Riesenfamilie aus dem Hause Haseman wird noch nach einer neuen Heimat gesucht.
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