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Laurent Fabius während des Klimagipfels 2015 | Bildquelle: AP

Liveblog zum Klimagipfel "Wir haben ein Abkommen"

Stand: 12.12.2015 22:54 Uhr

Mit minutenlangem Applaus, mit Tränen und Umarmungen haben die Delegierten beim Klimagipfel den Beschluss des Abkommens gefeiert. Und Konferenzleiter Fabius ließ erleichtert den Hammer fallen. Viele sprechen von einem "historischen Moment". Die Entwicklungen zum Nachlesen.

Ende des Liveblogs

12.12.2015 22:48 Uhr

"In Paris hat es seit Jahrhunderten viele Revolutionen gegeben. Aber heute ist die schönste und friedlichste aller Revolutionen vollbracht worden, die Revolution für den Klimawandel. Danke. Es leben die Vereinten Nationen, es lebe der Planet, es lebe Frankreich." Mit diesem Worten von Frankreichs Präsident François Hollande beendet tagesschau.de den Liveblog zum Klimagipfel in Paris.

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Hendricks in den tagesthemen: "Noch besser werden"

12.12.2015 22:25 Uhr

Der Klimavertrag steht - alles gut also? Nein, meint Umweltministerin Hendricks im tagesthemen-Interview. Die Vereinbarungen seien ein erster Schritt, reichten aber nicht aus. "Wir müssen noch besser werden." Sanktionen gegen Staaten, die die Klima-Versprechen nicht einhalten, lehnte sie aber ab. Sehen Sie hier das Gespräch vorab:

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks im Gespräch mit Thomas Roth
tagesthemen 23:15 Uhr, 12.12.2015

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Merkel spricht von "Zeichen der Hoffnung"

12.12.2015 22:20 Uhr

Und das meint die Kanzlerin: "Mit dem heute verabschiedeten Klimavertrag hat sich zum ersten Mal die gesamte Weltgemeinschaft zum Handeln verpflichtet - zum Handeln im Kampf gegen die globale Klimaveränderung. Ungeachtet der Tatsache, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, ist dies ein Zeichen der Hoffnung, dass es uns gelingt, die Lebensbedingungen von Milliarden Menschen auch in Zukunft zu sichern. Ich danke der französischen Präsidentschaft für die sorgfältige Vorbereitung, die umsichtige Verhandlungsführung und ihre Gastfreundschaft. Paris wird auf immer mit diesem historischen Wendepunkt in der globalen Klimapolitik verbunden sein."

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Die Kernpunkte als Grafik

12.12.2015 22:17 Uhr

Die Agentur AFP hat eine grafische Darstellung der wichtigten Punkte des Abkommen angefertigt.

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Stimmen zum Abkommen

12.12.2015 21:35 Uhr

Frankreichs Präsident François Hollande: "Heute wurde die schönste und friedlichste Revolution erreicht - eine Revolution für Klimawandel".
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon: "Was einst undenkbar schien, ist jetzt nicht mehr aufzuhalten. Die Geschichte wird sich dieses Tages erinnern."
US-Außenminister John Kerry: "Das ist ein Sieg für alle auf dem Planeten und für künftige Generationen."
Südafrikas Umweltministerin Edna Molewa: "Der Pakt kann der Wendepunkt zu einer besseren und sichereren Welt sein. Doch die Industrieländer müsstn ihre Emissionen weiter reduzieren und ärmeren Staaten helfen, mit den Folgen der Erderwärmung zurechtzukommen."
Paul Oquist, Nicaraguas Klimaunterhändler: "Der Pakt geht nicht weit genug und führt zu einem zweimal höheren Anstieg der Temperaturen als vereinbart. "

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"Stolz, dass Frankreich zur #COP21 einladen durfte"

12.12.2015 21:29 Uhr

Noch mal frenetischer Jubel nach Dankesrede von Francois Hollande. Sehen Sie selbst:

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Was bringt das Klima-Abkommen?

12.12.2015 21:20 Uhr

Jakob Mayr hat die Vereinbarung von Paris für uns analysiert - hier zum Nachlesen

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Ban Ki Moon: "Geschichte wird sich an diesen Moment erinnern"

12.12.2015 20:48 Uhr

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagt: "Die Geschichte wird sich an diesen Moment erinnern." Er bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Abkommen. In den letzten neun Jahren habe er mit nahezu jedem politischen Führer gesprochen, er sei durch die ganze Welt gereist. Dabei habe er vor allem den Menschen zugehört - in jeder Ecke der Welt. Das Abkommen dokumentiere globale Solidarität.

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Stellungnahme von Umweltministerin Hendricks im Zitat

12.12.2015 20:33 Uhr

Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks hat ein Statement zum Abkommen gegeben. Auch sie war nach dem Beschluss sehr bewegt und hatte Tränen in den Augen.

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"Sieg für die ganze Welt"

12.12.2015 20:30 Uhr

US-Außenminister John Kerry spricht von einem "Sieg für die ganze Welt".

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John Kerry dankt Laurent Fabius

12.12.2015 20:26 Uhr

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Geschichte geschrieben

12.12.2015 20:23 Uhr

Die "Klimaschützer haben Geschichte geschrieben", schreibt die Bundesregierung in ihrer Pressemitteilung zum Klimavertrag.

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Umweltministerin Hendricks: "Historischer Moment"

12.12.2015 20:01 Uhr

Hoch zufrieden zeigt sich die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks. Im Interview mit den ARD-Reportern spricht sie von einem "historischen Moment".

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Eindrücke aus dem Plenarsaal

12.12.2015 19:55 Uhr

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Auch der Präsident der USA ist zufrieden

12.12.2015 19:53 Uhr

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"We did it"

12.12.2015 19:51 Uhr

Die Organisatoren der 21. UN-Klimakonferenz jubeln auf Twitter.

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Fabius und das Präsidium freuen sich

12.12.2015 19:47 Uhr

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Applaus auch im Pressezentrum

12.12.2015 19:43 Uhr

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Der Hammer ist gefallen...

12.12.2015 19:40 Uhr

... und Konferenzleiter Laurent Fabius ist sichtlich erleichtert.

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Reden der Delegationen

12.12.2015 19:39 Uhr

Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Delegationen reden nun im Anschluß. Viele bedanken sich bei Frankreich für die Organisation der Konferenz.

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Jubel ohne Ende

12.12.2015 19:36 Uhr

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Das Paris-Abkommen ist angenommen

12.12.2015 19:29 Uhr

Das Abkommen von Paris ist verabschiedet worden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich von ihren Plätzen erhoben und klatschen. Viele liegen sich in den Armen und weinen.

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Änderungen werden besprochen

12.12.2015 19:24 Uhr

Detailliert wird nun erklärt, welche Formulierungen im Vertrag umformuliert werden sollen. Deshalb verzögert sich die Abstimmung.

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Fabius eröffnet Plenarsitzung

12.12.2015 19:20 Uhr

Konferenzleiter Fabius hat die Plenarsitzung beim Klimagipfel eröffnet. Nun werden Änderungswünsche besprochen.

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Liegt es an den USA?

12.12.2015 19:08 Uhr

Haben die zeitlichen Verzögerungen in Paris mit Formulierungen im Vertrag zu tun?

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Geduld und Tränen

12.12.2015 19:07 Uhr

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Sitzung erst ab 20 Uhr?

12.12.2015 18:17 Uhr

Die Plenarsitzung in Paris verschiebt sich weiterhin.

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Übersetzter Vertragsentwurf

12.12.2015 18:14 Uhr

Den Text, um den es gliech geht, gibt es nun in allen offiziellen UN-Sprachen.

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Leere Räume

12.12.2015 18:05 Uhr

Während sich der Plenarsaal füllt, leeren sich die Räume der Delegationen.

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Kämpfen um das beste Bild

12.12.2015 17:42 Uhr

Vor dem Plenarsaal stauen sich die Menschen.

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Verhandlungen in letzter Minute

12.12.2015 17:41 Uhr

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Tausende Menschen demonstrieren in Paris

12.12.2015 17:38 Uhr

Tausende Menschen sind zum Abschluss des Weltklimagipfels in Paris für mehr Umweltschutz auf die Straße gegangen. Mit Slogans wie "Ändern wir das System - nicht das Klima" wollten sie daran erinnern, dass der Kampf gegen die Erderwärmung weiter geht. Die Kundgebungen, zu denen mehrere Umweltschutzorganisationen aufgerufen hatten, fanden an verschiedenen Orten der französischen Metropole statt, darunter am Triumphbogen und auf dem Champ-de-Mars vor dem Eiffelturm.

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In Kürze (finale?) Plenarsitzung

12.12.2015 17:34 Uhr

In wenigen Minuten beginnt die Plenarsitzung, bei der die 192 Delegationen über den Entwurf für ein Klimaabkommen beraten und abstimmen werden. Verfolgen Sie die Debatte im Liverstream.

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Es wird gleich voll im Plenum

12.12.2015 17:15 Uhr

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Leere Gänge auf dem Konferenzgelände

12.12.2015 17:06 Uhr

Im Pressezentrum ist es noch voll, aber sonst sind die Gänge leer in Le Bourget.

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EU zuversichtlich zu Annahme von Klimaabkommen

12.12.2015 17:03 Uhr

Die EU-Kommission rechnet mit der Annahme des geplanten Klimaschutzabkommens auf der UN-Konferenz in Le Bourget bei Paris. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass es durchgehen wird", sagte EU-Kommissionssprecherin Anna-Kaisa Itkonen. Wenn das Plenum den Text billige, "wird dies ein historischer Durchbruch sein", sagte er weiter.

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Gelingt das Abkommen nun?

12.12.2015 16:56 Uhr

China und Indien sind offensichtlich mit dem vorgelegten Text für ein weltweites Klimaabkommen einverstanden. Das sagte der malaysische Vertreter Guardial Singh Nijar als Sprecher einer Gruppe von insgesamt mehr als 20 Staaten nach internen Beratungen am Rande der UN-Klimakonferenz. Zustimmen wollen demnach auch Saudi-Arabien und weitere arabische Staaten.
Bei der Gruppe handelt es sich um die sogenannte Like Minded Group of Developing Countries (LMDC - Gruppe gleichgesinnter Entwicklungsländer). Aus ihrem Kreis waren im Laufe der Verhandlungen wiederholt Vorbehalte zu unterschiedlichen Punkten geäußert worden, etwa gegen aus ihrer Sicht zu weitgehende Klimaziele. Insofern gelten die LMDC-Staaten als eine Schlüsselgruppe. "Indien stimmt zu, China stimmt zu, Saudi-Arabien stimmt zu, die arabische Gruppe stimmt zu", sagte Nijar.

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Eine verlorene Wette in Paris

12.12.2015 16:48 Uhr

Jan Kowalzig von Oxfam sieht im finalen Entwurf ein starkes Signal. Die Länder erkennen an, dass zwei Grad als Obergrenze der Erderwärmung nicht ausreichen und die Abkehr von fossilen Brennstoffen unausweichlich ist. Dafür ist er von den finanziellen Zusagen enttäuscht. Und er muss eingestehen: Seine Wette über das Gipfelende wird er verlieren, meint er im Interview mit Kai Schächtele. Das gesamte Interview sehen Sie bei den Kolleginnen und Kollegen vom "ParisProtokoll".

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Und wieder gibt es eine Verzögerung

12.12.2015 15:47 Uhr

Eigentlich wollte sich das Plenum ab 15.45 Uhr treffen, um endgültig über den Entwurf für ein Klimaabkommen zu entscheiden. Auch dieser Termin hat sich verschoben. Der Grund ist unklar.

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Noch Streit hinter den Kulissen

12.12.2015 15:44 Uhr

Die Delegationen sind sich noch nicht einig, berichtet ARD-Reporter Werner Eckert.

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Prognose: Wann steht das Abkommen?

12.12.2015 14:35 Uhr

ARD-Reporterin Verena Gonsch meint, dass der Klimavertrag nicht scheitern wird.

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Demonstrationen auch in Deutschland

12.12.2015 13:52 Uhr

Umweltschützer haben mit einer Menschenkette in Berlin für einen besseren Klimaschutz und den Ausstieg aus der Kohle demonstriert. Zeitgleich mit der Vorstellung des finalen Vertragsentwurfs beim Weltklimagipfel in Paris forderten die Demonstranten mehr Anstrengungen beim Klimaschutz. Neben der Aktion zwischen Chanukka-Leuchter und Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor waren auch in anderen Städten Proteste geplant, darunter in Leipzig, München, Frankfurt am Main und am Braunkohletagebau Garzweiler in Nordrhein-Westfalen.

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Hollande für Klimavertrag

12.12.2015 13:46 Uhr

Der französische Präsident Hollande hat für den Abschluss eines global verbindlichen Klimaabkommens geworben.

Hollande wirbt für Klimaabkommen
12.12.2015

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Link zum Entwurf

12.12.2015 13:46 Uhr

Der neue Vertragsentwurf ist nun im Internet abrufbar.

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Der neue Text wird verteilt

12.12.2015 13:30 Uhr

Bundesumweltministerin Hendricks ist zuversichtlich, dass die Delegationen zustimmen.

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Demonstrationen in Paris

12.12.2015 13:18 Uhr

Zum Abschluss des Weltklimagipfels erwartet die französische Polizei bis zu 15.000 Demonstranten in Paris. Gegen Ausschreitungen werde man konsequent vorgehen, zitierte die französische Nachrichtenagentur AFP den Präfekten von Paris, Michel Cadot. Die größte Demonstration wird nachmittags vor dem Eiffelturm erwartet. Rund 2000 Sicherheitskräfte sind mobilisiert.

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Eindringliche Worte von Präsident Hollande

12.12.2015 12:50 Uhr

Frankreichs Präsident François Hollande hat die Delegierten eindringlich zur Annahme des Weltklimavertrags aufgerufen. "Es ist selten, dass es im Leben die Gelegenheit gibt, die Welt zu verändern. Sie haben diese Gelegenheit", sagte der Staatschef. "Der 12. Dezember 2015 kann nicht nur ein historischer Tag sein, sondern ein großes Datum für die Menschheit." "Frankreich bittet Sie, beschwört Sie, die erste universelle Klima-Einigung anzunehmen", sagte Hollande. "Angesichts des Klimawandels sind unsere Schicksale miteinander verknüpft."

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Fabius stellt weiteren Zeitplan vor

12.12.2015 12:32 Uhr

Verhandlungsleiter Fabius erklärt, dass alle nun bis 15.45 Uhr Zeit haben, den neuen Entwurf zu studieren. Dann gibt es ein neues Meeting.

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Inhalte des neuen Entwurfs

12.12.2015 12:32 Uhr

Der Text enthalte wichtige Fortschritte, die viele vorher für unmöglich gehalten hätten, sagte Verhandlungsleiter Fabius. So solle die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzt werden, die Länder sollten sogar versuchen, 1,5 Grad zu unterschreiten. Außerdem enthalte der Entwurf einen Mechanismus zur Überprüfung und Steigerung der selbstgesetzten nationalen Klimaziele alle fünf Jahre. Darüber hinaus werde besonders bedrohten Ländern Unterstützung im Fall klimabedingter Schäden zugesichert. Das Versprechen, ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar für Klima-Hilfen in armen Ländern zur Verfügung zu stellen, werde bekräftigt, eine weitere Steigerung der Mittel in den Folgejahren sei vorgesehen, erklärte Fabius.
Anders als das 2020 auslaufende Kyoto-Protokoll wird der Vertrag aber keine bindenden Ziele zur CO2-Reduktion für einzelne Staaten festschreiben. Stattdessen haben 186 Länder freiwillige Selbstverpflichtungen zum Klimaschutz vorgelegt.

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Appell von Hollande

12.12.2015 12:20 Uhr

Die ganze Arbeit dürfe nun nicht umsonst gewesen sein, betont Hollande. Nun müsse das Abkommen ratifiziert werden.

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Präsident Hollande übernimmt Mikro

12.12.2015 12:19 Uhr

Der französische Präsident Hollande bedankt sich bei seinem Außenminister Fabius für dessen Einsatz in den vergangenen Monaten und vor allem Tagen. An das Plenum gewandt sagt er: "Sie haben hervorragend gearbeitet."

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Globale Solidarität

12.12.2015 12:15 Uhr

"Die ganze Welt schaut auf uns", betont Ban. Es gehe um globale Solidarität.

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UN-Generalsekretär Ban hält Rede

12.12.2015 12:13 Uhr

UN-Generalsekretär Ban redet nun im Anschluss. Zuerst bedankt er sich bei Verhandlungsleiter Fabius und beim französischen Präsidenten Hollande für die hervorragende Leitung der Klimakonferenz.

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Großer Applaus für Fabius

12.12.2015 12:12 Uhr

Fabius hat seine Rede beendet. Er bekommt Standing Ovations.

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"Bestmöglicher Kompromiss"

12.12.2015 12:06 Uhr

"Dieser Text ist der bestmögliche Kompromiss für alle Seiten", betont Fabius. Er hofft, dass alle zustimmen werden. "Heute ist der Tag der Wahrheit. Dieses Abkommen ist für die ganze Welt lebensnotwendig."

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Fabius stellt Punkte im Entwurf vor

12.12.2015 12:05 Uhr

Verhandlungsleiter Fabius stellt derzeit die einzelnen Punkte des neuen Vertragsentwurfs vor. Er spricht sichtlich bewegt, scheint manchmal den Tränen nah.

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Immer wieder Applaus

12.12.2015 11:57 Uhr

Die Rede von Fabius wird immer wieder von langem Applaus unterbrochen.

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Danke für Einsatz

12.12.2015 11:56 Uhr

"Wir sind fast am Ende der Verhandlungen", betont Verhandlungsleiter Fabius. Er bedankt sich bei allen für den Einsatz in den letzten Tagen - und Nächten.

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Fabius eröffnet das Meeting

12.12.2015 11:53 Uhr

Der französische Außenminister Fabius hat die Sitzung eröffnet. Nun wird der Entwurf vorgestellt. Gespannte Gesichter im Plenum.

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Hollande im Plenum

12.12.2015 11:51 Uhr

Der französische Präsident Hollande ist soeben mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und dem französischen Außenminister Laurent Fabius im Plenum eingetroffen. Es gibt Applaus - viele haben sich von ihren Plätzen erhoben.

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Demonstration für Klimaschutz

12.12.2015 11:47 Uhr

Während die Delegationen auf die Vorstellung des neuen Entwurfs warten, versammeln sich am Arc de Triomphe die Demonstranten.

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Alle unterwegs zum Verhandlungssaal

12.12.2015 11:37 Uhr

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Spannung im Plenarsaal

12.12.2015 11:32 Uhr

In wenigen Minuten wird der französische Außenminister Fabius den neuen Entwurf vorstellen. Erwartet wird auch der französische Präsident Hollande.

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Livestream Vorstellung Entwurf

12.12.2015 11:28 Uhr

Die Vorstellung des neuen Entwurfs für ein Klimaabkommen wird per Livestream übertragen.

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Entwurf wird in Kürze vorgestellt

12.12.2015 11:08 Uhr

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Wieder Verzögerungen?

12.12.2015 10:33 Uhr

Laut verschiedener Quellen vor Ort verzögern sich die Verhandlungen in Paris abermals. Manche befürchten, dass es sogar eine weitere Verhandlungsnacht geben könnte.

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Schlaflos in Paris

12.12.2015 10:18 Uhr

Tausende Unterhändler haben fast zwei Wochen in Le Bourget vor den Toren von Paris um die richtigen Formulierungen gerungen. Viele von ihnen sind nun am Ende ihrer Kraft. Das Hauptproblem dabei ist die Schlaflosigkeit, denn in den vergangenen drei Tagen gingen die Verhandlungen quasi non-stop rund um die Uhr. Auch Journalisten nutzen Ruhepausen, um ein wenig Schlaf nachzuholen.

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Diplomatische Tricks

12.12.2015 10:14 Uhr

Konferenzleiter Laurent Fabius hat zu diplomatischen Tricks gegriffen, um das Klimaschutzabkommen unter Dach und Fach zu bekommen. Welche das sind erklärt ARD-Reporterin Verena Gonsch.

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Demonstrationen beim Eiffelturm

12.12.2015 09:58 Uhr

Zum Abschluss der Pariser Weltklimakonferenz wollen Umwelt- und Menschenrechtsgruppen in der französischen
Hauptstadt demonstrieren. Die Aktion soll auf die Folgen der globalen Erwärmung vor allem für die ärmsten Staaten der Welt aufmerksam machen. Die Demonstration iin der Nähe des Eiffelturms wurde von der Polizei genehmigt, betonen die Organisatoren. Die letzten großen Klimademonstrationen in Paris endeten am 29. November mit Krawallen.

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Nach dem Entwurf kommt das Plenum

12.12.2015 09:37 Uhr

Wenn der Entwurf gegen Mittag präsentiert wird, bedeutet das nicht, dass der Gipfel zu Ende ist. Dann tagt wieder das Plenum. Bislang ist unklar, wann und ob die fast 200 Länder dem Abkommen zustimmen.

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Wessen Handschrift trägt der Textentwurf?

12.12.2015 09:34 Uhr

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Warten auf Fabius

12.12.2015 09:22 Uhr

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Beträchtliche Spannungen

12.12.2015 09:04 Uhr

Am Freitag waren beträchtliche Spannungen deutlich geworden. Eine selbst ernannte Koalition der Ehrgeizigen aus EU, USA und zahlreichen Entwicklungsländern warnte davor, bei den Bestimmungen zum Klimaschutz hinter dem letzten Textentwurf zurückzubleiben. Umstritten ist nach wie vor die Frage der Finanzhilfen für Entwicklungsländer. EU und USA wollen hier künftig auch finanzstarke Schwellenländer zur Kasse bitten, diese lehnen das ab. "Wir werden uns nicht mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner begnügen", hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks angekündigt. Fabius warnte die Teilnehmer davor, zu hoch zu pokern: "Wenn jeder auf seinen 100 Prozent besteht, dann gehen alle mit null Prozent nach Hause."

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Vorstellung ab 11.30 Uhr geplant

12.12.2015 09:04 Uhr

Wegen anhaltender Differenzen hatte Gastgeber Frankreich die Konferenz gestern um einen Tag verlängert. In fieberhaften Gesprächen im kleinen Kreis suchten Minister und Unterhändler nach Kompromissen bei den umstrittenen Kernpunkten. Auch Staatschefs schalteten sich ein.
Eigentlich wollte der französische Außenminister und Konferenzleiter Fabius heute den neuen Entwurf für ein Klimaabkommen ab 9.00 Uhr präsentieren. Nun verzögert sich der Termin auf 11.30 Uhr. Die französischen Gastgeber rechnen offenbar mit der Annahme des Vertragsentwurfs: Präsident François Hollande selbst will zur
Vorstellung des Papiers zum Konferenzgelände in Le Bourget bei Paris kommen, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf sein Umfeld berichtete.

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