Die saarländische Wirtschaft befindet sich im Aufwind. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2011 hervor, der am Dienstag vom Statistischen Landesamt veröffentlicht wurde. Das Bruttoinlandsprodukt ist um 4,7 Prozent angestiegen, was einem realen Wirtschaftswachstum von 4,1 Prozent entspricht. Damit hat die Saarwirtschaft ihre größte Krise überstanden. Eine lebhafte Entwicklung zeigt sich vor allem in der Kraftfahrzeugproduktion, in der Stahlindustrie und im Maschinenbau. Im Im- und Export wurden 2011 neue Höchstwerte erzielt.
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Sozial- und Gesundheitsminister Storm hat die Bundesregierung aufgefordert, die gesetzlichen Voraussetzungen für die Bildung einer solidarischen Generationenrücklage zu schaffen. Er sprach sich dafür aus, die im kommenden Jahr mögliche Beitragssenkung in der Rentenversicherung auszusetzen. Eine kurzfristige Beitragsenkung sei "ein falsches Signal". Die Obergrenze der Rücklagen müsse neu angepasst werden. Dies gelte auch für die gesetzliche Krankenversicherung. Gerade im Reha-Bereich bestehe sofortiger Handlungsbedarf.
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Die Zahl der Organspenden in der Region Mitte, zu der das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen gehören, ist im ersten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31,5 Prozent gesunken. Das hat das Infoteam Organspende Saar unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Stiftung Organspende mitgeteilt. So habe es in der Region 26 Organspenden gegeben. 2011 waren es noch 38 gewesen. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr im Saarland eine Warteliste für 166 Spenderorgane. In 56 Fällen davon fand eine Transplantation statt. 57 Organe wurden 2011 im Saarland entnommen.
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