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Ein Mann und ein Junge küssen ein Bild von Erdogan.

Liveblog zu den Ereignissen in der Türkei +++ Tausende Festnahmen - Diskussion über Todesstrafe +++

Stand: 17.07.2016 15:03 Uhr

Die türkische Regierung hat nach dem gescheiterten Putsch Tausende mutmaßliche Beteiligte festgenommen. Auch etwa 3000 Richter wurden suspendiert. Präsident Erdogan will über die Wiedereinführung der Todesstrafe diskutieren.

Liveblog beendet

16.07.2016 22:15 Uhr

Wir beenden den Liveblog nun, halten Sie aber auf tagesschau.de über die Entwicklung in der Türkei auf dem Laufenden.

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Grünen-Chef Özdemir: "Erdogan nicht mit Panzern bekämpfen"

16.07.2016 22:09 Uhr

Die Verhaftung Tausender Soldaten und Entlassungen von Richtern nach dem Putschversuch - der türkische Präsident Erdogan könne jetzt schalten und walten wie er wolle, sagt Grünen-Chef Özdemir im tagesthemen-Interview. Klar sei: Wer Erdogan kritisiere, müsse das auf demokratischem Weg tun.

Grünen-Chef Cem Özdemir im Gespräch mit Caren Miosga
tagesthemen 23:40 Uhr, 16.07.2016

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tagesschau.de-Mitarbeiterin Silvia Stöber zur Lage vor Ort

16.07.2016 22:01 Uhr

Unsere Kollegin Silvia Stöber war eigentlich auf der Durchreise von Georgien über Istanbul nach Deutschland - sitzt aber wegen des Putschversuchs immer noch in der Türkei fest. Sie berichtet von ihren Eindrücken aus Istanbul. "Da ist viel Stolz zu spüren, nationaler und religiöser Stolz, aber auch Stolz auf den Fortschritt im Land, den sich die Menschen nicht mehr nehmen lassen wollen. Ein junger Türke sagte mir: 'Hätten wir zugelassen, dass das Militär gewinnt, hätten wir unser Land um 30 Jahre zurückgedreht. Wir sind anders als damals. Wir haben große Infrastrukturprojekte, wie den neuen Flughafen, die uns voranbringen sollen.'

Der Taksim ist ein Fahnenmeer, unter den Rufen ist auch immer wieder 'Allahu Akbar' zu hören. Es waren auch Imame zu sehen unter den vielen jungen Männern."

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Tausende bei Pro-Erdogan-Demos

16.07.2016 21:29 Uhr

Am Abend haben sich in Istanbul und Ankara Tausende Anhänger von Präsident Erdogan zu Solidaritätsdemonstrationen versammelt. Erdogan wandte sich laut Staatsfernsehen in einer Ansprache an die Demonstranten.

Auf dem Taksim-Platz in Istanbul versammelten sich Tausende Anhänger Erdogans.

Auf dem Taksim-Platz in Istanbul versammelten sich Tausende Anhänger Erdogans.

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Von der Leyen: Deutsche Soldaten unversehrt

16.07.2016 21:20 Uhr

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich nach dem Putschversuch in der Türkei mit Blick auf die dort stationierten Bundeswehrsoldaten erleichtert gezeigt. Das Wichtigste sei, dass die Soldatinnen und Soldaten in Incirlik unversehrt seien, sagte sie. Sie hätten die Aktivitäten gespürt, seien aber unbeschadet. Nun müsse man sehen, wie die Reaktion der Regierung Erdogan sei, so von der Leyen.

Auf der NATO-Luftwaffenbasis Incirlik sind 240 deutsche Soldaten stationiert. Die Bundeswehr beteiligt sich von Incirlik aus mit Tornado-Kampfflugzeugen und einem Tankflugzeug am Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat".

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ARD-Brennpunkt zur Lage in der Türkei

16.07.2016 21:06 Uhr

Blutiger Putschversuch gegen Erdogan
Brennpunkt, 16.07.2016

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Gülen: Putschversuch inszeniert

16.07.2016 21:04 Uhr

Der in den USA lebende türkische Geistliche Fetullah Gülen hält es für möglich, dass der Putschversuch inszeniert war. Er forderte die Bevölkerung der Türkei auf, eine militärische Intervention nicht in einem positiven Licht zu beurteilen. Eine Demokratie könne durch militärisches Vorgehen nicht erreicht werden, sagt er.

Gülen hatte zuvor den Umsturzversuch von Teilen des türkischen Militärs verurteilt und die Anschuldigungen des mit ihm verfeindeten Erdogan zurückgewiesen, er sei der Drahtzieher dahinter. Er habe in den vergangenen Jahrzehnten selbst mehrere Militärputsche in seinem Heimatland miterleben müssen, daher sei die Behauptung, er sei in den Staatsstreich verwickelt, "besonders beleidigend", erklärte der in den USA lebende Geistliche.

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ARD-Korrespondent Schramm zum gescheiterten Putsch

16.07.2016 20:49 Uhr

Michael Schramm, ARD Istanbul, zum gescheiterten Putschversuch
Brennpunkt 20:15 Uhr, 16.07.2016

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Erdogan für Diskussion über Wiedereinführung der Todesstrafe

16.07.2016 20:38 Uhr

Vor Anhängern in Istanbul hat sich Präsident Erdogan für eine Diskussion über die Wiedereinführung der Todesstrafe ausgesprochen. Angesichts des Staatsstreichs müsse sich das Parlament mit solchen Forderungen auseinandersetzen. Die Menge hatte lautstark die Todesstrafe für die Putschisten gefordert.

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Erdogan fordert Auslieferung Gülens

16.07.2016 19:57 Uhr

Der türkische Präsident Erdogan hat die Auslieferung des in den USA lebenden Geistlichen Fetullah Gülen gefordert. Er macht den Prediger und einstigen Mitstreiter für den Putschversuch verantwortlich.

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Obama fordert "gesetzmäßiges Handeln" aller Beteiligten

16.07.2016 19:46 Uhr

US-Präsident Barack Obama hat alle Parteien in der Türkei zu "gesetzmäßigem Handeln" aufgerufen. Aktionen, die zu weiterer Gewalt oder Instabilität führen würden, müssten vermieden werden, betonte er nach Angaben des Weißen Hauses in einer Telekonferenz mit seinem Sicherheitsteam und außenpolitischen Beratern.

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Richterbund: Erdogan beseitigt Gegner in der Justiz

16.07.2016 19:38 Uhr

Der Chef der türkischen Richtergewerkschaft Yargiclar, Mustafa Karadag, hat der türkischen Führung vorgeworfen, mit dem Vorgehen gegen die Justiz nach dem Putschversuch auch Kritiker ausschalten zu wollen. Es würden nicht nur mutmaßliche Unterstützer des Putsches, sondern auch Kritiker von Präsident Erdogan festgenommen, die mit all dem nichts zu tun hätten, sagte Karadag.

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Türkische Soldaten in Incirlik in Putsch verwickelt

16.07.2016 19:11 Uhr

Laut türkischem Außenministerium waren türkische Soldaten auf dem NATO-Luftwaffenstützpunkt in Incirlik in den gescheiterten Putsch verwickelt. Demnach gab es auch Festnahmen in diesem Zusammenhang.

Wegen einer erhöhten Sicherheitsstufe durch die türkischen Behörden dürfen derzeit keine Soldaten den NATO-Stützpunkt verlassen. Dies gilt auch für 240 Bundeswehrsoldaten, die dort stationiert sind. Dies bestätigte die Bundeswehr gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio.

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Parlamentsparteien verurteilen Putsch

16.07.2016 18:48 Uhr

Alle vier wichtigsten Parteien im türkischen Parlament - darunter auch die oppositionellen CHP, MHP und die kurdische HDP - verurteilen in einer gemeinsamen Erklärung den Putschversuch. Diese Einigkeit sei von unschätzbarem Wert für die Demokratie in der Türkei, heißt es in dem Papier, das vor den Abgeordneten verlesen wurde.

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"So verliert die Demokratie auf jeden Fall"

16.07.2016 18:33 Uhr

Der Deutsch-Türke Şafak Ebcinoğlu ist geboren und aufgewachsen in Hannover. Mittlerweile lebt er mit seiner Familien seit 2007 in Istanbul - und erlebte die Nacht des Putsches hautnah mit. Im Interview mit dem NDR schildert er seine Erlebnisse und die Stimmung am Tag danach.

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Parlament in Ankara bei Luftangriffen beschädigt

16.07.2016 18:21 Uhr

Unkommentiertes Video aus dem Parlament in Ankara, das bei Luftangriffen der Putschisten teilweise schwer beschädigt wurde.

Parlament in Ankara bei Luftangriffen der Putschisten beschädigt
Euro, 16.07.2016

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Kommentar: Türkische Demokratie im Sinkflug

16.07.2016 18:15 Uhr

Der Putschversuch zeigt, in welch tiefer Krise die türkische Demokratie steckt. Verantwortlich dafür sei vor allem der Präsident, meint Reinhard Baumgarten. Erdogan treibe die Demontage des Rechtsstaates voran - und werde von dem gescheiterten Putsch profitieren.

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Keine Anti-IS-Operationen von Incirlik aus

16.07.2016 18:10 Uhr

Die Sperrung des türkischen Luftraums für Militärflugzeuge hat auch Auswirkungen auf den Kampf gegen die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat". Derzeit werden nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums vom NATO-Stützpunkt Incirlik aus keine Angriffe gegen die Dschihadisten geflogen. Die USA arbeiteten mit der Türkei zusammen, um den Betrieb so bald wie möglich wieder aufnehmen zu können. US-Soldaten in der Türkei seien in Sicherheit, hieß es. Weiter hieß es aus dem US-Ministerium, der Betrieb funktioniere mit Notstrom, da die externe Energieversorgung unterbrochen sei.

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Amnesty warnt Türkei vor Wiedereinführung der Todesstrafe

16.07.2016 17:55 Uhr

Amnesty International vor einer Wiedereinführung der Todesstrafe gewarnt. "Die Türkei hat sich vereint, um die Rechte gegen eine vermeintliche
Junta zu verteidigen", teilte der Türkei-Experte der Menschenrechtsorganisation, Andrew Gardner, auf Twitter mit. Eine Wiedereinführung der Todesstrafe würde diesen "Sieg" zunichte machen.

Unterstützer von Präsident Recep Tayyip Erdogan hatten bei Demonstrationen gegen den Putschversuch von Teilen des Militärs in Sprechchören die Todesstrafe für Umstürzler gefordert. Ministerpräsident Binali Yildirim sagte auf die Frage eines Journalisten, ob die Todesstrafe wiedereingeführt werden solle, diese sei aus dem türkischen Gesetz gestrichen worden. Es werde jedoch über "zusätzliche Maßnahmen" diskutiert, die solche Verrücktheiten" in Zukunft verhindern sollen.

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Bundeswehr: Luftwaffenbasis Incirlik für Soldaten doch nicht abgeriegelt

16.07.2016 17:38 Uhr

Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr bei Berlin widersprach auf dpa-Anfrage US-Angaben, wonach die türkischen Behörden den Zugang zu der Basis abgeriegelt hätten. Die Soldaten könnten mit Ausweiskontrolle weiterhin die Basis verlassen und wieder hineingehen, es sei aber die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen worden, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Unseren Soldaten geht es grundsätzlich gut. Alle sind wohl auf". Von dem Putsch hätten sie nur durch die Medien erfahren.

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Yildirim dankt Opposition für Unterstützung gegen Putschversuch

16.07.2016 17:29 Uhr

Bei der Sondersitzung des Parlaments nach dem gescheiterten Putsch hat Ministerpräsident Binali Yildirim der Opposition und den türkischen Bürgern für ihre Unterstützung gedankt. Er erklärte den 15. Juli - den Tag des gescheiterten Putsches - zum künftigen "Demokratie-Festtag". Yildirim sagte in Ankara: "Ich bedanke mich einmal mehr bei den Führern unserer Parteien, den Fraktionschefs und allen Abgeordneten." Er betonte zudem: "Ich danke jedem türkischen Bürger, der auf die Straße gegangen ist, um die Demokratie zu verteidigen. Ich bin so stolz, Teil dieser Nation zu sein."

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Bundeskanzlerin Merkel zur Lage in der Türkei

16.07.2016 17:21 Uhr

Pressekonferenz Angela Merkel zur aktuellen Lage in der Türkei
ARD-Berlin, 16.07.2016

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Merkel warnt Türkei vor Überreaktion

16.07.2016 17:11 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Regierung in Ankara nach dem Putschversuch vor Überreaktionen gewarnt. Die beste Grundlage für die Wiederherstellung des inneren Friedens im Land sei "die Demokratie, die die Rechte aller achtet und Minderheiten schützt", sagte Merkel. Sie mahnte zudem, bei der Bestrafung der Umstürzler rechtsstaatliche Verfahren einzuhalten.

Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier äußerte sich "zutiefst beunruhigt über die jüngsten Entwicklungen in der Türkei" und verurteilte ebenfalls "alle Versuche, die demokratische Grundordnung der Türkei mit Gewalt zu verändern".

Es gibt mehrere Berichte, die auf Selbstjustiz gegenüber mutmaßlichen Putschisten hindeuten. Auf einem Video, das offenbar auf einer der Bosporus-Brücken in Istanbul aufgenommen wurde, ist ein Soldat zu sehen, der blutüberströmt auf dem Boden liegt. Derjenige, der das Video aufnimmt, sagt auf Türkisch: "Vier haben wir umgebracht, jetzt sind wir beim fünften. Hund!" Schüsse sind zu hören. Andere rufen "Gott ist groß", "Ungläubiger!" und "Krepier!". Mehrere treten auf den leblos wirkenden Körper ein. Das Video wurde via Twitter verbreitet.

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Tagesschau-Sondersendung

16.07.2016 17:02 Uhr

Nach dem gescheiterten Putsch sendet die tagesschau mehrere Sonderausgaben. Darin sprechen wir unter anderem mit unserem Korrespondenten in Istanbul, Michael Schramm.

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16.07.2016 16:54 Uhr

Soldaten liegen auf der Bosporus-Brücke in Istanbul. Sie haben sich ergeben und werden von einer Menschengruppe umrundet.

Diese Soldaten haben sich nach dem gescheiterten Putschversuch ergeben.

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16.07.2016 16:53 Uhr

Auf der Bosporus-Brücke droht ein Zivilist festgenommenen Soldaten Schläge an.

Auf der Bosporus-Brücke droht ein Zivilist festgenommenen Soldaten Schläge an.

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Mutmaßliche Putschisten misshandelt?

16.07.2016 16:49 Uhr

Zu der Ankündigung Erdogans, hart durchzugreifen, passen mehrere Bilder von festgenommenen Soldaten. Die Militärangehörigen, die sich an dem Putsch beteiligt haben sollen, werden unter unwürdigen Bedingungen festgehalten. Offenbar werden mutmaßliche Putschisten auch misshandelt, wie Bilder der Agentur AP zeigen.

Menschen treten und schlagen einen Soldaten, der an dem Putschversuch gegen Präsident Erdogan teilgenommen haben soll.

Menschen treten und schlagen einen Soldaten, der an dem Putschversuch gegen Präsident Erdogan teilgenommen haben soll.

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Erdogan kündigt hartes Vorgehen gegen Putschisten an

16.07.2016 16:42 Uhr

Der türkische Präsident Erdogan hat angekündigt, die Armee "säubern" zu wollen. Nach Einschätzung von ARD-Korrespondent Michael Schramm verheißt das "nichts Gutes". Die Armee dürfte "enthauptet werden". Gleichzeitig werden tausende Richter und Staatsanwälte abgesetzt, die der Gülen-Bewegung zugerechnet werden.

Michael Schramm, ARD Istanbul: Erdogan kündigt hartes Vorgehen gegen Putschisten an
tagesschau 15:40 Uhr, 16.07.2016

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Fetullah Gülen - Staatsfeind Nummer Eins

16.07.2016 16:28 Uhr

Noch während der Putsch lief, machte die türkische Regierung den Prediger Gülen und seine Bewegung für den Umsturzversuch verantwortlich. Wofür steht der Prediger - und worauf geht der Konflikt mit der türkischen Regierung zurück? tagesschau.de gibt Antworten.

Fethullah Gülen

Fethullah Gülen

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Türkisches Parlament kommt in Ankara zusammen

16.07.2016 16:20 Uhr

Nach dem gescheiterten Putsch ist die türkische Nationalversammlung im beschädigten Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Ankara zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Die Abgeordneten verharrten in einem Moment der Stille, bevor die Nationalhymne abgespielt wurde, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim betrat unter dem Applaus der Abgeordneten den Sitzungssaal. Bei Luftangriffen der Putschisten war das Gebäude teilweise schwer beschädigt worden.

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NATO-Stützpunkt in Incirlik abgeriegelt

16.07.2016 15:57 Uhr

Nach dem Putschversuch gegen die Regierung wurde der auch von der Bundeswehr genutzte Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der südlichen Provinz Adana abgeriegelt. Wie das US-Konsulat mitteilte, wurde die Energieversorgung unterbrochen, der Zugang zur Basis und auch das Verlassen des Stützpunktes wurden aus Sicherheitsgründen untersagt.

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Merkel verurteilt Putschversuch

16.07.2016 15:40 Uhr

Bundeskanzlerin Merkel hat den Putschversuch in der Türkei "auf das Schärfste" verurteilt. Sie rief dazu auf, das Blutvergießen zu beenden. Die Bundesregierung unterstütze alle in Regierung und Opposition, die für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit eintreten. Die Deutschen in der Türkei rief sie auf, die Hinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten.

Pressekonferenz Angela Merkel zur aktuellen Lage in der Türkei
ARD-Berlin, 16.07.2016

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Auswärtiges Amt rät weiter zu Vorsicht

16.07.2016 14:50 Uhr

Das Auswärtige Amt rät Deutschen in Ankara und Istanbul trotz Beruhigung der Lage weiter zu "äußerster Vorsicht". Dies gelte "bis zur vollständigen Klärung der Lage." Vorsichtig sollten Reisende vor allem auf öffentlichen Plätzen und in Menschenansammlungen sein. Im Zweifelsfall werde geraten, in sichere Wohnungen und Hotels zurückzukehren. Aus anderen Teilen des Landes, insbesondere von der Mittelmeerküste, würden keine besonderen Ereignisse gemeldet.

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"Solidarität mit dem demokratischen Grundkonsens"

16.07.2016 14:44 Uhr

Tina Hassel über die Reaktionen aus Berlin

Tina Hassel, ARD Berlin, über die Reaktion der Bundesregierung
tagesschau 14:00 Uhr, 16.07.2016

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Generäle mit Hang zum Putsch

16.07.2016 14:38 Uhr

Die Armee hat seit der Gründung der türkischen Republik eine ausgeprägt politische Rolle gespielt. Sie sah und sieht sich als Wächter der Verfassung und hat trotzdem wiederholt demokratisch gewählte Regierungen weggeputscht.

Der türkische General Kenan Evren (Archivbild)

Der türkische General Evren ernannte sich nach dem Putsch 1980 zum Staatspräsidenten.

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Fast 3000 Richter abgesetzt

16.07.2016 14:19 Uhr

Laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu sind in der Türkei 2745 Richter abgesetzt worden. Zudem seien fünf Mitglieder des Hohen Rats der Richter und Staatsanwälte in Ankara vom Dienst entbunden, meldete Anadolu. Gegen sie liefen Ermittlungen, hieß es zur Begründung.

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Gülen dementiert erneut Beteiligung an Putschversuch

16.07.2016 14:15 Uhr

Der im Exil in den USA lebende islamische Prediger Fethullah Gülen hat erneut Anschuldigungen der türkischen Regierung zurückgewiesen, hinter dem Putschversuch zu stecken. Er weise diese Vorwürfe "kategorisch zurück", hieß es in einer Erklärung Gülens.

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Turkish Airlines zurück zum Normalbetrieb

16.07.2016 13:27 Uhr

Der Chef der Fluggesellschaft Turkish Airlines hat angekündigt, ab sofort zum normalen Flugplan zurückzukehren. 35 Flüge seien bislang umgeleitet und 32 abgesagt worden. TUI, Condor und Air Berlin meldeten bereits am Morgen einen weitgehend normalen Flugbetrieb.

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Erdogan sendet SMS an türkische Bevölkerung

16.07.2016 12:50 Uhr

Der türkische Präsident Erdogan ruft die Bevölkerung in einer SMS auf, für Demokratie und Frieden einzustehen. Die Menschen sollten sich auf den Straßen einem "kleinen Kader" entgegenstellen.

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Türkischer Militär-Hubschrauber in Griechenland

16.07.2016 12:26 Uhr

In Nordgriechenland sind acht Insassen eines dort gelandeten türkischen Militär-Hubschraubers festgenommen worden. Das teilte die griechische Polizeibehörde mit. Die Insassen sollen angeblich um Asyl gebeten haben.

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Was Türkei-Touristen jetzt wissen müssen

16.07.2016 12:23 Uhr

Der Putschversuch in der Türkei hat auch erhebliche Auswirkungen auf Touristen, die kurz vor einer Reise stehen oder schon im Land sind. Wie die Fluglinien und Reiseanbieter reagieren und was sie Reisenden empfehlen - ein Überblick.

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Türkische Regierung: Lage wieder unter Kontrolle

16.07.2016 11:50 Uhr

Die türkische Regierung hat den Putschversuch für gescheitert erklärt. "Unsere Militärkommandeure haben die Kontrolle", erklärte Ministerpräsident Binali
Yildirim.

Der türkische Ministerpräsident gibt das Scheitern des Putschversuchs bekannt.

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Yildirim: 265 Tote, 1440 Verletzte bei Putschversuch

16.07.2016 11:41 Uhr

Bei dem Putschversuch wurden nach Angaben des türkischen Ministerpräsidenten Yildirim 265 Menschen getötet und 1440 verletzt. 2839 Angehörige der Streitkräfte seien festgenommen worden. Darunter seien einfache Soldaten und ranghohe Militärs.

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Reiseveranstalter bieten kostenlose Umbuchungen an

16.07.2016 11:41 Uhr

Die großen deutschen Tourismuskonzerne bieten kostenlose Umbuchungen und Stornierungen für alle Türkeireisen an. Auch vorzeitige Abreisen auf Wunsch der Urlauber sollen organisiert werden. Nach Angaben von TUI ist die Situation in den türkischen Urlaubsgebieten aktuell ruhig.

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Luftraum über Nordwest-Türkei gesperrt

16.07.2016 11:41 Uhr

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu ist der Luftraum über dem Nordwesten der Türkei für die zivile Luftfahrt gesperrt. Betroffen sind auch die Grenzregionen zu Bulgarien und Griechenland. Die Sperrung soll bis 20.05 Uhr MESZ dauern.

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"Bewaffnete Terrororganisation"

16.07.2016 10:54 Uhr

Der türkische Präsident Erdogan kündigt hartes Vorgehen gegen die Putschisten an.

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Tausende demonstrieren in Deutschland

16.07.2016 10:47 Uhr

Der Putschversuch gegen die Regierung Erdogan beunruhigt auch die türkische Gemeinde in Deutschland. Noch in der Nacht versammelten sich Tausende Menschen vor den diplomatischen Vertretungen in mehreren Städten.

Proteste gegen den Putschversuch vor der türkischen Botschaft in Berlin

Bundesweit versammelten sich schon in der Nacht Tausende, um gegen den Putschversuch in der Türkei zu demonstrieren - hier die Proteste vor der türkischen Botschaft in Berlin.

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Lufthansa und Eurowings streichen Türkei-Flüge

16.07.2016 10:35 Uhr

Die Lufthansa streicht für heute alle Flüge von Deutschland in die Türkei. Betroffen sind ein Dutzend Verbindungen zu den Zielen Istanbul, Ankara, Bodrum, Izmir und Antalya. Auch die Rückflüge von der Türkei nach Deutschland sind gestrichen. Gleiches gilt für Flüge der Tochter-Airline Eurowings.

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Krisenstab der Bundesregierung tritt zusammen

16.07.2016 10:34 Uhr

Nach dem Putschversuch in der Türkei hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) den Krisenstab der Bundesregierung in Berlin zusammengerufen. Steinmeier erklärte sich "zutiefst beunruhigt über die jüngsten Entwicklungen in der Türkei" und fügte hinzu: "Alle Versuche, die demokratische Grundordnung der Türkei mit Gewalt zu verändern, verurteile ich auf das Schärfste."

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Türkischer General spricht von 194 Toten

16.07.2016 10:19 Uhr

Bei dem Putschversuch in der Türkei sind nach Angaben des Militärs insgesamt 194 Menschen ums Leben gekommen. Darunter seien 47 Zivilisten und 104 Putschisten, sagte der kommissarisch zum Militärchef ernannte General Ümit Dündar.

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Offenbar noch Putschisten im Armee-Hauptquartier

16.07.2016 09:49 Uhr

Das Armee-Hauptquartier in Ankara soll nach Angaben aus Regierungskreisen der "letzte Stützpunkt" der Putschisten sein. Aus dem Gebäude würde noch geschossen, zitiert die Nachrichtenagentur dpa eine nicht namentlich genannte Quelle.
Zuvor war gemeldet worden, dass sich vor dem Gebäude etwa 200 Putschisten ergeben hätten.

Ein Kampfpanzer steht vor dem Hauptquartier der türkischen Armee in Ankara.

Ein Kampfpanzer steht vor dem Hauptquartier der türkischen Armee in Ankara. Es ist nicht klar, ob er von Putschisten oder regierungstreuen Soldaten kontrolliert wird.

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Anadolu: Mindestens 90 Tote bei Putschversuch

16.07.2016 09:17 Uhr

Nach Informationen der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu wurden am Abend und in der Nacht mindestens 90 Menschen getötet und mehr als 1154 verletzt. Die meisten Opfer sollen demnach Zivilisten sein. Es ist aber unklar, ob auch Polizisten als Zivilisten gelten.

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Mehr als 1500 Festnahmen gemeldet

16.07.2016 08:39 Uhr

Die Nachrichtenagenturen Reuters und AP melden mehr als 1500 festgenommene Putschisten. Demnach seien fünf Generäle und 29 Oberste ihrer Posten enthoben worden.

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tagesschau zur Lage in der Türkei

16.07.2016 08:35 Uhr

Zur Lage in der Türkei sendet die tagesschau eine Extraausgabe von 08:35 Uhr bis 09:00 Uhr. Sehen Sie die Sendung hier im Livestream

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Parlament in Ankara beschädigt

16.07.2016 08:31 Uhr

Bei Luftangriffen der Putschisten auf das Parlament in Ankara wurde das Gebäude beschädigt. Auf Fernsehbildern waren Trümmer, zerborstene Scheiben und gravierende Schäden am Mauerwerk zu sehen.
Ministerpräsident Binali Yildirim hat trotzdem eine Dringlichkeitssitzung des Parlaments einberufen. Neben der regierenden AKP hatten auch alle drei im Parlament vertretenen Oppositionsparteien den Putschversuch verurteilt.

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Regierung: 250 Putschisten in Ankara festgenommen

16.07.2016 08:21 Uhr

Bei einer Operation am Hauptquartier der Gendarmerie in Ankara sind nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen 16 Putschisten getötet worden. Fast 250 Putschisten seien festgenommen worden, hieß es aus Regierungskreisen. Das Hauptquartier der Gendarmerie sei "von Putschisten befreit" worden.

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Auswärtiges Amt: Besser im Hotel bleiben

16.07.2016 07:48 Uhr

Das Auswärtige Amt ruft Reisende in Istanbul und Ankara zu äußerster Vorsicht auf. Das gelte insbesondere auf öffentlichen Plätzen und für Menschenansammlungen. Bei unklarer Lage rät das Ministerium dazu, Wohnungen und Hotels nicht zu verlassen.

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Regierungstreuer Armeestabschef offenbar frei

16.07.2016 07:42 Uhr

Der Stabschef des türkischen Armee ist nach Angaben aus Regierungskreisen befreit worden. Laut CNN Türk war General Akar von Putschisten festgehalten worden.

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Überblick: Was in der Nacht passiert ist

16.07.2016 07:08 Uhr

In der Nacht haben sich in den Straßen von Ankara und Istanbul dramatische Szenen abgespielt. In beiden Städten fuhren Panzer auf, waren Explosionen und Schüsse zu hören. Bilder aus Ankara zeigten Menschen, die sich in den Straßen um Verletzte kümmerten. Viele wurden auf türkische Flaggen gebettet oder damit zugedeckt. In der Nähe des Armeehauptquartiers fuhren zahlreiche Krankenwagen mit Blaulicht auf. Auf dem Taksim-Platz in Istanbul liefen Dutzende Menschen in
Panik davon, als Kampfjets im Tiefflug über den Platz jagten. Einige warfen sich sofort auf den Boden, andere suchten hinter Autos und Lastwagen Schutz.

Nach offiziellen Angaben gibt es mindestens 60 Tote. 754 Putschisten sollen bislang festgenommen worden sein. Die Regierung gibt vor, die Lage zumindest in Istanbul weitgehend im Griff zu haben. So sollen regierungstreue Truppe unrer anderem den Atatürk-Flughafen kontrollieren. Auf CNN Türk waren Bilder zu sehen, wie Dutzende Soldaten mit erhobenen Armen eine der beiden großen Bosporus-Brücken verließen. Offenbar stellten sich nicht nur Anhänger Erdogans, sondern breite Teile der Bevölkerung gegen die Putschisten. Vor dem Flughafen zum Beispiel zogen mehrere Tausend Demonstranten auf. Auch die Oppositionsparteien kritisierten den Putschversuch scharf.

Erdogan meinte, die Aufständischen würden "keinen Erfolg haben". Ministerpräsident Yildirim sagte, der Putschversuch sei "abgewendet". Trotzdem erklärten die aufständischen Militärs in einer E-Mail, sie würden weiter kämpfen. Sie riefen die Bevölkerung auf, zu ihrer eigenen Sicherheit in geschlossenen Räumen zu bleiben. Die Gruppe nennt sich "Bewegung für Frieden in der Heimat".

Bosporus-Brücke in Istanbul: Polizei setzt Wasserwerfer gegen Putschisten ein

Bosporus-Brücke in Istanbul: Polizei setzt Wasserwerfer gegen Putschisten ein

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Mindestens 60 Tote

16.07.2016 06:23 Uhr

Beim versuchten Militärputsch sind mindestens 60 Menschen getötet worden. Dies teilte ein Vertreter des Präsidialamts in Ankara mit.

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Bombenangriff galt wohl den Putschisten

16.07.2016 06:11 Uhr

Den Bombenangriff nahe des Präsidentenpalastes haben offenbar keine Putschisten ausgeführt - sondern regierungstreue Truppen. Wie aus dem Umfeld Erdogans verlautete, griffen Kampfjets jene Panzer an, die im Zuge des Putschversuchs am Präsidentenpalast aufgefahren waren.

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Putschisten auf Brücke ergeben sich offenbar

16.07.2016 06:08 Uhr

In Istanbul haben sich Dutzende Putschisten offenbar ergeben. Bei CNN Türk war zu sehen, wie die Soldaten mit erhobenen Armen eine der beiden Bosporus-Brücken verlassen.

Türkischer Soldat in Istanbul

Putschisten verlassen mit erhobenen Armen eine der beiden Bosporus-Brücken

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Bombenangriff auf den Präsidentenpalast?

16.07.2016 05:43 Uhr

In der Nähe des Präsidentenpalasts in Ankara ist einem Medienbericht zufolge eine Bombe eingeschlagen. Das Geschoss sei von einem Kampfflugzeug über der türkischen Hauptstadt abgeworfen worden, berichtete der Fernsehsender NTV. Über dem Stadtteil, in dem der Präsidentenpalast liegt, stieg dichter schwarzer Rauch auf. Erdogan hielt sich zum Zeitpunkt des Angriffs in Istanbul auf. Unterdessen soll nahe Ankara ein Militärhubschrauber der Putschisten abgeschossen worden sein.

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"Hier ist es ruhig"

16.07.2016 05:38 Uhr

Unsere Mitarbeiterin Silvia Stöber berichtet vom Atatürk-Flughafen: "Hier ist es ruhig, kein Militär im Gebäude zu sehen."

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Regierung hat Flughafen angeblich unter Kontrolle

16.07.2016 05:11 Uhr

Wie "Reuters" unter Berufung auf türkische Regierungskreise berichtet, sollen regierungstreue Soldaten den Atatürk-Flughafen unter ihre Kontrolle gebracht haben.

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Video zeigt angeblichen Beschuss in Ankara

16.07.2016 05:04 Uhr

Bei Twitter ist ein weiteres Video zu sehen, dass zeigen soll, wie Menschen in Ankara aus der Luft beschossen werden.

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Soldaten und Polizisten in CNN-Türk-Redaktion

16.07.2016 04:57 Uhr

Die Redaktionsräume von CNN Türk sollten offenbar geräumt werden. Zu sehen waren schwer bewaffnete Soldaten, die durch die Flure ziehen. Nun tauchen aber Männer in Polizeiwesten auf, die ihrerseits einen Soldaten abführen. In unserem Stream können Sie die Ereignisse live verfolgen - oder mit der Time-Shift-Funktion nachverfolgen, was zuletzt passiert ist.

CNN Soldaten

CNN Soldaten

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Laut Staatsanwaltschaft mindestens 42 Tote in Ankara

16.07.2016 04:41 Uhr

Allein in Ankara sollen mindestens 42 Menschen getötet worden sein, berichten Medien unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

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Yildirim: Soldaten feuern weiter aus der Luft

16.07.2016 04:19 Uhr

Ministerpräsident Yildirim sagt laut CNN Türk, aufständische Soldaten feuerten in Istanbul und Ankara weiter aus der Luft.

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Doch keine Explosion am Flughafen

16.07.2016 04:13 Uhr

Vorhin hatten wir berichtet, dass auch am Atatürk-Flughafen eine Explosion zu hören gewesen sei. Nun mailt uns unsere Mitarbeiterin Silvia Stöber, die vor Ort ist: "Was sich wie eine Explosion anhörte, war der Überschall der Militärjets. Bitte richtigstellen." Hiermit geschehen.

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Wer ist Fetullah Gülen?

16.07.2016 04:07 Uhr

Präsident Erdogan macht die Gülen-Bewegung für den Putschversuch verantwortlich - während sich deren Vertreter von der Militäraktion distanzieren. Bloß: Wer ist dieser Gülen überhaupt? Hier ein Porträt, das auf tagesschau.de vor einigen Monaten erschien.

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Noch ihr Land?

16.07.2016 04:02 Uhr

"In was für einem Land werde ich heute aufwachen?", fragt sich diese junge Türkin bei Twitter.

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Massenproteste gegen Putschisten

16.07.2016 03:58 Uhr

Mit Schätzungen sollte man vorsichtig. Trotzdem: Allein vor dem Atatürk-Flughafen demonstrieren ganz offensichtlich mehrere Tausend Menschen gegen die Putschisten, wie dieses Foto hier belegt.

Atatuerk Flughafen Demo

Massendemonstration vor dem Atatürk-Flughafen

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Erdogan kündigt Vergeltung an

16.07.2016 03:45 Uhr

Nach seinem Landung auf dem Istanbuler Atatürk-Flughafen hat Präsident Erdogan angekündigt, die Verantwortlichen für den Putschversuch zur Rechenschaft zu ziehen. Er werde das Militär "säubern", sagte das Staatsoberhaupt. Wie zuvor schon Premier Yildirim machte auch Erdogan die Gülen-Bewegung für den Aufstand verantwortlich. Unterdessen nannten türkische Staatsmedien die Namen von Offizieren, die an dem Militärputsch angeblich beteiligt sind. Anführer des Umsturzversuchs sei Oberst Muharrem Köse. Er sei erst kürzlich als Leiter der Rechtsabteilung der Streitkräfte entlassen worden. Zudem seien Oberst Mehmet Öguz, Major Erkan Agin und Oberstleutnant Dogan Uysal beteiligt.

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Auf CNN Türk wird wieder gesendet

16.07.2016 03:37 Uhr

Rund eine Stunde war das Studio leer - nun wird auf CNN Türk wieder gesendet. Die Bilder gibt es auf unserem Livestream.

CNN Türk sendet wieder

CNN Türk sendet wieder

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Überblick: Was bislang geschah

16.07.2016 03:16 Uhr

Bei einem Militärputsch in der Türkei hat es in der Nacht mindestens 17 Tote und mehrere Verletzte gegeben. Die Umstürzler reklamierten für sich die Macht im ganzen Land - doch regierungstreue Militärs leisten offenbar Gegenwehr. Türkische Medien berichten seit Stunden von Explosionen, Blockaden und Hubschrauberangriffe. Präsident Erdogan rief seine Anhänger auf die Straßen - und Tausende folgten.

Seine Regierung erklärte den Putsch nach wenigen Stunden für beendet. Trotzdem ist die Lage weiter unübersichtlich. Fernsehbilder zeigten Panzer in den Straßen, Soldaten feuerten in die Luft und stellten sich Demonstranten entgegen, Autos brannten. In Istanbul kam es am Taksim-Platz zu einem Feuergefecht zwischen Polizei und Soldaten.

Deutschland, die USA, Russland, die Europäische Union und die Nato zeigten sich alarmiert von den Ereignissen. Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Obama stellten sich ausdrücklich hinter Präsident Erdogan.

Türkei Putsch

Soldaten und Demonstranten auf dem Taksim-Platz in Istanbul.

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Noch immer Schüsse und Explosionen

16.07.2016 03:06 Uhr

Auch wenn unzählige Demonstranten die Straßen bevölkern und Erdogan in Istanbul gelandet ist - der Putschversuch ist noch nicht vorüber. Immer wieder kommen Berichte über Schüsse und Explosionen. Tagesschau.de-Mitarbeitern Silvia Stöber berichtete vor wenigen Minuten vom Atatürk-Flughafen, dass drei Militärjets über den Airport geflogen seien. Es seien Explosionen zu hören gewesen, die womöglich direkt vom Flugfeld kamen.

Explosionen auf den Straßen in der Türkei

Explosionen auf den Straßen in der Türkei

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Präsidialamt bestätigt: Erdogan in Istanbul

16.07.2016 02:57 Uhr

Präsident Erdogan ist mit seinem Flugzeug auf einem Flughafen in Istanbul gelandet. Das verlautete in der Nacht zum Samstag aus dem türkischen Präsidialamt. Unbestätigten Medienberichten zufolge war der Staatschef bis Freitag zum Urlaub im Badeort Marmaris an der Mittelmeerküste.

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CNN Türk sendet nicht mehr

16.07.2016 02:51 Uhr

CNN Türk sendet nicht mehr. Tagesschau.de hat seit Freitagabend auf die Liveberichterstattung des Nachrichtensender verlinkt. Wenn Sie den Livestream anklicken, können Sie mit der Time-Shift-Funktion zeitlich zurückgehen - und sehen, wie die Moderatoren das Studio verlassen.

CNN Studio Tuerk Sendung abgebrochen

CNN Studio Tuerk Sendung abgebrochen

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Erdogan angeblich in Istanbul gelandet

16.07.2016 02:45 Uhr

Präsident Erdogan ist nach einem Bericht des Fernsehsenders NTV in Istanbul gelandet. Unklar blieb, woher Erdogan angereist war. Während des Putschversuchs hatte es aus dem Präsidialamt lediglich geheißen, der Präsident sei in der Türkei und in Sicherheit.

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Soldaten angeblich in Gebäude von CNN Türk eingedrungen

16.07.2016 02:41 Uhr

CNN Türk berichtete, Soldaten seien in das Gebäude des Senders in Istanbul eingedrungen.

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Angeblich 50 Soldaten festgenommen

16.07.2016 02:38 Uhr

Der Sender NTV berichtet, 50 Soldaten seien festgenommen worden. Auf Fernsehbildern waren Polizisten zu sehen, die Soldaten abführen.

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Offenbar Tote und verletzte Zivilisten in Istanbul

16.07.2016 02:32 Uhr

Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, in Istanbul seien sechs Zivilisten durch Schüsse getötet und fast 100 verletzt worden. Die Toten und Verletzten seien in ein Krankenhaus auf der asiatischen Seite der Stadt eingeliefert worden.

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TRT wieder auf Sendung

16.07.2016 02:16 Uhr

Der türkische Staatssender TRT ist wieder auf Sendung. Die Putschisten hatten den Sender zwischenzeitlich unter ihre Kontrolle gebracht.

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Video: Situation am Flughafen Atatürk

16.07.2016 02:13 Uhr

Am Flughafen Atatürkin Istanbul wurden die Flüge gestrichen. tagesschau.de-Redakteurin Silvia Stöber war vor Ort und berichtete, es sei Militär in den Flughafen gekommen. Später zogen Hunderte Demonstranten durch den Airport, die gegen den Putsch protestierten. Hier ein unkommentiertes Video von den Ereignissen am Flughafen.

Eindrücke vom Flughafen Atatürk in Istanbul
16.07.2016, Silvia Stöber, tagesschau.de

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Präsidialamt: Erdogan ist weiter in der Türkei

16.07.2016 02:06 Uhr

Der türkische Staatspräsident Erdogan hat nach Angaben aus dem Präsidialamt nicht das Land verlassen. Er sei an einem sicheren Ort, hieß es aus dem Präsidialamt. Zuvor war darüber spekuliert worden, Erdogan habe die Türkei verlassen.

Erdogan

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Situation angeblich größtenteils unter Kontrolle

16.07.2016 02:02 Uhr

Der türkische Ministerpräsident Yildirim behauptet, die Situation in der Türkei sei größtenteils unter Kontrolle. Er sprach erneut von einem Akt der Rebellion seitens Gülen-Bewegung.

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Explosionen in Ankara

16.07.2016 01:58 Uhr

Aus Ankara werden eine oder mehrere Explosionen gemeldet. Offenbar wurde das Parlament getroffen.

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Video: Beschuss in Ankara

16.07.2016 01:54 Uhr

Dieses Video soll in Ankara aufgenommen worden sein und zeigt, wie Menschen beschossen werden.

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Bombe trifft angeblich türkisches Parlament

16.07.2016 01:49 Uhr

Das türkische Parlament ist laut einem Medienbericht von einer Bombe getroffen worden. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

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Reaktionen in Berlin

16.07.2016 01:38 Uhr

Die Bundesregierung fordert, die demokratische Ordnung in der Türkei müsse respektiert werden.

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Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse

16.07.2016 01:34 Uhr

Der Putschversuch in der Türkei eskaliert: Bei einem Hubschrauberangriff auf das Hauptquartier von Polizeispezialeinheiten in Ankara sind angeblich 17 Polizisten getötet worden. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zuvor war bereits von Hubschrauberangriffen auf die Satellitenstation Türksat und das Polizeipräsidium in Ankara berichtet worden.

Medien meldeten darüber hinaus Schüsse auf demonstrierende Putschgegner in Istanbul. Es habe Verletzte gegeben, schrieb die Nachrichtenagentur Dogan. Die Demonstranten hätten versucht, aus Protest gegen den Umsturzversuch die Bosporus-Brücke zu überqueren.

Anadolu berichtete auch, dass Flugzeuge der türkischen Luftwaffe über Ankara flögen und Hubschrauber der Putschisten ins Visier nähmen. Ein F-16-Jet habe einen Sikorsky-Helikopter abgeschossen, ergänzte der private Sender NTV. Der Kanal zeigte darüber hinaus Bilder, die von einem Polizeirevier in Istanbul stammen sollen. Darauf war zu sehen, wie Militäroffiziere von der Polizei festgenommen werden.

Türkei Putsch

Türkei Putsch

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Lage in Istanbul

16.07.2016 01:27 Uhr

ARD-Korrespondent Michael Schramm berichtet aus Istanbul, es gebe massive Demonstrationen gegen den Putschversuch des Militärs.

Michael Schramm, ARD-Istanbul, mit neuen Informationen aus der Türkei
nachtmagazin 00:18 Uhr, 16.07.2016

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Augenzeugenbericht aus Ankara

16.07.2016 01:25 Uhr

Friederike Wünschmann, EU-Mitarbeiterin, berichtet als Augenzeugin aus Ankara

Friederike Wünschmann, EU-Mitarbeiterin, berichtet als Augenzeugin aus Ankara
nachtmagazin 00.18 Uhr, 16.07.2016

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Demonstranten am Flughafen in Istanbul

16.07.2016 01:22 Uhr

tagesschau.de-Redakteurin Silvia Stöber berichtet, am Flughafen von Istanbul seien Hunderte Demonstranten unterwegs. Die Reisenden sitzen derweil fest: Die Eingänge zu den Kontrollbereichen wurden mit Tischen blockiert.

Flughafen Atatuerk2

Flughafen Atatuerk2

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Auswärtiges Amt rät Deutschen in Türkei zu "äußerster Vorsicht"

16.07.2016 01:20 Uhr

Wegen des Putschversuches in der Türkei rät das Auswärtige Amt allen Deutschen in der Hauptstadt Ankara und in Istanbul zu "äußerster Vorsicht". "Bei unklarer Lage wird geraten, Wohnungen und Hotels im Zweifel nicht zu verlassen", sagte eine Sprecherin in Berlin. Touristen und Geschäftsreisenden wurde empfohlen, Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluglinie aufzunehmen.

Türkei Putsch

Türkei Putsch

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Angeblich 17 Polizisten getötet

16.07.2016 01:18 Uhr

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldet, bei einem Luftangriff der Putschisten auf das Hauptquartier der Spezialkräfte der Polizei in Ankara seien 17 Polizisten getötet worden.

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Angeblich Hubschrauber über Ankara abgeschossen

16.07.2016 01:11 Uhr

Nach unbestätigten Medienberichten hat ein Kampfjet einen Hubschrauber über Ankara abgeschossen.

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Reaktionen in Berlin

16.07.2016 00:59 Uhr

ARD-Reporterin Sabine Rau berichtet über die ersten Reaktionen aus Berlin, wo noch genau geprüft werde, was in der Türkei geschieht.

Sabine Rau, ARD Berlin, mit ersten Reaktionen aus Berlin
nachtmagazin 00:18 Uhr, 16.07.2016

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16.07.2016 00:57 Uhr

US-Außenminister John Kerry warb für Stabilität und Frieden in der Türkei. ARD-Korrespondentin Sandra Ratzow mit den Reaktionen aus Washington.

Sandra Ratzow, ARD Washington, zu ersten Reaktionen aus der US-Hauptstadt
nachtmagazin 00:18 Uhr, 16.07.2016

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Reaktionen auf Putschversuch

16.07.2016 00:56 Uhr

Russland zeigt sich äußerst besorgt über die Entwicklungen. Die Türkei müsse so schnell wie möglich wieder den Weg der Stabilität und Ordnung einschlagen, sagte ein Sprecher von Präsident Putin. ARD-Korrespondent Ulrich Adrian über die Reaktionen aus Moskau.

Ulrich Adrian, ARD Moskau, zu den Reaktionen aus der russischen Hauptstadt
nachtmagazin 00:18 Uhr, 16.07.2016

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Panzer vor dem Parlament

16.07.2016 00:55 Uhr

Vor dem türkischen Parlament in Ankara sind einem Medienbericht zufolge während des laufenden Militärputsches Panzer aufgefahren.

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Soldaten schießen auf Anti-Putsch-Demonstranten in Istanbul

16.07.2016 00:49 Uhr

Türkische Soldaten haben in Istanbul laut Medienberichten auf Gegner des Militärputschs geschossen. Es habe Verletzte gegeben. Die Demonstranten hätten versucht, aus Protest gegen den Umsturz die Bosporus-Brücke zu überqueren, hieß es.

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Özdemir fordert gewaltlosen Wandel

16.07.2016 00:47 Uhr

Grünen-Chef Cem Özdemir hat sich für einen gewaltlosen Wandel in der Türkei ausgesprochen. "Wer den autoritären Herrscher Erdogan loswerden will, der muss dies an der Wahlurne tun", sagte Özdemir der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte Özdemir auf Twitter erklärt: "Weder Militärputsch, noch zivile Diktatur. Die Türkei braucht Demokratie für alle. Jetzt."

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Lage in Istanbul

16.07.2016 00:46 Uhr

ARD-Korrespondent Michael Schramm berichtet über die Lage in Istanbul.

Michael Schramm, ARD Istanbul, zur aktuellen Lage in der Türkei
nachtmagazin 00:18 Uhr, 16.07.2016

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Mogherini mahnt Respekt vor demokratischen Institutionen an

16.07.2016 00:42 Uhr

Angesichts des Militärputsches in der Türkei hat die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini zum "Respekt vor demokratischen Institutionen" aufgerufen. Zugleich mahnte die
ehemalige italienische Außenministerin zu Zurückhaltung. Mogherini hält sich derzeit beim Asem-Gipfel in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator auf.

Federica Mogherini bei einer Pressekonferenz in Brüssel

Federica Mogherini bei einer Pressekonferenz in Brüssel (Juli 2015)

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Yildirim kündigt Kampf gegen Putschisten an

16.07.2016 00:39 Uhr

Ministerpräsident Yildirim erklärt auf Twitter, es werde alles getan, um den Putsch niederzuschlagen, auch wenn dies Todesopfer bedeuten sollte.

Binali Yildirim

Binali Yildirim

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Video: Zusammenfassung der Ereignisse

16.07.2016 00:32 Uhr

ARD-Reporterin Sandra Tzschaschel fasst den aktuellen Stand der Dinge zusammen.

Putschversuch des Militärs in der Türkei
nachtmagazin 00:18 Uhr, 16.07.2016, Sandra Tzschaschel, ARD Istanbul

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Lage in Izmir offenbar ruhig

16.07.2016 00:30 Uhr

Während aus Ankara und Istanbul Schüsse und Demonstrationen gemeldet werden, ist die Lage nach Angabe von deutschen Touristen in Izmir ruhig. Es gebe eine Sperrstunde, man solle sich ins Hotel begeben, berichteten Bundesbürger gegenüber tagesschau.de

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Ausgangssperre wird ignoriert

16.07.2016 00:25 Uhr

ARD-Korrespondent Michael Schramm berichtet, viele Menschen in Istanbul hielten sich nicht an eine verhängte Ausgangssperre. Viele folgten dem Aufruf von Präsident Erdogan, sich zu versammeln und gegen den Putsch zu demonstrieren. Gleichzeitig gebe es aber auch viele Menschen, die in Feierstimmung seien, weil Präsident Erdogan politisch am Ende sei.

Demo Türkei

Demo Türkei

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Militär im Flughafen Atatürk

16.07.2016 00:20 Uhr

tagesschau.de-Redakteurin Silvia Stöber berichtet, mittlerweile sei Militär im Flughafen Atatürk. Es herrsche Panik unter vielen Reisenden.

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Flugverkehr weitestgehend eingestellt

16.07.2016 00:16 Uhr

tagesschau.de-Redakteurin Silvia Stöber ist am Flughafen Atatürk in Istanbul unterwegs. Der Flugverkehr wurde weitestgehend eingestellt.

Flughafen Atatuerk

Flughafen Atatuerk

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Justizminister: Gülen-Anhänger hinter Putsch

16.07.2016 00:11 Uhr

Hinter dem Umsturzversuch stehen nach den Worten des türkischen Justizministers Anhänger des Geistlichen und Erdogan-Widersachers Fethulla Gülen.

Fethullah Gülen

Fethullah Gülen

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CNN Türk im Livestream

16.07.2016 00:09 Uhr

tagesschau.de überträgt CNN Türk im Livestream.

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Audio: Putschversuch in der Türkei

16.07.2016 00:07 Uhr

ARD-Korrespondent Reinhard Baumgarten berichtet über die unübersichtliche Lage in der Türkei. Kampfflugzeuge und Hubschrauber seien über Istanbul und Ankara im Einsatz.

Putschversuch in der Türkei
Reinhard Baumgarten, ARD-Studio Istanbul
16.07.2016 00:03 Uhr

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Nachtmagazin um 00:18 Uhr

15.07.2016 23:59 Uhr

Das Erste berichtet im nachtmagazin ab 00:18 Uhr über die Lage in der Türkei. tagesschau.de zeigt die Sendung auch im Livestream.

nachtmagazin

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Erdogan: Putschisten werden zur Rechenschaft gezogen

15.07.2016 23:39 Uhr

Präsident Erdogan sagte, der Putsch werde binnen kurzer Zeit niedergeschlagen sein. Die Verantwortlichen würden vor Gericht einen hohen Preis dafür zahlen, kündigte er an. Laut CNN Türk machte er Anhänger des Predigers Gülen, ein Gegner Erdogans, für den Putschversuch verantwortlich.

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Erdogan ruft zu Widerstand gegen Putschisten auf

15.07.2016 23:37 Uhr

Der türkische Staatspräsident Erdogan hat das Volk zu öffentlichen Versammlungen gegen den Militärputsch aufgerufen. In einem live übertragenen Telefonanruf beim Sender CNN Türk sagte er: "Ich rufe unser Volk auf, sich auf den Plätzen und am Flughafen zu versammeln. Sollen sie (die Putschisten) mit ihren Panzern und ihren Kanonen machen, was sie wollen."

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Jetzt live: Nachtmagazin zu den Ereignissen in der Türkei

15.07.2016 23:35 Uhr

Das Nachtmagazin berichtet jetzt live über den Putschversuch in der Türkei

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Erdogan äußert sich via CNN Türk

15.07.2016 23:33 Uhr

Die Agentur Reuters meldet, der türkische Präsident Erdogan habe mit dem Sender CNN Türk telefoniert. Demnach bezeichnete er den Putschversuch als Akt, der von einer "Parallelstruktur" initiiert worden sei. Dem Aufstand werde mit der nötigen Antwort begegnet.

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Militär: Kriegsrecht verhängt, Ausgangssperre verkündet

15.07.2016 23:25 Uhr

Das türkische Militär hat in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung das Kriegsrecht und eine Ausgangssperre für die Türkei verkündet. Die Ausgangssperre sei bis auf weiteres über das Land verhängt, hieß es in der im Staatssender TRT verlesenen Erklärung des "Rats für den Frieden im Land". Er werde "nicht erlauben, dass die öffentliche Ordnung in der Türkei gestört wird."

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Nachtmagazin um 0.11 Uhr

15.07.2016 23:20 Uhr

Das Erste sendet eine lange Ausgabe des Nachtmagazins um 0.11 Uhr zu den Entwicklungen in der Türkei.

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Putschversuch in der Türkei - unklare Lage

15.07.2016 23:18 Uhr

Kurzer Überblick: Seit dem späten Abend läuft ein Putschversuch in der Türkei, die Lage ist noch völlig unklar. Das Militär hat im Fernsehen verkündet, die Macht an sich gerissen zu haben. Im Hauptquartier der Armee wurden Berichten zufolge Geiseln genommen, unter ihnen soll auch der Stabschef des Militärs sein. Soldaten seien in ein Gebäude der Regierungspartei AKP eingedrungen, meldet CNN Türk unter Berufung auf einen Parteivertreter.

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Offenbar Soldaten in AKP-Zentrale

15.07.2016 23:12 Uhr

Soldaten sind der regierenden AKP zufolge in ein Parteigebäude eingedrungen. Das meldet der Sender CNN Türk unter Berufung auf einen Parteivertreter.

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Generalstabschef als Geisel genommen?

15.07.2016 23:11 Uhr

Vor dem Istanbuler Atatürk-Flughafen sind laut Sender NTV Panzer aufgefahren. Die regierungsnahe Nachrichtenagentur Anadolu meldete unter Berufung auf "glaubhafte Quellen", der Generalstabschef Hulusi Akar sei eine Geisel der Putschisten.

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ARD-Korrespondent Schramm zum Putschversuch

15.07.2016 23:09 Uhr

"Offenbar handelt es sich um einen Kampf innerhalb des Militärs, der hier gerade stattfindet", sagt ARD-Korrespondent Schramm in den tagesthemen.

Michael Schramm, ARD Istanbul, zum Putschversuch in der Türkei
tagesthemen 22:15 Uhr, 15.07.2016

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Erdogan offenbar in Sicherheit

15.07.2016 23:01 Uhr

Der türkische Präsident Erdogan befindet sich nach Angaben aus Kreisen seines Büros in Sicherheit.

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Bosporus-Brücken in Istanbul teilweise gesperrt

15.07.2016 23:00 Uhr

Die beiden Bosporus-Brücken in Istanbul wurden teilweise gesperrt, während in Ankara türkische Kampfflugzeuge im Tiefflug zu hören waren. Die Sicherheitskräfte schlossen die beiden Bosporus-Brücken in Istanbul für sämtlichen Verkehr von der asiatischen Seite der Millionenmetropole in Richtung der europäischen Seite, wie der Sender NTV berichtete.

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Bericht über Geiselnahme in Militär-Hauptquartier

15.07.2016 22:58 Uhr

Im Militär-Hauptquartier in Ankara sind nach einem Bericht des Senders CNN Türk einige Geiseln genommen worden. In der Nähe des Polizei-Hauptquartiers seien Schüsse zu hören gewesen. Eine Bestätigung für die Meldung gibt es bislang nicht.

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Militär verkündet Machtübernahme

15.07.2016 22:55 Uhr

Das türkische Militär hat nach eigenen Angaben die "volle Kontrolle" über das Land übernommen. Eine entsprechende Erklärung habe das Militär am Abend verbreitet, melden türkische Medien. Zuvor hatte Ministerpräsident Yildirim bestätigt, dass Militärs einen Putschversuch gestartet hätten. Yildirim sagte dem Sender NTV: "Es ist richtig, dass es einen Versuch gab." Der Regierungschef nannte keine Details.

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