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Der Bundeswahlleiter hat in der Nacht das vorläufige amtliche Ergebnis der Bundestagwahl 2009 vom 27. September verkündet: CDU/CSU 33,8%, SPD 23%, FDP 14,6%, Linkspartei 11,9% und Grüne 10,7%.
SPD 32,8%, Linke 27,2%, CDU 19,8%, FDP 7,2%, Grüne 5,6%. Andere 6,2%. Wahlbeteiligung 67,5%.
CDU 31,4%, SPD 25,5%, FDP 15%, Grüne 12,4%, Linke 6%, SSW 4,4. Andere 5,3%. Wahlbeteiligung 72,8%.
Der Bundeswahlleiter hat ein Zwischenergebnis der Bundestagswahl bekannt gegeben: Union 33,8%, SPD 23%, FDP 14,6%, Grüne 10,7%, Linke 11,9%. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,8%.
298 von 299 Wahlkreisen sind ausgezählt. Aktueller Stand: Union 33,9%, SPD 23%, FDP 14,6%, Grüne 10,7%. Andere 6%.
Die CDU ist in NRW erstmals seit 26 Jahren wieder stärkste Partei bei einer Bundestagswahl geworden. Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis kam die CDU auf 33,1%. Die SPD stürzte mit 28,5% auf ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl in NRW ab.
SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier hat seinen Wahlkreis in Brandenburg gewonnen. Steinmeier setzte sich mit 32,8 Prozent% gegen Diana Golze von der Linkspartei durch, die 28,5% der Erststimmen erhielt.
Auch Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat ihren Wahlkreis verloren. Die SPD-Politikerin muss ihren Wahlkreis Wiesbaden an die CDU-Kandidatin Kristina Köhler abgeben. Köhler gewann ihr Direktmandat mit 40,8% der Stimmen, während Wieczorek-Zeul nur 32,6% der Stimmen auf sich vereinen konnte.
Der bisherige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat es nicht geschafft, das Direktmandat im Wahlkreis Mettmann I der CDU abzunehmen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll verteidigte den Wahlkreis mit 44,4% der Erststimmen. Auf Steinbrück entfielen 33,8%.
Union 33,8%, SPD 22,9%, FDP 14,6%, Linke 12%, Grüne 10,7%.
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) holte in seinem Wahlkreis Kulmbach 68,1% der Erststimmen. Guttenberg löst damit den Bundestagsabgeordneten Ernst Hinsken ab (55,4%).
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) hat in seinem Wahlkreis Husum-Land deutlich das Direktmandat gewonnen. 43,3% der Erststimmen gingen an den 62-Jährigen.
Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele wird den Berliner Wahlkreis Friedrichhain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost auch im neuen Bundestag vertreten. Ströbele gewann das Direktmandat erneut mit großer Mehrheit. Wie der Bundeswahlleiter mitteilte, bekam Ströbele 46,8% der Erststimmen.
US-Präsident Barack Obama hat Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonisch zu ihrer Wiederwahl gratuliert. In dem Gespräch hätten beide darin übereingestimmt, dass sich mit der "Wahl einer starken deutschen Regierung unsere Zusammenarbeit weiter verstärken und vertiefen" werde, teilte die US-Regierung in Washington mit. Auch der britische Premierminister Gordon Brown übermittelte Glückwünsche an die alte neue Kanzlerin.
Hochrechnung Brandenburg, die aktuellen Zahlen: SPD 32,9%, Linke 27,2%, CDU 19,8%, FDP 7,3, Grüne 5,5%.
Noch keine Entscheidung bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Aktuelle Hochrechnung: CDU 31,4%, SPD 25,3%, Grüne 12,3%, FDP 15,1%, Linke 6%, SSW 4,6%.
Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Ergebnis der Bundestagswahl gratuliert. "Dieser Erfolg bestätigt eindrucksvoll das Vertrauen, das Ihre Landsleute Ihnen entgegenbringen", erklärte Sarkozy in Paris.
Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat ihren Wahlkreis an der Ostsee mit großem Vorsprung gewonnen. Wie der Bundeswahlleiter mitteilte, erhielt die Bundeskanzlerin 49,3% der Erststimmen, acht Prozentpunkte mehr als 2005.
Mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,3% hat Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) das Direktmandat im Wahlkreis Groß-Gerau gewonnen. Er schlug damit den bisherigen Mandatsinhaber Gerold Reichenbach von der SPD.
Die bisherige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat ihren Wahlkreis hauchdünn gewonnen. Die SPD-Politikerin behauptete sich in Darmstadt mit 46 Stimmen gegen den parlamentarischen Staatssekretär im Bildungsministerium und CDU-Mann Andreas Storm. Beide kamen zwar auf 35 Prozent der Erststimmen. Zypries bekam jedoch 60.581 Stimmen, Storm 60.535 Stimmen, wie der Bundeswahlleiter mitteilte.
Nach Informationen der ARD verliert die SPD fast 2 Millionen Wähler an die Gruppe der Nicht-Wähler.
Es wird eine schwarz-gelbe Regierung mit einer stabilen Mehrheit geben. Die aktuellen Zahlen: Union 33,9%, SPD 23%, Grüne 10,7%, FDP 14,6%, Linke 11,9%.
Die CSU hat bei der Bundestagswahl in Bayern alle Direktmandate errungen. Wie der Landeswahlleiter mitteilte, verlor der SPD-Kandidat Axel Berg den Wahlkreis München-Nord und damit den einzigen Wahlkreis, den die Partei bei der Wahl 2005 im Freistaat direkt gewonnen hatte.
Grünen-Chef Cem Özdemir wird nicht dem neuen Bundestag angehören. Özdemir scheiterte mit seinem Versuch, im Wahlkreis Stuttgart I ein Direktmandat zu gewinnen. Auch über die Landesliste wird Özdemir nicht ins Parlament einziehen, da ihn sein baden-württembergischer Landesverband nicht für einen aussichtsreichen Listenplatz nominiert hatte. Das Direktmandat erhielt der CDU-Bewerber Stefan Kaufmann mit 34,4% der Erststimmen.
Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat sein Direktmandat in Berlin-Pankow an den Linke-Politiker Stefan Liebich verloren. Der ehemalige Linke-Landeschef Liebich gewann nach Hochrechnungen mit 29% der Erststimmen. Thierse galt als Favorit und hatte in Pankow bereits zweimal das Direktmandat für die Sozialdemokraten errungen. Er kam auf 27,3 Prozent der Stimmen.
Nach dem Absturz der SPD bei der Bundestagswahl will Parteichef Franz Müntefering seine künftige Rolle vom Verlauf der parteiinternen Debatte abhängig machen. Am Montag werde die Diskussion bei der SPD beginnen, sagte Müntefering im ZDF. "Ich bin Parteivorsitzender bis zu dem Parteitag, dann wird die Partei entscheiden", sagte Müntefering. Er verwies zugleich darauf, dass er gesagt habe, er stehe für weitere zwei Jahre als Parteivorsitzender zu Verfügung.
Die Wahlbeteiligung lag in Brandenburg laut ARD bei 67%. 2004 - als nur der Landtag und kein Bundestag gewählt wurde - betrug sie 56,4%. Zur Abstimmung aufgerufen waren 2,13 Millionen´Wahlberechtigte. Um die 88 Landtagsmandate bewarben sich 13 Parteien und insgesamt 443 Kandidaten.
Die CDU ist bei der Landtagswahl in Schleswig- Holstein laut Schätzung der Wahlleiterin trotz Verlusten stärkste Kraft geworden. Die Partei von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen kam nach Auszählung der Ergebnisse von 60 repräsentativ ausgewählten Wahlbezirken auf 32,7%(2005: 40,2%), SPD 24,8%(38,7%), FDP 14,4% (6,6%), Grünen 12,6% (6,2%), Linke 5,9%, SSW 4,1%.
Platzeck kann sich aussuchen, mit wem er regieren will. Hochrechnung Landtagswahlen Brandenburg: SPD 33%, Linke 27,3%, CDU 19,7%, FPD 7,3%, Grüne 5,4%.
Hauchdünner Vorsprung für Schwarz-Gelb bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein: Mit Überhangmandaten hätte Schwarz-Gelb derzeit eine äußerst knappe Mehrheit im Landtag. Die Zahlen: CDU 31,5%, SPD 25,4%, FDP 15,1%, Grüne 12,1%, Linke 6%, SWW 4,4%.
Union 33,7%, SPD 23,1%, FDP 14,6%, Linke 12%, Grüne 10,6%.
SPD 32,8%, Linke 27,2%, CDU 19,8%, FDP 7,4%, Grüne 5,3%.
Patt am Watt? Keine eindeutigen Mehrheiten in Schleswig-Holstein. CDU 31,7%, SPD 25,6%, FDP 15%, Grüne 11,9%, Linke 6%, SWW 4,4%.
Die "Sozialdemokratie wird fehlen in der Bundesregierung. Und das wird den Menschen auffallen", prognostiziert der gescheiterte SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier in der Berliner Runde von ARD und ZDF.
Hochrechnung Bundestagswahl: Union 33,7%, SPD 23,1%, FDP 14,6%, Grüne 10,6%, Linke 12%. Andere 6%. ARD-Hochrechnung rechnet mit mindestens 22 Überhangmandaten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel schließt Steuersenkungen für die Zukunft nicht aus. "Entlastungen können ein Beitrag sein, um Wachstum anzukrubeln", sagte Merkel in der Berliner Runde.
SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier will an der Agenda 2010 festhalten. In der "Berliner Runde" von ARD und ZDF verteidigte er die unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) getroffenen Maßnahmen: "Ich stehe zu den Entscheidungen", sagte Steinmeier.
In der Berliner Runde von ARD und ZDF hat FDP-Chef Guido in Hinblick auf Koalitionsverhandlungen mit der Union darauf hingewiesen, dass es "Korrekturen im Gesundheitswesen" geben müsse. Als Bedingung für Koalitionsverhandlungen sieht Westerwelle diese Korrekturen aber nicht.
Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin hat eine "muntere Opposition" im künftigen Bundestag angekündigt. In der Berliner Runde von ARD und ZDF sagte er am Sonntagabend, die Grünen hätten das beste Ergebnis in der Geschichte der Partei bei einer Bundestagswahl erreicht. Aber selbst dieses "fantastische Ergebnis" habe nicht dazu ausgereicht, die massiven Verluste der SPD auszugleichen.
Der Parteichef der Linken, Oskar Lafontaine, sieht seine Partei nach den Bundestagswahlen als neue Kraft: "Die Linke ist mit diesem Wahlergebnis in Deutschland etabliert".
SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier hat in der Berliner Runde die Niederlage seiner Partei eingestanden. "Uns ist es nicht gelungen, unsere Wähler zu den Wahlurnen zu bringen". Er gehe aber davon aus, das die SPD auch in Zukunft eine Volkspartei bleiben werde.
Hochrechnung Brandenburg: SPD 31,7%, Linke 27,7%, CDU 20,6%, FDP 7,3%, Grüne 27,7%. Die DVU bleibt mit 1,2% deutlich unter der 5-Prozent-Marke.
Hochrechnung 20 Uhr: CDU 31,2%, SPD 25,7%, FDP 15,2%, Grüne 12,1%, Linke 6,4%, SSW 4,1%.
Hochrechnung Bundestagswahl: Union 33,9%, SPD 23,1%, FDP 14,5%, Linke 12,1%, Grüne 10,5%. Andere 5,9%. ARD-Hochrechnung geht von mindestens 16 Überhangmandaten aus.
Union 33,6%, SPD 23,1%, FDP 14,6%, Linke 12,1%, Grüne 10,5%. Andere 6,1%. Nach einer ARD-Schätzung könnte es im neuen Bundestag 16 Überhangmandate geben.
Ralf Stegner, Landesvorsitzender der SPD in Schleswig-Holstein, hat von einem "bitteren Tag für die SPD" gesprochen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die SPD bereit sei, mit "allen demokratischen Parteien" - also wohl auch mit den Linken - Gespräche zu führen.
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen geht von einem schwarz-gelben Regierungsbündnis im nördlichsten Bundesland aus: "Wir gehen davon aus, dass wir zusammen mit der FDP das Land regieren können".
Die Beteiligung bei der Bundestagswahl ist offenbar so niedrig wie nie. Nach einer Hochrechnung der ARD gingen am Sonntag nur 72,5% der Wahlberechtigten zur Wahl. Bereits 2005 war mit 77,7% der bis dahin niedrigste Stand seit der ersten Bundestagswahl 1949 erreicht worden.
Nach den massiven Verlusten der SPD im Bund gibt sich die Parteiführung kämpferisch. Die SPD sei weiterhin eine Volkspartei und werde "sich nach vorne kämpfen", sagte SPD-Chef Franz Müntefering in Berlin. Den Parteivorsitz wolle er behalten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der ARD "schnelle, sehr entschiedene Koalitionsverhandlungen» angekündigt. Es gehe um Arbeitsplätze, "das wird mein oberstes Ziel sein", sagte sie. Über das Wahlergebnis sei sie sehr glücklich und zufrieden. Das Ziel des Regierungswechsels sei damit erreicht.
Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin hat sich enttäuscht über das schlechte Abschneiden der SPD bei der Bundestagswahl am Sonntag gezeigt. "Selbst super gute Grüne können nicht das Desaster der SPD kompensieren", sagte Trittin am Sonntagabend im ZDF.
FDP-Parteivorsitzender Guido Westerwelle hat sich zufrieden zu dem Abschneiden seiner Partei geäußert. "Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und wollen vor allem die Bürgerrechte stärken".
Die 1. Hochrechnung Brandenburg: SPD 31,2%, Linke 27,9%, CDU 21,3%, FDP 7,9%, Grüne 5,5%, DVU 1,1. Andere 5,1%.
Die 1. Hochrechnung für Schleswig-Holstein: CDU 31%, SPD 25,5%, FDP 15,6%, Grüne 11,9%, Linke 6,6%, SSW 4%.
3. Hochrechnung Bundestagswahl: Union 33,6%, SPD 23%, FDP 14,7%, Linke 12,2%, Grüne 10,5%. Andere 6%.
In Berlin hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür ausgesprochen, parteiübergreifend zu arbeiten: "Ich möchte die Bundeskanzlerin für alle Deutschen sein - gerade in einer solchen Krise".
Mit 41,6% hat die CSU in Bayern ein historisch schlechtes Ergebnis erziehlt. Trotzdem sieht Parteivorsitzender Horst Seehofer, CSU, das Hauptziel seiner Partei erreicht: Man habe die Fortsetzung der Grossen Koalition verhindert und werde nun Angela Merkel bei der Regierungsbildung unterstützen.
Nach einer ARD-Umfrage gehen 60% der Befragten davon aus, dass nach der Wahl die Steuern erhöht werden. 34% gehen davon aus, dass es keine steuerlichen Veränderungen geben wird. Nur 4% rechnen mit einer Steuersenkung.
SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier will nach seiner schweren Wahlniederlage den Vorsitz der SPD-Fraktion im Bundestag übernehmen. Es gehe jetzt darum, dass die SPD zu neuer Kraft finde, sagte Steinmeier am Sonntagabend in Berlin. Dazu wolle er als Oppositionsführer seinen Beitrag leisten.
2. Hochrechnung Bundestagswahlen: CDU 33,4%, SPD 23%, FDP 14,7%, Linke 12,6%, Grüne 10,4%. Andere 5,9%.
SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier will Fraktionschef der SPD im neuen Bundestag werden. Er werde "auch als Oppositionsführer im deutschen Bundestag seinen Beitrag dazu leisten, dass die SPD zu alter Stärke und neuer Kraft findet", sagte er am Sonntag in Berlin. Er werde "nicht aus der Verantwortung fliehen".
Die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel fordert einen "radikalen Erneuerungsprozess" für die SPD. Sie sei sehr enttäuscht von dem "dramatisch schlechten Ergebnis": Die SPD habe ein Glaubwürdigkeitsproblem. "Es braucht einen radikalen Erneuerungsprozess, um die Glaubwürdigkeit wieder zurückzugewinnen", sagte sie.
SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier hat den Sieg von Union und FDP akzeptiert. "Union und FPD werden eine Mehrheit im Bundestag bilden können". Allerdings habe er Zweifel, ob "die neue Mannschaft" das Land besser führen könne.
Der SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier hat eine "bittere Niederlage" bei der Bundestagswahl eingeräumt. Dies sei ein bittere Tag für die Sozialdemokratie, sagte Steinmeier in Berlin.
Nach vier Jahren großer Koalition wird Deutschland künftig wohl von Union und FDP regiert. Dank eines starken FDP- Ergebnisses bei der Bundestagswahl kann Kanzlerin Angela Merkel (CDU) künftig mit ihrem Wunschpartner regieren - trotz des schlechten Abschneidens der Union.
Der CSU-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Peter Ramsauer, sagte in der ARD: "Das Hauptwahlziel haben wir erreicht." Zwar habe die FDP reichlich Stimmen von Unionswählern erhalten. "Die Leute in Bayern wollen auf Nummer sicher gehen." Sie hätten Erst- und Zweitstimme gesplittet.
Nach dem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl hat die CDU eine Jamaika-Koalition in Kiel ins Gespräch gebracht. Agrarminister Christian von Boetticher sagte, man habe sich mehr erhofft, gehe aber davon aus, weiterzuregieren: "Sollte es mit der FDP nicht reichen, gibt es noch die Grünen und den SSW".
Die Wahlbeteiligung liegt mit 72% deutlich unter der von 2005, die bislang die historisch niedrigste seit Bestehen der Bundesrepublik gewesen war. 2005 hatte sie bei 77,7% gelegen.
Union 33,4%, SPD 22,7%, FDP 14,8%, Linke 12,5%, Grüne 10,6%. Andere 6%.
CDU (31%) trotz Verlusten stärkste Kraft in Schleswig-Holstein, aber Mehrheit mit FDP (15,5%) fraglich. Die Sozialdemokraten mit ihrem Spitzenkandidaten Ralf Stegner rutschen auf 25,5 bis 26,5% ab.
Die rechtsextremen Parteien NPD (2,5%) und DVU (1%) scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde. 2004 hatte die DVU mit 6,1% noch den Sprung in den Landtag geschafft.
Die Wahlbeteiligung in Schleswig-Holstein lag bei 74,5%, in Brandenburg bei 67%.
Prognose Brandenburg: CDU 21,5%, SPD 31,5%, Grüne 5,5%, FDP 8%, Linke 27,5%, NPD 2,5%, DVU 1%. Andere 1,5%.
Prognose Schleswig-Holstein: CDU 31%, SPD 25,5%, Grüne 12%, FPD 15,5, Linke 6,5, SSW 4%. Andere 5,5%.
Prognose Bundestagswahl: Union 33,5%, SPD 22,5%, FDP 15%, Linke 12,5%, Grüne 10,5%, Piraten 2%. Andere 4%.
In Brandenburg lag die Beteiligung an der Landtagswahl höher als im Jahr 2004, aber leicht unter dem Ergebnis der Bundestagswahl von 2005. Bis 14.00 Uhr hatten 36,3 Prozent - ohne Briefwähler - ihre Stimme abgegeben.
Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein betrug die Beteiligung um 14 Uhr 48,6%.
Trotz des erwarteten knappen Ausgangs zeichnet sich bei der Bundestagswahl ein neues Rekordtief bei der Wahlbeteiligung ab. Nach Angaben des Wahlleiters gaben bis 14 Uhr erst 36,1% aller Wahlberechtigten ihre Stimme ab.
Nur noch wenige Minuten – dann gibt es hier im Ticker die erste Prognose zur Bundestagswahl und zu den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Brandenburg.
Am 27.09.2009 wird hier ab 17:30 Uhr der Wahlabend und der Wahlausgang im Nachrichtenticker begleitet.
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