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Klimagipfel Paris

Liveblog zum Gipfel in Paris Geht es in die Verlängerung?

Stand: 08.12.2015 20:50 Uhr

+++ Verhandlungen in kritischer Phase +++ Frauen im Mittelpunkt +++ Protestierende Jugendliche +++ Kerry macht sich lustig +++ Steigender Pegel der Nordsee +++ Alles rund um die 21. Klimakonferenz Von Julia Kuttner.

Ende des heutigen Liveblogs

08.12.2015 20:50 Uhr

Wir beenden unseren heutigen Liveblog. Ab dem Vormittag informieren wir Sie in einem neuen Liveblog über aktuelle Entwicklungen und Hintergründiges.

Nach intensiven Verhandlungen auf Ministerebene soll am Mittwoch ein neuer Vertragsentwurf erwartet. Der Text soll dann von den beteiligten 196 Vertragspartnern beraten werden. Dennoch rechnen viele beim Gipfel damit: Vor Samstag gibt es keine Einigung auf ein Klimaabkommen.

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Nachtschicht in Paris

08.12.2015 20:47 Uhr

Die französischen Gastgeber wollen über Nacht einen neuen Verhandlungstext ausarbeiten. Außenminister und Konferenzleiter Laurent Fabius kündigte an, den neuen Entwurf für einen Weltklimavertrag am Mittwoch um 13.00 Uhr vorzulegen. Der Text werde kürzer sein und weniger Optionen enthalten, sagte Fabius am Dienstagabend. Auf Basis dieses Entwurfs solle dann über die strittigen Punkte weiterverhandelt werden - er hoffe, dass es nicht mehr so viele sein werden. Fabius hoffe, dass es dann bis Freitag, 17 Uhr, eine Einigung auf einen neuen Vertrag gibt.

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Woran liegt es, dass die Verhandlungen so zäh sind?

08.12.2015 20:05 Uhr

"Es wäre der erste Gipfel, der rechtzeitig fertig wird", meint ARD-Korrespondent Mathias Werth zum Stand der Verhandlungen in Paris. Man hofft insgeheim, dass man Samstagnacht zu einer Übereinkunft kommt.

Matthias Werth, ARD Paris, zum Stand der Klimaverhandlungen
tagesschau24 17:30 Uhr, 08.12.2015

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Bekenntnis zum Klima

08.12.2015 19:54 Uhr

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Impressionen von der Klimakonferenz

08.12.2015 19:52 Uhr

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Schwellenländer fordern mehr Klimahilfen von reichen Staaten

08.12.2015 18:00 Uhr

Vier aufstrebende Wirtschaftsnationen haben die wohlhabenden Staaten zu mehr Unterstützung armer Länder im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels aufgerufen. Die reichen Nationen sollten ihre Zusage substanziell verbessern, ihre jährlichen Hilfen für Klimafolgen bis 2020 auf 92 Milliarden Euro zu erhöhen, erklärten China, Indien, Brasilien und Südafrika in einer gemeinsamen Stellungnahme.

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EU und arme Länder schmieden Bündnis bei Klimagipfel

08.12.2015 16:36 Uhr

Beim Weltklimagipfel haben die EU-Länder und Staaten aus Afrika, der Karibik und dem Pazifik eine Allianz geschlossen. "Gemeinsam treten wir für einen verbindlichen, fairen und ehrgeizige Klimavertrag ein", sagte EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete in Paris. Die 79 Staaten der sogenannten AKP-Gruppe schwenken demnach auf die EU-Positionen beim Gipfel ein und verlangen nun auch eine regelmäßige Überprüfung für die nationalen Klima-Ziele alle fünf Jahre, einheitliche Berichtspflichten für alle Staaten und ein globales Langfristziel zur Reduktion von Kohlendioxid, das "im Einklang mit der Wissenschaft steht".

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Statements beim Klimagipfel

08.12.2015 16:36 Uhr

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Die Kunst des Verhandelns

08.12.2015 16:06 Uhr

10.000 Verhandler ringen in Paris um jedes Wort. Nur wer eine gute Strategie hat, setzt sich durch. Filibustern, emotionale Ansprache, ablenkende Fragen: Hans Verolme kennt die Tricks. Der Berater hat sich einzelne Redebeiträge angesehen und ihre Taktiken verraten.

Das Paris Protokoll: Der Klimagipfel aus Sicht der Insider
Ressort: Klimakonferenz, 08.12.2015, Philipp Katzer

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Verhandlungen in kritischer Phase

08.12.2015 16:01 Uhr

Wenige Tage vor dem geplanten Abschluss der UN-Klimakonferenz stecken die Verhandlungen in einer kritischen Phase. Unterhändler sprechen heute von "sehr komplexen Gesprächen", bei denen "alles mit allem zusammenhängt". Für Mittwoch wird ein neuer, überarbeiteter Vertragstext der französischen Präsidentschaft der Konferenz erwartet. Dieser dürfte auch neue Formulierungsvorschläge zu den gleichfalls umstrittenen Langfristzielen enthalten. Viele besonders vom Klimawandel betroffenen Staaten fordern weiterhin ein Ziel von 1,5 statt zwei Grad als Obergrenze für die Erwärmung.

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NGO-Protest in Paris

08.12.2015 16:01 Uhr

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Kerry macht sich über Zweifler am Klimawandel lustig

08.12.2015 14:14 Uhr

US-Außenminister John Kerry ist hart mit Zweiflern des Klimawandels ins Gericht gegangen. Wer in Abrede stelle, dass steigende Temperaturen die Polkappen abschmelze und den Meeresspiegel steigen lasse, glaube wahrscheinlich, dass die Erde eine Scheibe sei, bei der das zusätzliche Wasser einfach über den Rand ablaufe, sagte Kerry in Paris bei einer UN-Veranstaltung zum Zustand der Weltmeere. So etwas sei verrückt und verunglimpfe alles, "was wir in der Schule über Wissenschaft gelernt haben".

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Hoffen auf anderthalb Grad

08.12.2015 14:10 Uhr

Jugendliche demonstrieren beim Klimagipfel in Paris.

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Der Meeresspiegel der Nordsee steigt

08.12.2015 13:17 Uhr

In den vergangenen 40 Jahren ist der Pegel der Nordsee messbar gestiegen - an einigen Messstellen um 20 Zentimeter. Wissenschaftler begründen das auch mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel.

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Frauen als Opfer des Klimawandels

08.12.2015 12:02 Uhr

Die französische Umweltministerin Ségolène Royal hat eine Rede beim Klimagipfel gehalten und erklärt, warum Frauen vom Klimawandel betroffen sind.

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Blick ins Pressezentrum

08.12.2015 11:57 Uhr

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Deutschland Mittelfeld

08.12.2015 11:57 Uhr

Der Ausbau erneuerbarer Energien kommt nach Auskunft von Klimaschützern in vielen Ländern mit zweistelligen Zuwachsraten voran. Deutschland liege dabei zwar noch relativ gut, aber andere Länder holten rasch auf, schreiben Germanwatch und das "Climate Action Network" im Klimaschutzindex 2016. Weltweit gebe es starke Anzeichen für einen beginnenden Umbau der Energiesysteme, sagte der Hauptautor Jan Burck von Germanwatch bei der Veröffentlichung auf dem Klimagipfel. So seien 2013 und 2014 weltweit mehr Kapazitäten erneuerbarer Energien aufgebaut worden als in der Kohle-, Öl-, Gas- und Kernenergie zusammen.

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Was sich Kinder vom Gipfel wünschen?

08.12.2015 10:27 Uhr

196 Botschaften von Kindern an die Teilnehmer des UN-Klimagipfels

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Deutschland gibt 50 Millionen Euro für Anpassungsfonds

08.12.2015 09:45 Uhr

Deutschland stockt seinen Beitrag zum internationalen Klima-Anpassungsfonds um 50 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro auf. Der Fonds werde von Entwicklungsländern, die stark von den Folgen des Klimawandels betroffen seien, besonders geschätzt, weil er vor allem kleinere Projekte fördere, die von diesen Staaten selbst konzipiert werden könnten, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Dazu gehört die Umstellung auf andere Anbaumethoden und Pflanzen in Regionen, die stark von Dürre oder Überschwemmungen betroffen sind. Dem Fonds stehen insgesamt 485 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Er sollte ursprünglich über Einnahmen aus sogenannten CO2-Emissionszertifikaten finanziert werden. Da der Preis für diese Zertifikate jedoch stark gesunken ist, sind nun Geberländer wie Deutschland, Italien, Schweden und Belgien eingesprungen. 

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Hendricks erwartet keine Einigung bis Freitag

08.12.2015 09:45 Uhr

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks erwartet, dass die Klimakonferenz womöglich verlängert wird. Die Ministerin rechnet nicht damit, dass bereits am Freitag ein Vertragstext verabschiedet werden könne. "Ich bin nicht ganz sicher, ob es klappt, normalerweise sind die Konferenzen immer verlängert worden", sagte Hendricks dem Bayerischen Rundfunk. Nach der ersten Verhandlungswoche hatten sich die Unterhändler der 195 Länder am Samstag auf einen ersten Vertragsentwurf geeinigt. Er enthält aber immer noch zahlreiche umstrittene Formulierungen.

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