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Grenzkontrolle zwischen Belgien und Frankreich | Bildquelle: dpa

Nach Anschlägen in Paris Europaweite Fahndung läuft

Stand: 17.11.2015 00:59 Uhr

Nach dem Misserfolg in Belgien geht die Fahndung nach dem mutmaßlichen Attentäter Salah Abdeslam weiter. Polizeiaktionen werden auch aus Belgien und Italien gemeldet. Mittlerweile ist US-Außenminister Kerry in Paris eingetroffen. Verfolgen Sie die Ereignisse in unserem Liveblog.

Ende des Liveblogs

17.11.2015 00:52 Uhr

Liebe Leser, hiermit beenden wir unseren heutigen Liveblog. In Kürze geht es auf unserer Seite mit einer neuen Version für den Dienstag weiter. Dieser Liveblog bleibt für Sie zum Nachlesen verfügbar.

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Frankreich will offiziell EU-Hilfe anfordern

16.11.2015 23:56 Uhr

Frankreich will nach den Terroranschlägen von Paris offiziell Unterstützung der anderen EU-Staaten anfordern. Diplomaten bestätigten in Brüssel, dass ein entsprechendes Hilfsgesuch an diesem Dienstag bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister präsentiert werden soll. Die französische Regierung will sich demnach auf Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrages berufen. Dort heißt es: "Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats schulden die anderen Mitgliedstaaten ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung (...)."

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Wie der "Islamische Staat" funktioniert

16.11.2015 23:02 Uhr

Wie funktioniert der "Islamische Staat", welche Ziele verfolgt die Terrormiliz? Thomas Aders mit Hintergründen zu den radikalen Islamisten.

Hintergrund: Wer ist der ''Islamische Staat''?
tagesthemen 22:30 Uhr, 16.11.2015, Thomas Aders, ARD Kairo

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16.11.2015 22:30 Uhr

Auch in den tagesthemen geht es jetzt um die Anschläge in Paris und die Folgen. Verfolgen Sie die Sendung hier:

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Kerry sichert Frankreich Unterstützung zu

16.11.2015 22:01 Uhr

US-Außenminister John Kerry hat Frankreich die Solidarität seines Landes versichert. Die USA und Frankreich seien nicht nur Freunde, sondern eine Familie, sagte Kerry in Paris. Kerry sagte, der Kampf gegen den IS sei kein Zusammenprall der Zivilisationen. Die IS-Kämpfer seien Psychopaten: "Es gibt nichts Zivilisiertes an ihnen". Nach Kerrys Stellungnahme wurde die US-Botschaft in den französischen Nationalfarben angestrahlt.

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Ein Zeichen aus Wembley

16.11.2015 21:48 Uhr

Morgen spielt hier die französische Fußball-Nationalmannschaft gegen England. Heute setzen die Engländer hier schon ein Zeichen.

Auch das Wembley-Stadion leuchtet in den Farben der Trikolore.

Auch das Wembley-Stadion leuchtet in den Farben der Trikolore.

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Schweigeminute im UN-Sicherheitsrat

16.11.2015 21:41 Uhr

Der UN-Sicherheitsrat hat mit einer Schweigeminute der Opfer der Anschläge von Paris gedacht. "Diese Attacken haben zum Verlust so vieler wertvoller Menschenleben geführt", sagte die britische Staatssekretärin für Entwicklungshilfe, Justine Greening. Der Sicherheitsrat drücke seine tiefe Trauer und Empörung aus.

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Trauer und Stille in Rom

16.11.2015 21:40 Uhr

In der Kirche St. Maria in Trastevere in Rom gedenken die Menschen der Opfer von Paris.

In der Kirche St. Maria in Trastevere in Rom gedenken die Menschen der Opfer von Paris.

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Entwicklungen des Tages zusammengefasst im ARD-Brennpunkt

16.11.2015 21:34 Uhr

Nach den Anschlägen von Freitag zeigen sich Frankreichs Politiker im Kampf gegen den IS-Terror entschlossen. In Paris versuchen die Menschen langsam, zur Normalität zurück zu finden. Sehen Sie hier den ARD-Brennpunkt zu den Entwicklungen des Tages.

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Nizza zeigt Solidarität mit Paris

16.11.2015 21:23 Uhr

Auch in Nizza: Solidarität mit Paris.

Auch in Nizza: Solidarität mit Paris.

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Auch Wasser kann leuchten

16.11.2015 21:12 Uhr

Der Schriftsteller Paulo Coelho twittert eine Fontäne in den Farben der Trikolore.

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Gewerkschaft: Polizei schlecht auf Terroranschlag vorbereitet

16.11.2015 20:52 Uhr

Die deutsche Polizei ist aus Gewerkschaftssicht nicht ausreichend für den Kampf gegen Terroristen wie in Paris gerüstet. "Auf eine direkte Konfrontation mit so schwer bewaffneten und auch kriegserfahrenen Attentätern sind wir denkbar schlecht vorbereitet", sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, im ZDF-"Spezial". Die Einsatzkräfte täten bereits, was sie könnten, stießen aber immer auch an ihre Grenzen.

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USA erleichtern Geheimdienst-Austausch

16.11.2015 20:50 Uhr

Die Geheimdienste der USA und Frankreichs sollen enger zusammenarbeiten. US-Verteidigungsminister Ashton Carter und Geheimdienst-Direktor James Clapper hätten entsprechende Anweisungen an die Streitkräfte erteilt, erklärte Carters Ministerium. Präsident Barack Obama hatte die Maßnahmen beim G20-Gipfel in der Türkei in Aussicht gestellt. Demnach sollen Geheimdienst- und Einsatz-Informationen schneller und häufiger weitergegeben werden können.

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Länderspiel der Nationalmannschaft

16.11.2015 20:48 Uhr

Auch das Spiel der deutschen Nationalmannschaft morgen in Hannover steht unter dem Zeichen der Terrorattacken von Paris.

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Kerry in Paris eingetroffen

16.11.2015 20:46 Uhr

US-Außenminister John Kerry ist in Paris eingetroffen. Damit will er auch die Solidarität der USA mit Frankreich zeigen. Morgen soll er auf Frankreichs Präsident Francois Hollande treffen.

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#MonPlusBeauSouvenirDuBataclan

16.11.2015 20:35 Uhr

Unter dem Hashtag #MonPlusBeauSouvenirDuBataclan twittern Menschen ihre schönsten Momente im Bataclan.

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Der Tag in Paris: Frankreich trotzt dem Terror

16.11.2015 20:29 Uhr

Hollande will Ausnahmezustand verlängern
tagesschau 20:00 Uhr, 16.11.2015, Ellis Fröder, ARD Paris

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Frankreich bereitet UN-Resolution vor

16.11.2015 20:27 Uhr

Frankreich arbeitet am Entwurf einer UN-Sicherheitsratsresolution zum Kampf gegen den Terrorismus. UN-Botschafter Francois Delattre sagte, er setze die Ankündigung von Staatspräsident Francois Hollande um, der den Sicherheitsrat zum Handeln aufgerufen hatte.

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Zweites deutsches Opfer aus Niedersachsen

16.11.2015 20:21 Uhr

Das zweite identifizierte deutsche Todesopfer der Terroranschläge kommt aus Niedersachsen. Dies teilte die in der Nähe von Hannover lebende Familie der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Angehörigen hätten am Sonntagabend vom Tod des 51-Jährigen erfahren.

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Zwei Streifenpolizisten erschossen Attentäter im Bataclan

16.11.2015 20:20 Uhr

Bei der Geiselnahme im Konzertsaal Bataclan waren zwei Streifenpolizisten als Erste am Tatort. Ein Kommissar und sein Fahrer seien ins Bataclan eingedrungen und hätten mit ihren Dienstwaffen einen der Attentäter getötet, sagte die Vize-Generalsekretärin der Polizeigewerkschaft SCPN, Céline Berthon, dem Sender France Inter. Leider hätten sie, da sie allein waren und nur ihre Pistolen und eine Schutzweste hatten, nicht bleiben können. Sie hätten sich dann zurückgezogen und draußen auf das Sondereinsatzkommando gewartet.

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"Zeigen, dass wir stolz sind, Franzosen zu sein"

16.11.2015 20:13 Uhr

Morgen spielt die französische Fußball-Nationalmannschaft in London gegen England. "Dieses Spiel hat nicht nur eine sportliche Dimension, sondern noch viel mehr. Wir werden zeigen, dass wir stolz sind, Franzosen zu sein", sagte der Trainer der französischen Mannschaft, Didier Deschamps. "Wir sind hier, um unser Land zu repräsentieren, unsere Farben."

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Sicherheitshinweise der Polizei

16.11.2015 19:59 Uhr

Auch über den Kurznachrichtendienst Twitter gibt die Pariser Polizei Informationen für Bürger heraus. Sie sollen sich nicht in größeren Gruppen aufhalten, keine Gerüchte weiterverbreiten - und im Zweifel die Polizei verständigen.

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Warum Belgien?

16.11.2015 19:53 Uhr

Die Hinweise verdichten sich, dass die Pariser Attentäter von Belgien aus operiert haben. Aber warum fielen ihre Aktivitäten im Brüsseler Problemviertel Molenbeek nicht auf? Eine Analyse von unserem Korrespondenten Andreas Meyer-Feist.

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Das Wahrzeichen erstrahlt

16.11.2015 19:41 Uhr

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Französische Medien: Zweites deutsches Opfer war Kunstkritiker

16.11.2015 19:38 Uhr

Das zweite deutsche Opfer war offenbar 51 Jahre alt und arbeitete als Kunstkritiker in Dijon. Das berichten die französischen Sender France Bleu und France 3. Ihnen zufolge hat die Schule, in der er auch arbeitete, den Tod bereits bestätigt.

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Hollande trifft auf Kerry

16.11.2015 19:25 Uhr

Francois Hollande wird morgen früh John Kerry im Elysée-Palast empfangen.

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Bruder des gesuchten Verdächtigen: "normaler Junge"

16.11.2015 19:14 Uhr

Nach Worten seines Bruders Mohamed ist der gesuchte Terrorverdächtige Salah Abdeslam "ein ganz normaler Junge". Der 26-Jährige sei in Brüssel aufgewachsen und habe dort studiert. "Wir wissen nicht, wo er jetzt gerade ist", sagte Mohamed Abdeslam. "Wir wissen nicht, ob er (...) sich traut, sich der Justiz zu stellen oder nicht."

Fahndungsfoto von Salah Abdeslam

Die französische Polizei schrieb den 26-jährigen Salah Abdeslam zur Fahndung aus.

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Royaler Gast bei England-Frankreich

16.11.2015 19:12 Uhr

Prinz William wird unter den Zuschauern des Fußball-Länderspiels morgen in London sein. Dort tritt die englische gegen die französische Nationalmannschaft an. Das Spiel soll ein Symbol für die Verbundenheit mit Frankreich werden: 90.000 Besucher sollen vor dem Spiel der "Équipe tricolore" die berühmte Marseillaise singen. Im berühmten Wembley-Stadion soll die Fußball-Welt vier Tage nach den Attentaten französisch sprechen.

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Eiffelturm trägt Trikolore

16.11.2015 19:06 Uhr

Gestern war der Eiffelturm noch ohne Licht - aus Respekt vor den Opfern. Heute erstrahlt er in den Farben der Trikolore.

Der Eiffelturm erstrahlt in den französischen Nationalfarben.

Der Eiffelturm erstrahlt in den französischen Nationalfarben.

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Klimagipfel in Paris findet pünktlich statt

16.11.2015 18:34 Uhr

Der Weltklimagipfel in zwei Wochen in Paris soll wie geplant stattfinden. "Kein Staatschef hat uns gebeten, dieses Treffen zu verschieben", sagte Frankreichs Premierminister Valls dem Sender RTL. Allerdings solle das rund um die Verhandlungen geplante Rahmenprogramm gekürzt werden.

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Norwegische Polizei weiter bewaffnet

16.11.2015 18:13 Uhr

Wegen der Terroranschläge von Paris geht die norwegische Polizei weiter bewaffnet auf Streife. Erst vergangene Woche hatten die Behörden angekündigt, die Bewaffnung abzulegen. Doch in Norwegen will man sich erst einen Überblick über die nationale und internationale Lage machen. Die Polizei in Norwegen ging früher traditionell unbewaffnet auf Streife, hatte dies aber im vergangenen Jahr wegen einer Terrorwarnung vorübergehend geändert.

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Gatwick: Franzose in Haft

16.11.2015 18:05 Uhr

Ein Franzose, der am Samstag am Londoner Flughafen Gatwick mit Waffen gefasst wurde, ist in Untersuchungshaft genommen worden. Bei ihm waren ein Luftgewehr und ein Springmesser gefunden worden. Ihm wird der Besitz von "gefährlichen Gegenständen" vorgeworfen. Der Mann war der Flughafenpolizei am Tag nach den Anschlägen von Paris aufgefallen, weil er sich verdächtig verhielt. Ein Flughafenterminal war daraufhin sicherheitshalber evakuiert worden.

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CIA: Mehr Anschläge des IS?

16.11.2015 18:02 Uhr

Der US-Geheimdienst CIA rechnet damit, dass die Terrormiliz "Islamischer Staat" weitere Anschläge vorbereitet. "Ich gehe davon aus, dass dies nicht die einzige Operation ist, die der IS in der Pipeline hat", sagte CIA-Direktor John Brennan mit Blick auf die Terrorserie von Paris. Es sei klar, dass der IS entschlossen sei, diese Art von Anschlägen zu verüben.

Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan.

Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan (Archivbild).

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BKA-Chef fordert mehr Aussteigerprogramme

16.11.2015 18:00 Uhr

Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, fordert mehr Aussteigerprogramme für Islamisten, um der Radikalisierung besser entgegenzuwirken. "Um den Zulauf zur Islamistenszene begrenzen zu können, brauchen wir wirksame Präventions- und Aussteigerprogramme. Hier ist ein breiter Ansatz gefragt", sagte Münch der Zeitung "Die Welt". Die Sicherheitsbehörden könnten dies alleine nicht leisten. Die Dschihadisten seien jünger als noch vor einigen Jahren. "Und sie radikalisieren sich deutlich schneller."

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"Terrorismus wird Frankreich nicht zerstören"

16.11.2015 17:48 Uhr

Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande twittert: "Le terrorisme ne détruira pas la République française car c’est la République qui le détruira" - heißt übersetzt: Der Terrorismus werde nicht die französische Republik zerstören. Denn es werde Frankreich sein, die ihn zerstören werde.

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Hollande: Weitere Luftschläge

16.11.2015 17:46 Uhr

"Syrien ist zur größten Terrorismusfabrik der Welt geworden", sagt Frankreichs Präsident Francois Hollande. Er will, dass Frankreich die massiven Luftangriffe auf die Terrormiliz IS fortsetzt. Er kündigte an, den Flugzeugträger Charles de Gaulle bereits am Donnerstag ins östliche Mittelmeer zu verlegen. Damit soll die Schlagkraft verdreifacht werden. "Wir brauchen mehr Luftschläge", betont der Präsident. 

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Weltspiegel extra: Paris - Stadt der Angst

16.11.2015 17:34 Uhr

Heute Abend sendet das Erste ab 23 Uhr ein Weltspiegel extra. Thema: Paris - Stadt der Angst.

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Eiffelturm öffnet wieder

16.11.2015 17:23 Uhr

Der Eiffelturm öffnet heute Nachmittag wieder. Das teilten die Verantwortlichen auf Facebook mit. Der Turm soll in den französischen Nationalfarben beleuchtet werden. Auf den ersten Stock sollen der Spruch "Fluctuat nec mergitur" - übersetzt: "Sie schwankt, aber sie geht nicht unter" projiziert werden. Das soll für den Widerstand der Franzosen nach den Anschlägen stehen. Es ist der alte Wahlspruch von Paris, der auf dem Wappen der Stadt steht.

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"Die Republik wird den Terrorismus zerstören"

16.11.2015 16:54 Uhr

Frankreichs Präsident Hollande hat seine Rede vor beiden Kammern des Parlaments beendet. "Der Terrorismus wird die Republik nicht zerstören. Die Republik wird den Terror zerstören. Es lebe Frankreich", sagte er. Im Anschluss sangen die Parlamentarier gemeinsam die französische Nationalhymne, die Marseillaise.

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Hollande: Sicherheitskräfte werden deutlich aufgestockt

16.11.2015 16:47 Uhr

Als Reaktion auf die Anschläge von Paris sollen deutlich mehr Sicherheitskräfte in Frankreich eingestellt werden. Unter anderem würden binnen zwei Jahren 5000 neue Stellen bei der Polizei geschaffen, sagte Frankreichs Präsident Hollande. Die Militärausgaben sollen bis 2019 nicht gekürzt werden.

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Auswärtiges Amt: Zweites deutsches Todesopfer in Paris

16.11.2015 16:43 Uhr

Nach den Terroranschlägen in Paris ist ein zweites deutsches Todesopfer identifiziert worden. Dies teilte das Auswärtige Amt am Montag mit.

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Ausnahmezustand in Frankreich soll auf drei Monate verlängert werden

16.11.2015 16:42 Uhr

Frankreichs Präsident Hollande will den Ausnahmezustand auf drei Monate verlängern. Einen entsprechenden Gesetzentwurf werde er dem Parlament vorlegen.

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Hollande: Gefährliche Ausländer schneller ausweisen

16.11.2015 16:41 Uhr

In seiner Rede forderte Holland auch, Ausländer, die eine Gefahr für Frankreich darstellen, schneller und konsequenter auszuweisen.

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Hollande: Opfer aus 19 Ländern

16.11.2015 16:32 Uhr

Unter den Opfern der Anschläge von Paris sind nach Angaben von Präsident Hollande mehrere Dutzend Ausländer. Es gebe Opfer aus 19 Ländern.

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Frankreich will Kampf gegen IS verstärken

16.11.2015 16:26 Uhr

Präsident Hollande erklärte, die französischen Streitkräfte hätten den Kampf gegen den "Islamischen Staat" verstärkt. In der Nacht seien intensivierte Angriffe auf Stellungen des IS geflogen worden. Der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" werde in den Region versetzt. Außerdem habe er den UN-Sicherheitsrat in New York um eine gemeinsame Resolution gebeten. Zudem werde er sich mit US-Präsident Obama und Russlands Präsident Putin treffen, um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen.

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"Kein Krieg der Zivilisationen"

16.11.2015 16:22 Uhr

Hollande betonte vor beiden Kammern des französischen Parlaments, beim Krieg gegen den IS handele es sich aber nicht um einen Krieg der Zivilisationen, weil die Attentäter keine Zivilisation verträten.

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Großeinsatz der niederländischen Polizei

16.11.2015 16:20 Uhr

Bei einem Großeinsatz der niederländischen Polizei unweit der Grenze zu Belgien sind laut Medienberichten zwei Menschen festgenommen worden. Auf Videoaufnahmen niederländischer Medien waren Polizisten mit Sturmhauben sowie mindestens zehn Streifenwagen und Zivilfahrzeuge der Polizei bei einer Scheune in der Nähe der Kleinstadt Susteren, 30 Kilometer von Maastricht entfernt, zu sehen. Ein Polizeihubschrauber kreiste über dem Geschehen. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, die Sprengstoffexperten setzten vor Ort einen Roboter ein.

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"Die Republik lebt"

16.11.2015 16:18 Uhr

Frankreichs Präsident Hollande bekräftigte, die Sicherheitsbehörden würden alles tun, um die Sicherheit der Franzosen zu gewährleisten. Die französische Republik sei lebendig und werde auch diese Krise überstehen.

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Hollande: Frankreich ist im Krieg

16.11.2015 16:16 Uhr

Frankreichs Präsident Hollande hat vor dem französischen Parlament erneut von einem "kriegerischen Akt" gesprochen. Frankreich sei das "Vaterland der Menschenrechte" - daher sei es Ziel der Terroristen geworden.

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Hollande hält Rede an die Nation

16.11.2015 16:14 Uhr

Sie können die Rede hier live verfolgen.

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Obama: Rückschlag im Kampf gegen den IS

16.11.2015 16:13 Uhr

US-Präsident Barack Obama hat die Anschläge von Paris als schrecklichen Rückschlag im Kampf gegen den IS bezeichnet. Aber es gebe auch Fortschritte. So sei die Miliz in einigen Regionen zurückgedrängt worden, sagt Obama nach Abschluss des G20-Gipfels. Die Anführer der Miliz würden nirgendwo einen sicheren Rückzugsort haben, droht er.

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Belgien eröffnet Strafverfahren gegen zwei Verdächtige

16.11.2015 16:03 Uhr

Nach den Anschlägen von Paris hat die belgische Justiz gegen zwei Verdächtige Strafverfahren eröffnet. Den beiden werde ein "Terroranschlag und die Teilnahme an den Aktivitäten einer Terrorgruppe" vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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G20 wollen Terrorismus effektiver bekämpfen

16.11.2015 15:55 Uhr

Die führenden Industrienationen G20 haben sich zum Abschluss ihres Treffens in der Türkei auf eine umfassendere Bekämpfung des "Islamischen Staates" geeinigt. Unter anderem sollen die Geldströme an den IS gekappt werden. Unser Korrespondent Martin Weiss mit Einzelheiten.

Martin Weiss, ARD Istanbul, zu den Ergebnissen des G20-Gipfels
tagesschau24 15:30 Uhr, 16.11.2015

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"Kampf der Hashtags"

16.11.2015 15:51 Uhr

Unser Korrespondent Thomas Aders über die Reaktionen der arabischen Welt auf die Terroranschläge von Paris.

Thomas Aders, ARD Kairo, zu den Reaktionen aus der arabischen Welt
tagesschau24 14:30 Uhr, 16.11.2015

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Was wir nach drei Tagen über die Anschläge von Paris wissen

16.11.2015 15:42 Uhr

Unsere Kollegin Judith Pape hat den Sachstand zusammengefasst.

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Italienische fahndet nach Pariser Terrorverdächtigen

16.11.2015 15:36 Uhr

Die italienische Polizei fahndet nach einem möglichen flüchtigen Terroristen der Anschläge von Paris. Der 32-jährige Franzose sei in einem schwarzen Seat unterwegs, nach dem Auto werde im Großraum Turin gesucht, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Demnach hat die Turiner Polizei alle Einheiten alarmiert und angeordnet, nach dem verdächtigen Wagen im Gebiet rund um die norditalienische Stadt Ausschau zu halten.

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Dänemark kämpft wieder gegen den IS

16.11.2015 15:29 Uhr

Als Reaktion auf den Terror von Paris will sich Dänemark wieder am Kampf gegen den selbsternannten "Islamischen Staat" beteiligen. Der dänische Außenminister Kristian Jensen sagte am Rande des Außenministertreffens: "Wir sehen jetzt, dass IS eine direkte Bedrohung für die Europäer und damit auch für die Dänen ist. Das ist umso mehr ein Grund, den IS dort zu bekämpfen, wo er ist." Die dänischen F-16-Kampfjets waren wegen technischer Mängel im Oktober aus dem Irak zurückgerufen worden, von wo aus sie unter anderem Stellungen der Terrormiliz bombardiert hatten.

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Wer waren die Opfer?

16.11.2015 15:23 Uhr

Der französische Sender France24 gibt den Opfern der Anschläge von Paris Namen und Gesicht. (englisch)

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Bataclan-Betreiber äußern sich

16.11.2015 15:13 Uhr

"Worte können unsere Trauer nicht beschreiben" - Die Betreiber der Pariser Konzerthalle Bataclan, in der mehr als 89 Menschen getötet worden sind, haben sich zu den Anschlägen geäußert.

Übersetzung:
Liebe Freunde,

Kein Wort reicht aus, um unsere Trauer auszudrücken.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern, den Verletzten und deren Angehörigen.

Viele von Euch wollen zum Bataclan kommen, aber leider müssen die Untersuchungsbehörden noch
vor Ort arbeiten. Wir werden Euch informieren, sobald es möglich ist, Euch vor dem Konzertsaal
zu empfangen.

Wir danken euch für Eure Unterstützung, die uns tief berührt.

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IS droht mit weiteren Anschlägen

16.11.2015 14:46 Uhr

Der selbsternannte "Islamische Staat" droht Frankreich und seinen Verbündeten in einer Videobotschaft mit weiteren Anschlägen. "Wir erneuern unseren Aufruf an die Muslime in Europa, im ungläubigen Westen und überall, die Kreuzfahrer in ihrer Heimat und wo immer sie sind zu attackieren", hieß es. Die Authentizität des Videos ließ sich zunächst nicht überprüfen. Es ähnelt aber ähnlichen Veröffentlichungen des IS.

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16.11.2015 14:43 Uhr

"Von Normalität ist man noch weit entfernt", sagt ARD-Sportreporter Bernd Schmelzer. Das Spiel morgen gegen die Niederlande werde unter massiv erhöhten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.

Bernd Schmelzer, BR, zum morgigen Länderspiel
ARD-Mittagsmagazin, 16.11.2015

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Medien: Festnahme bei Anti-Terror-Aktion

16.11.2015 14:37 Uhr

Bei dem Polizeieinsatz im Brüsseler Stadtteil Molenbeek hat es Medienberichten zufolge eine Festnahme gegeben. Dabei handelt es sich aber nicht um den gesuchten und zur Fahndung ausgeschriebenen Terrorverdächtigen Salah Abdeslam.

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16.11.2015 14:29 Uhr

Über die Entwicklungen nach den Terrorattacken in Paris berichtet das Erste auch heute wieder in einem Brennpunkt um 20:15 Uhr.

Brennpunkt SWR

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Bilder von der Polizeiaktion in Molenbeek

16.11.2015 14:27 Uhr

Diese Aufnahmen hat die Brüsseler Zeitung Le Soir getwittert

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Polizeiaktion im Brüsseler Stadtteil Molenbeek beendet

16.11.2015 14:19 Uhr

Die Polizeiaktion im Brüsseler Vorort Molenbeek ist nach Angaben des Bürgermeisters des Vorortes beendet. Verletzte habe es nicht gegeben. Möglicherweise galt die Aktion dem mutmaßlichen Attentäter Abdeslam Salah.

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Europol in Ermittlungen eingeschaltet

16.11.2015 14:06 Uhr

In die Ermittlungen zu den Terroranschlägen von Paris ist die europäische Polizeibehörde Europol eingeschaltet worden. Europol unterstütze aktiv die französischen Ermittler, teilt ein Sprecher mit. Terrorismus- und Waffenexperten sowie andere Spezialisten seien seit Freitag in der Den Haager Zentrale rund um die Uhr im Einsatz. Europol entsandte
zudem Experten nach Frankreich, die den direkten Zugang zu den Datenbanken von Europol herstellen könnten.

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Polizeiaktion in Molenbeek läuft noch

16.11.2015 13:58 Uhr

Die Polizeiaktion im Brüsseler Vorort ist nach übereinstimmenden Medienberichten noch im Gange. Laut der belgischen Staatsanwaltschaft richtet sich die Aktion gegen den 26-jährigen Salah Abdeslam. Der Bruder eines der Attentäter hatte den Polo gemietet, den die Attentäter bei ihrem Angriff auf die Konzerthalle "Bataclan" nutzten.

Sicherheitskräfte beim Einsatz in Molenbeek

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Doch keine Bestätigung für Festnahme des Flüchtigen

16.11.2015 13:53 Uhr

Für die angebliche Festnahme des im Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris gesuchten Salah Abdeslam gibt es doch keine Bestätigung der Staatsanwaltschaft. ARD-Korrespondent Christian Feld korrigierte seine diesbezüglichen Angaben aus dem Mittagsmagazin.

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Mehrere am Wochenende Festgenommene wieder frei

16.11.2015 13:40 Uhr

Fünf der am Wochenende in Belgien festgenommenen sieben Verdächtigen sind wieder auf freiem Fuß. Nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft ist unter den Freigelassenen auch Mohamed Abdeslam, der Bruder von Salah Abdeslam. Ihr gemeinsamer Bruder Brahim hatte sich im Zuge der Pariser Anschläge am Freitagabend im 11. Arrondissement der französischen Hauptstadt in einem Café in die Luft gesprengt.

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US-Allianz fliegt 23 Angriffe auf IS-Ziele

16.11.2015 13:36 Uhr

Die USA und ihre Verbündeten haben am Sonntag 23 Luftangriffe auf IS-Ziele in Syrien und im Irak geflogen. In Syrien seien zehn Ziele nahe sieben Städten angegriffen worden. Dabei seien unter anderem 116 Tanklaster des IS zerstört worden, teilt das Oberkommando in Washington mit. Im Irak seien unter anderem Waffenlager getroffen worden.

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ARD-Korrespondent: Staatsanwaltschaft bestätigt Festnahme

16.11.2015 13:24 Uhr

Die Verwirrung um die Identität des in Belgien Festgenommenen ist beendet. "Die Staatsanwaltschaft bestätigt: Ja, es handelt sich um Abdeslam Salah - der Mann, der zur Fahndung ausgeschrieben wurde", berichtet ARD-Korrespondent Christian Feld im ARD-Mittagsmagazin.

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NATO demonstriert Entschlossenheit im Anti-Terror-Kampf

16.11.2015 13:17 Uhr

Die NATO hat "die barbarischen Terroranschläge" in Paris "auf das Schärfste" verurteilt. "Sie waren ein Angriff auf unsere Kernwerte der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte", sagt NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. "Wir sind alle mehr denn je entschlossen, gegen die Bedrohung durch Terrorismus und Extremismus vorzugehen und diese zu besiegen", hieß es in der von Stoltenberg verlesenen Erklärung des Militärbündnisses weiter.

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Festnahme in Arnsberg nach Anschlägen in Paris

16.11.2015 13:08 Uhr

Nach den Anschlägen in Paris ist im nordrhein-westfälischen Arnsberg ein Algerier verhaftet worden. "Es wird derzeit untersucht, ob der Mann möglicherweise
Mittäter oder Mitwisser ist", sagt Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger. Der Algerier soll in einer Flüchtlingsunterkunft gegenüber syrischen Mitbewohnern vor
einigen Tagen davon gesprochen haben, dass Paris in Angst und Schrecken versetzt werde. Zudem soll er auch von einer Bombe gesprochen haben. Nach Angaben des Arnsberger Oberstaatsanwalt Werner Wolff wird nun geprüft, ob diese Aussagen als glaubwürdig einzuschätzen sind.

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Explosion bei Polizeiaktion in Molenbeek

16.11.2015 13:02 Uhr

Bei der immer noch laufenden Polizeiaktion im Brüsseler Vorort Molenbeek hat sich eine Explosion ereignet. Das berichten übereinstimmende der belgische Sender RTBF und die belgische Zeitung "Le Soir"

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Deutsche Islamverbände verurteilen Anschläge

16.11.2015 12:58 Uhr

Die deutschen Islamverbände haben die Terroranschläge von Paris scharf verurteilt. Man sei "bestürzt und entsetzt" über die Taten. "Die Mörder von Paris irren, wenn sie glauben, sie seien die Vollstrecker eines göttlichen Willens", sagte Zekeriya Altug als Sprecher des Koordinationsrats der Muslime. Der Anschlag gelte allen friedliebenden Menschen. Man müsse nun umso mehr zusammenstehen.

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ARD-Korrespondent Werth mit Eindrücken von der Schweigeminute

16.11.2015 12:54 Uhr

Applaus nach der Schweigeminute: ARD-Korrespondent Matthias Werth berichtet, wie am Brunnen hinter ihm oben noch die Plakate hängen, die an die Opfer des Anschlags auf "Charlie Hebdo" erinnern, und unten liegen die Trauerbotschaften an die Opfer der Anschläge vom Freitag.

Mathias Werth, ARD Paris, zu den Ermittlungen
tagesschau 12:00 Uhr, 16.11.2015

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Merkel und mehrere Minister bei Länderspiel

16.11.2015 12:41 Uhr

Mit einem Besuch beim Fußball-Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande in Hannover will Bundeskanzlerin Merkel ein Zeichen gegen den islamistischen Terror setzen. Zusammen mit der Kanzlerin werden mehrere Minister bei dem morgigen Freundschaftsspiel auf der Ehrentribüne sitzen. Dabei sind nach Angaben von Vize-Regierungssprecherin Wirtz auch Vizekanzler Gabriel, Justizminister Maas und Innenminister de Maizière.

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Trauernde auch vor Bataclan-Konzerthalle

16.11.2015 12:35 Uhr

Auch an der Bataclan-Konzerthalle, in der 89 Menschen getötet worden waren, gedachten die Trauernden der Opfer.

Schweigeminute in Paris vor der Konzerthalle Bataclan

Schweigeminute in Paris vor der Konzerthalle Bataclan

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Innehalten für Terroropfer

16.11.2015 12:23 Uhr

Frankreich hat mit einer Schweigeminute der Opfer der Terroranschläge gedacht. Überall im Land hielten Menschen in Trauer für die mindestens 129 Todesopfer und mehr als 350 Verletzten inne. Präsident Hollande beteiligte sich ebenso wie Schulkinder und Passanten. Hollande stand inmitten einer Gruppe Studenten der Pariser Sorbonne.

Schweigeminute in Paris

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Festnahme bei Anti-Terror-Einsatz in Molenbeek

16.11.2015 12:11 Uhr

Bei einem Anti-Terror-Einsatz in dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek hat die Polizei am Montag eine Person festgenommen. Das meldeten der belgische Rundfunk RTBF und die belgische Nachrichtenagentur Belga übereinstimmend. Die Identität des Festgenommenen war zunächst unklar. Spezialeinsatzkräfte waren in Molenbeek auf der Suche nach mutmaßlichen Dschihadisten.

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Verwirrung um angebliche Festnahme in Belgien

16.11.2015 12:05 Uhr

Die belgische Polizei hat angeblich den mutmaßlichen Attentäter Salah Abdeslam gefasst. Er sei in der Nähe von Brüssel festgenommen worden, berichtete der Sender RTL. Dagegen meldete der öffentlich-rechtliche belgische Sender RTBF, dass Abdeslam bislang nicht gefasst sei. Nach Abdeslam war bereits seit dem Wochenende gefahndet worden. Er soll einer von drei Brüdern sein, die in die Anschläge verwickelt sind. Abdeslam war am Samstag in der Nähe der belgischen Grenze in eine Polizeikontrolle geraten, durfte aber nach Prüfung seiner Personalien weiterfahren, weil zu diesem Zeitpunkt noch nicht offiziell nach ihm gefahndet wurde.

Fahndungsfoto von Salah Abdeslam

Die französische Polizei schrieb den 26-jährigen Salah Abdeslam zur Fahndung aus.

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Europaweite Schweigeminute um 12.00 Uhr für Opfer von Paris

16.11.2015 11:54 Uhr

Europaweit sind die Menschen gleich um 12.00 Uhr aufgerufen, mit einer Schweigeminute der Opfer der Terroranschläge von Paris zu gedenken.

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G20-Staaten wollen gemeinsam gegen Terror vorgehen

16.11.2015 11:53 Uhr

Die G20-Staaten haben nach Angaben des britischen Premierministers David Cameron auf ihrem Gipfel in Belek vereinbart, geschlossen gegen den Terrorismus vorzugehen. Wie aus dem Entwurf der Abschlusserklärung hervorgeht, der der ARD vorliegt, sollen die Geheimdienste enger zusammenarbeiten, die Grenzen und das Internet besser überwacht werden. Auch der Informationsaustausch über auffällige Geld-Transaktionen soll verbessert werden, sagt Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, in der tagesschau.

Tina Hassel, ARD Berlin, zzt. Belek, zum G20-Gipfel
tagesschau 10:42 Uhr, 16.11.2015

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Europäische Staaten im Fokus islamistischer Terroristen

16.11.2015 11:47 Uhr

Nach Informationen von Rainald Becker, stellvertretender Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, bedeuten die Aussagen des französischen Premiers Manuel Valls keine neue Lage mit Blick auf die Sicherheitsgefährdung Deutschlands. "Man geht eher davon aus, dass der französische Premierminister Manuel Valls einfach das gesagt hat, was ohnehin bekannt ist: Nämlich dass europäische Staaten - auch eben und im Besonderen Deutschland - im Fokus des Terrorismus, des islamistischen Terrorismus sind und dass die Gefährdungslage sehr, sehr hoch ist", sagt er in der tagesschau. Gerade die nicht sichtbaren Sicherheitsmaßnahmen würden derzeit im Hintergrund hochgefahren.

Rainald Becker, ARD Berlin, zur Flüchtlingspolitik
tagesschau 10:42 Uhr, 16.11.2015

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Steinmeier: Kampf gegen IS nicht militärisch zu gewinnen

16.11.2015 11:32 Uhr

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier kündigt eine Fortsetzung der Unterstützung der Peschmerga im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) an. Vor Beginn des Treffens der EU-Außenminister erklärt er aber auch: "Alle wissen, dass am Ende der Kampf gegen den Terrorismus nicht militärisch gewonnen werden kann." Er fordert eine Selbstkontrolle, damit man nicht aus dem Druck der Situation heraus "falsche Entscheidungen" treffe oder "Entscheidungen, die nicht weiterhelfen werden".

Bundesaußenminister Steinmeier

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Frankreich nimmt 23 Verdächtige fest

16.11.2015 11:21 Uhr

Die französischen Ermittler haben nach Angaben von Innenminister Bernard Cazeneuve in der vergangenen Nacht landesweit 168 Durchsuchungen durchgeführt. 23 Verdächtige seien festgenommen und 104 Personen unter Hausarrest gestellt worden, erklärt er in einem Fernsehinterview. 31 Waffen wurden seinen Angaben zufolge bei den Durchsuchungen sichergestellt.

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Ein mutmaßlicher Attentäter war türkischen Behörden bekannt

16.11.2015 11:06 Uhr

Einer der mutmaßlichen Attentäter von Paris ist 2013 in die Türkei eingereist, von einer Ausreise ist nichts bekannt, sagt ein ranghoher türkischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Die türkischen Behörden hätten Frankreich im Dezember 2014 und Juni 2015 Hinweise zu dem Mann übermittelt. Aber erst nach den Anschlägen hätten die französischen Behörden Informationen über ihn angefordert.

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Weitere Durchsuchungen in Brüsseler Vorort Molenbeek

16.11.2015 11:03 Uhr

Im Brüsseler Vorort Molenbeek sind erneut Polizeikräfte im Einsatz. Sie führen dort nach Informationen des belgischen Senders ETBF eine weitere Razzia durch. Molenbeek gilt als Hochburg von Islamisten und stand bereits am Wochenende im Fokus von Durchsuchungen nach den Anschlägen von Paris.

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Fünf Attentäter laut Staatsanwaltschaft identifiziert

16.11.2015 10:35 Uhr

Die Staatsanwaltschaft hat neue Erkenntnisse zu den Attentätern von Paris veröffentlicht. Demnach steht nun die Identität von fünf der Männer fest. Neu identifiziert wurde demnach Samy Ammour, ein 28-Jähriger aus Drancy nördlich von Paris. Gegen ihn wurde demnach 2012 in Frankreich ein Ermittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung eingeleitet - im Zusammenhang mit einer versuchten Reise in den Jemen. Er wurde seinerzeit unter Justizaufsicht gestellt, tauchte aber im Herbst 2013 unter und wurde daraufhin auf die Fahndungsliste gesetzt. Als weiteren Namen eines der Selbstmordattentäter nennt die Staatsanwaltschaft Ahmad al Mohammad. Er soll laut einem bei ihm gefundenen syrischen Pass, dessen Echtheit noch nicht geklärt ist, 25 Jahre alt gewesen sein und aus dem syrischen Idlib stammen. Die Staatsanwaltschaft erklärt, dass al Mohammads Fingerabdrücke zu denen eines Mannes passen, der im Oktober als Flüchtling in Griechenland registriert worden sei.

Ellis Fröder, ARD Paris, zu den Ermittlungen in Paris
tagesschau 10:42 Uhr, 16.11.2015

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Medien berichten über möglichen Drahtzieher der Anschläge

16.11.2015 10:23 Uhr

Medienberichten zufolge besteht der Verdacht, dass der belgische Islamist Abdelhamid Abaaoud als Drahtzieher hinter den Anschlägen von Paris stehen könnte. Mindestens einer, wenn nicht zwei der Selbstmordattentäter seien Freunde von Abaaoud gewesen, berichtet die belgische Tageszeitung "De Standaard" unter Berufung auf belgische Sicherheitsdienste. Der Sender RTL meldet ohne Angabe von Quellen, Ermittler hätten Abaaoud als Drahtzieher identifiziert. Abaaoud gilt bereits seit längerem als der meistgesuchte Islamist Belgiens. Er soll sich zuletzt in Syrien aufgehalten haben. Früher lebte er in dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek.

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Einer der Selbstmordattentäter fiel schon 2012 auf

16.11.2015 10:17 Uhr

Einer der Selbstmordattentäter aus dem Pariser Konzertsaal "Bataclan" stand schon einmal wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung unter Verdacht. Gegen ihn sei wegen einer versuchten Reise in den Jemen 2012 ermittelt worden, teilt die Pariser Staatsanwaltschaft mit.

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Ermittler identifizieren offenbar zwei weitere Attentäter

16.11.2015 10:15 Uhr

Nach Angaben des britischen Senders BBC haben die Ermittler erneut zwei der Selbstmordattentäter von Paris identifiziert. Es handle sich um Ahmad al Mohammad und Samy Animour. Damit stehe nun die Identität von insgesamt fünf Attentätern fest.

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Börsen reagieren nach Öffnung mit geringen Verlusten

16.11.2015 10:08 Uhr

An den europäischen Börsen fallen die Verluste unter dem Eindruck der Terroranschläge von Paris geringer aus als von Beobachtern befürchtet. Der deutsche Leitindex DAX verliert zu Handelsbeginn 0,9 Prozent, der französische Leitindex rutscht um 1,1 Prozent ab.

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250 Verletzte nach Anschlägen noch im Krankenhaus

16.11.2015 10:02 Uhr

Drei Tage nach den Terroranschlägen werden nach Angaben des Pariser Polizeipräfekten Michel Cadot noch 250 Verletzte in Krankenhäusern behandelt.

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Seit Sommer sieben Anschläge in Großbritannien vereitelt

16.11.2015 09:57 Uhr

Die britischen Sicherheitskräfte haben seit Juni nach Angaben von Premierminister David Cameron mehrere Anschläge vereitelt. "Unsere Sicherheits- und Geheimdienste haben in den vergangenen sechs Monaten etwa sieben Attacken gestoppt", so Cameron im britischen Rundfunk BBC. Es seien Anschläge "von kleinerem Ausmaß" als diejenigen in Paris vereitelt worden.

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Pariser gedenken an Anschlagsorten der Opfer

16.11.2015 09:54 Uhr

Auch am dritten Tag nach den Terroranschlägen suchen zahlreiche Einwohner von Paris die Orte der Anschläge auf, um der Opfer zu gedenken. Viele stehen still, trauernd und fassungslos vor den Bars und Cafés und der Konzernthalle "Bataclan". Viele legen Blumen nieder und entzünden Kerzen.

Passanten vor dem Cafe Belle Equipe in der rue de Charonne

Vor dem Cafe Belle Equipe in der Pariser rue de Charonne, wo durch Schüsse bewaffneter Angreifer nach bisherigen Erkenntnissen 19 Menschen starben, legen auch am Montagmorgen Passanten Blumen nieder und gedenken der Opfer.

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Valls fordert Schließung radikaler Moscheen

16.11.2015 09:38 Uhr

"Wir müssen die Moscheen und Vereine schließen, die die Werte der Republik angreifen", fordert Premierminister Manuel Valls in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender RTL.

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Rahmenprogramm für Klimagipfel wird eingeschränkt

16.11.2015 09:37 Uhr

Der Weltklimagipfel in Paris soll ungeachtet der Anschläge am 30. November wie geplant beginnen. Allerdings werde das Rahmenprogramm eingeschränkt. Möglicherweise werde eine Reihe von speziellen Veranstaltungen und eventuell auch Konzerte gestrichen, kündigt Frankreichs Premierminister Manuel Valls an.

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Sonderausgabe der Tagesschau zu Folgen der Anschläge

16.11.2015 09:33 Uhr

Auch heute berichtet Das Erste ausführlich - darunter auch in Sondersendungen - über die aktuellen Entwicklungen nach den Terroranschlägen von Paris. Um 10.44 Uhr beginnt eine Tagesschau extra mit einer Länge von 25 Minuten.

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G20 wollen Finanzströme des Terrorismus stoppen

16.11.2015 09:22 Uhr

Nach der Anschlagsserie von Paris wollen die G20-Staaten die Finanzquellen des internationalen Terrorismus austrocknen und die Bewegungsfreiheit von Extremisten einschränken. Das geht aus dem Entwurf der Abschlusserklärung des G20-Gipfels in Belek bei Antalya hervor, aus dem die Nachrichtenagentur dpa zitiert.

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Frankreichs Botschafter spricht von "tiefgreifender Bedeutung" der Anschläge

16.11.2015 08:57 Uhr

Der französische Botschafter in Deutschland, Philippe Etienne, spricht von einer "tiefgreifenden Bedeutung" der Anschläge - nicht nur für Frankreich. Nun gehe es zunächst darum, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

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Maas warnt vor Vermengung von Flüchtlingsthema mit Terrorismus

16.11.2015 08:44 Uhr

Die Themen Terrorismus und Flüchtlinge dürften nicht miteinander vermengt werden, warnt Justizminister Maas im ARD-Morgenmagazin. Hier eine Verbindung herzustellen, sei unverantwortlich. "Es gibt keine Verbindung, keine einzige nachweisbare Verbindung zwischen dem Terrorismus und den Flüchtlingen außer vielleicht einer: nämlich dass die Flüchtlinge vor den gleichen Leuten in Syrien flüchten, die verantwortlich sind für die Anschläge in Paris", so Maas.

Heiko Maas, SPD, zur Sicherheitslage nach den Pariser Anschlägen
ARD-Morgenmagazin 08:12 Uhr, 16.11.2015

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Cameron wirbt für britische Beteiligung an Luftschlägen in Syrien

16.11.2015 08:41 Uhr

Der britische Premierminister David Cameron fordert vom Parlament Unterstützung für die Beteiligung seines Landes an Luftangriffen in Syrien. "Wir müssen das Parlament überzeugen", sagt er in der BBC.

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Ermittler finden bei Razzia in Lyon Panzerfaust und Waffen

16.11.2015 08:38 Uhr

Bei Durchsuchungen in Lyon sind nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP eine Panzerfaust, Splitterschutzwesten, mehrere Pistolen und ein Sturmgewehr gefunden worden. Zudem seien fünf Verdächtige festgenommen worden, verlautete demnach aus Ermittlerkreisen.

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Valls bestätigt Durchsuchungsaktionen in der Nacht

16.11.2015 08:23 Uhr

Der französische Premierminister Manuel Valls bestätigt Medienberichte, denen zufolge in der Nacht in verschiedenen Städten des Landes Durchsuchungen durchgeführt wurden. Es handle sich dabei vor allem um Wohnungen mutmaßlicher Islamisten, so Valls im französischen Fernsehsender RTL. Insgesamt habe es mehr als 150 Durchsuchungen in Frankreich gegeben.

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Valls warnt vor Gefahr weiterer Anschläge

16.11.2015 08:16 Uhr

"Wir sind im Krieg gegen den Terrorismus", sagte der französische Premierminister Manuel Valls im Interview mit dem französischen Fernsehsender RTL. "Wir müssen länger mit dieser Bedrohung leben", fügt er hinzu. Das Land sei vom Terror getroffen worden und könne in Zukunft aufs Neue getroffen werden. Er sage das nicht, um den Menschen Angst zu machen, sondern um die Franzosen auf dem Laufenden zu halten. Valls erklärt, dass die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) auch Aktionen in anderen europäischen Ländern vorbereite. "Wir wissen, dass Operationen vorbereitet werden, nicht nur in Frankreich, sondern gegen andere europäische Länder", so Valls.

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Valls: Attentate wurden von Syrien aus geplant

16.11.2015 08:07 Uhr

Frankreichs Premierminister Manuel Valls sieht die Hintermänner der Terroranschläge von Paris in Syrien. "Dieses Attentat wurde von Syrien aus organisiert, erdacht und geplant", sagt er in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender RTL.

Frankreichs Premierminister Manuel Valls

Frankreichs Premierminister Manuel Valls

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G20-Staaten wollen bessere Zusammenarbeit

16.11.2015 07:35 Uhr

Der noch laufende G20-Gipfel will in mehreren Bereichen Konsequenzen aus den Anschlägen von Paris ziehen. "Beschlossen hat man auf jeden Fall schon eine bessere Zusammenarbeit der Dienste", berichtet die Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, Tina Hassel, aus Belek. Überlegt werde aber auch, wie die Finanzströme hin zu Terrororganisationen ausgetrocknet werden könnten und wie der Plan für eine diplomatische Lösung für Syrien aussehen könne.

Tina Hassel, ARD Berlin, zum G20-Gipfel im türkischen Belek
ARD-Morgenmagazin 07:14 Uhr, 16.11.2015

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Frankreich nennt Details zu neuen Luftschlägen gegen IS

16.11.2015 07:24 Uhr

Das französische Verteidigungsministerium hat genauere Angaben zu den gestrigen Luftangriffen auf die IS-Hochburg Rakka veröffentlicht. Demnach waren zwölf Maschinen an der Aktion beteiligt, darunter zehn Kampfjets. Sie hätten 20 Bomben abgeworfen, und zwar auf ein Kommandozentrum, ein Rekrutierungszentrum, ein Munitionsdepot und ein Ausbildungslager. Es sei der größte Luftschlag gegen den IS seit der Ausweitung des Einsatzes auf Syrien im September gewesen, erklärte das Verteidigungsministerium.

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Französische Medien berichten über mehrere Anti-Terror-Razzien

16.11.2015 07:09 Uhr

Verschiedene französische Medien melden weitere Durchsuchungen und Festnahmen in verschiedenen Städten des Landes. Ob sie in unmittelbarem Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris stehen, ist unklar. Nach Angaben der Regionalzeitung "La Dépêche du Midi" gab es einen Großeinsatz von Spezialeinheiten gegen Islamistenkreise in Toulouse. Laut Nachrichtenagentur AFP hängt die Operation nicht nur mit den Ereignissen in Paris, sondern mit dem allgemeinen Anti-Terror-Kampf zusammen: Mindestens drei Personen seien festgenommen und einer Waffe beschlagnahmt worden, hieß es unter Berufung auf Kreise der Staatsanwaltschaft. Die Zeitung "Le Dauphiné Libéré" berichtete zudem über eine nächtliche Durchsuchung von 15 Objekten im Großraum Grenoble.

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ARD-Korrespondent: "Pariser Alltag soll wieder beginnen"

16.11.2015 06:45 Uhr

Zu Wochenbeginn öffnen die Schulen, öffentlichen Einrichtungen und Museen in Paris wieder. "Der Alltag soll wieder beginnen", berichtet ARD-Korrespondent Olaf Bock aus der französischen Hauptstadt. Nach den Anschlägen vom Freitag seien 3000 zusätzliche Sicherheitskräfte im Einsatz. "Hier soll das Gefühl von Sicherheit vermittelt werden." Aber man merke den Menschen an, dass die Nervosität sehr groß sei.

Olaf Bock, WDR, zum Alltag in Paris nach den Anschlägen
ARD-Morgenmagazin 06:08 Uhr, 16.11.2015

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Frankreich: Luftschläge gegen IS sind legitim

16.11.2015 06:31 Uhr

Die französische Regierung hat die gestrigen Luftangriffe auf Ziele der Terrormiliz "Islamischer Staat" in Rakka gerechtfertigt. Sein Land habe die Berechtigung, nach den Terroranschlägen von Paris Maßnahmen gegen die Terrormiliz zu ergreifen, sagt Außenminister Laurent Fabius am Rande des G20-Gipfels.

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius

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Zahlreiche Spitzentreffen zu Folgen der Terroranschläge

16.11.2015 06:27 Uhr

Europaweit kommen heute Politiker zu Beratungen über die Konsequenzen der Terroranschläge von Paris zusammen. Einige der Treffen waren bereits geplant und stehen nun ganz im Zeichen der Reaktion auf die Entwicklung in Frankreich. Ein Überblick:
- Die beiden Kammern der französischen Kongresses - die Nationalversammlung und der Senat - kommen gegen 16 Uhr zu einer kurzfristig einberufenen gemeinsamen Sondersitzung im Schloss Versailles zusammen. Präsident Francois Hollande wird dabei eine Rede halten.
- Die EU-Außenminister treffen sich um 10 Uhr in Brüssel. Ursprünglich waren die Ergebnisse der Syrien-Konferenz vom Wochenende sowie die Lage im Nahen Osten die Hauptthemen. Nun wird es aber auch stark um eine Reaktion auf die Terroranschläge gehen.
- In der Türkei endet heute der zweitägige G20-Gipfel, zu dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Belek/Antalya gereist ist. Im Rahmen der Abschlusserklärung des Gipfels - möglicherweise sogar in einer separaten Erklärung - wollen die Staats- und Regierungschefs ein gemeinsames Signal im Kampf gegen den Terrorismus aussenden.

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Zahl der Opfer bleibt bei 129

16.11.2015 05:49 Uhr

Berichte vom Wochenende, denen zufolge die Zahl der Todesopfer der Anschläge von Paris auf 132 gestiegen sei, sind inzwischen korrigiert worden. Es bleibt demnach bei bestätigten 129 Opfern - die zwischenzeitlich höheren Angaben werden auf einen Zählfehler zurückgeführt.

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Museen wieder offen

16.11.2015 05:07 Uhr

Drei Tage nach den Anschlägen werden die vorübergehend geschlossenen Museen in Paris heute um 13.00 Uhr wieder öffnen. Dazu zählen unter anderem der Louvre und das Musée d'Orsay. Eine Stunde zuvor soll landesweit eine Gedenkminute für die Opfer stattfinden.

Hinweisschild vor dem geschlossenen Louvre

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US-Flagge weltweit auf halbmast

16.11.2015 04:13 Uhr

Die Flagge der Vereinigten Staaten wird an US-Gebäuden in aller Welt wegen der Terroranschläge in Paris auf halbmast gesetzt. Das ordnete Präsident Obama an. Somit werden die "Stars and Stripes" bis einschließlich Donnerstag nicht nur am Weißen Haus und an Bundes- und Militärgebäuden innerhalb der USA, sondern auch vor diplomatischen Vertretungen weltweit gesenkt.

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Großbritannien baut Sicherheitsdienste massiv aus

16.11.2015 03:51 Uhr

Nach den Anschlägen in Paris will Großbritannien laut Medienberichten 1900 Geheimdienstmitarbeiter und Sicherheitskräfte einstellen. Das Personal der Geheimdienste MI5, MI6 und GCHQ werde um insgesamt 15 Prozent aufgestockt, berichteten der "Guardian" und die "Financial Times". Premierminister Cameron werde die Maßnahme heute mit der wachsenden Terrorgefahr begründen. Es handele sich um die größte Ausgabenerhöhung im Sicherheitsbereich seit den Anschlägen in London im Jahr 2005.

Die Regierung will den Berichten zufolge auch das Sicherheitspersonal zur Überprüfung ausländischer Flughäfen aufstocken. Dies sei eine Reaktion auf den mutmaßlich durch einen Bombenanschlag verursachten Absturz einer russischen Passagiermaschine über dem Sinai.

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Warnung an Spanien

16.11.2015 03:47 Uhr

Die spanische Zeitung "El País" berichtet, Frankreichs Ermittler hätten die Behörden des südlichen Nachbarlandes davor gewarnt, dass sich der zur
internationalen Fahndung ausgeschriebene Abdeslam Salah nach Spanien
abgesetzt haben könnte. Demnach sei Spanien ebenso wie Belgien über
das Informationssystem des Schengen-Raums alarmiert worden, auf eine
mögliche Einreise des 26-Jährigen zu achten. Dessen Flucht nach Spanien sei aber nur eine Möglichkeit, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Fahndungsfoto von Salah Abdeslam

Die französische Polizei schrieb den 26-jährigen Salah Abdeslam zur Fahndung aus.

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Hausdurchsuchung bei Paris?

16.11.2015 03:42 Uhr

Ermittler haben gestern Abend offenbar nordöstlich von Paris ein Haus durchsucht. Die Razzia habe in dem Vorort Bobigny stattgefunden, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise. Über das Ziel und das Ergebnis der Durchsuchung machte die Polizei demnach keine Angaben. Laut einem Augenzeugen befragte die Polizisten auch Anwohner.

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Anti-IS-Demo in Pakistan

16.11.2015 03:37 Uhr

Auch diese pakistanischen Aktivisten zeigten ihre Solidarität und verurteilten die Taten des IS.

Solidaritätskundgebung in Karachi

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Trauermarsch in Peru

16.11.2015 03:30 Uhr

Weltweit gibt es weiter viele Solidaritätskundgebungen - wie etwa in der peruanischen Hauptstadt Lima.

Lima: Gedenken an Opfer von Paris

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Schweigeminute in der EU

16.11.2015 03:20 Uhr

Die EU ruft alle Europäer für zu einer Schweigeminute um 12.00 Uhr auf. Man sei nach der Anschlagsserie "zutiefst schockiert" und "in Trauer", erklärten die Staats- und Regierungschefs und die EU-Institutionen in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die Anschläge seien "eine Attacke auf uns alle", der 13. November werde allen Europäern als ein "Tag der Trauer" in Erinnerung bleiben.

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Die Ereignisse des Sonntags zum Nachlesen

16.11.2015 03:20 Uhr

Hier können sie noch einmal die gestrigen Ereignisse in unserem Sonntags-Liveblog nachlesen. Darin finden Sie auch zahlreiche Interviews, Schalten und Analysen.

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Stand der Dinge

16.11.2015 03:20 Uhr

- Die französische Luftwaffe hat gestern Abend massive Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien geflogen. Allein über der IS-"Hauptstadt" Rakka wurden laut Verteidigungsministerium 20 Bomben abgeworfen.

- Die Behörden fahnden nach mindestens einem Verdächtigen. Sie veröffentlichten ein Fahndungsbild des 26-jährigen Adesalam Salah. Gestern Abend wurde bekannt, dass Salah zwar am frühen Samstagmorgen nahe der Grenze zu Belgien kontrolliert wurde - die Beamten ihn aber laufen ließen.

- In Brüssel gehen die Ermittlungen weiter. Ebenfalls am Abend gab es dort neue Durchsuchungen.

- Die Zahl der Todesopfer stieg gestern auf 132.

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16.11.2015 03:20 Uhr

Guten Morgen und willkommen zu unserem heutigen Liveblog.

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