Der Tönnies-Schlachthof Rheda-Wiedenbrück von oben

Hauptwerk in Westfalen Tönnies darf wieder schlachten

Stand: 15.07.2020 17:50 Uhr

Das Unternehmen Tönnies darf den Schlachtbetrieb am Hauptwerk in Rheda-Wiedenbrück wieder aufnehmen. Auch die Mitarbeiter in der Blutverarbeitung dürfen wieder aufs Gelände.

Das Unternehmen Tönnies darf den Betrieb in den Bereichen Schlachtung und Blutverarbeitung am Hauptwerk in Rheda-Wiedenbrück wieder aufnehmen. Die rund 600 betroffenen Mitarbeiter dürfen ab sofort wieder auf das Gelände. Das hat der Bürgermeister der Stadt, Theo Mettenborg, am Mittwoch (15.07.2020) mit den beteiligten Behörden beschlossen.

Bereiche räumlich von anderen getrennt

Die Bereiche seien räumlich und betrieblich von anderen Abteilungen des Unternehmens getrennt, heißt es in eienr Pressemitteilung. Ein Luftaustausch sei gewährleistet. Im Bereich Schlachtung arbeiten 597 Mitarbeiter, in der Blutverarbeitung sieben. Genügend Abstand einzuhalten, sei möglich.

Damit kann das Unternehmen in Rheda-Wiedenbrück wieder Tiere von Landwirten annehmen und die Produktion schrittweise hochfahren. Die ersten 6.000 Schweine will Tönnies am Donnerstag schlachten. Ab den frühen Morgenstunden würden die ersten Tiere angeliefert, so ein Konzernsprecher.

Antrag auf Betriebsaufnahme im Bereich Zerlegung

Tönnies hat außerdem den Antrag gestellt, auch den Bereich der Zerlegung wieder aufnehmen zu dürfen. Am Donnerstag soll es zunächst eine erneute Begehungen geben, um das Hygienekonzept von Experten prüfen zu lassen. Der Probebetrieb in der Zerlegung soll dann mit 10.000 Schweinen am Freitag beginnen.

Bereits ab Dienstag durften die Mitarbeiter der Tochterfirma "Tillman's", die Fertigprodukte herstellt, wieder arbeiten.

Quelle: wdr.de

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 15. Juli 2020 um 17:00 Uhr.

Darstellung: