Bildergalerie: Tausende Menschen im Schweizer Skiort Zermatt eingeschlossen

Bilder

1/6

Tausende Menschen im Schweizer Skiort Zermatt eingeschlossen

Touristen ziehen mit Koffern durch den Ort Zermatt

Tausende Touristen mussten im eingeschneiten schweizerischen Skiort Zermatt am Mittwoch weiter auf ihre Abreise warten, weil die Straßenverbindung und die Bahnstrecke wegen der Lawinengefahr gesperrt blieben. | Bildquelle: AFP

Touristen ziehen mit Koffern durch den Ort Zermatt

Tausende Touristen mussten im eingeschneiten schweizerischen Skiort Zermatt am Mittwoch weiter auf ihre Abreise warten, weil die Straßenverbindung und die Bahnstrecke wegen der Lawinengefahr gesperrt blieben.

Eingeschneite Bahngleise

Der Bahnverkehr war noch bis nachmittags eingestellt, weil die Gleise mit großem Aufwand vom Schnee befreit werden mussten, der sich seit einer Lawine in den Vortagen auf Teilen der Strecke aufgetürmt hatte. In der Regel reisen die meisten Gäste mit dem Zug nach Zermatt.

Menschen stehen vor einem Hubschrauber

Lange konnten die Urlauber Zermatt nur per Hubschrauber verlassen. Obwohl Touristen pro Flug umgerechnet 171 Euro zahlen mussten, bildeten sich rasch Warteschlangen vor dem Hubschrauberlandeplatz. Die zahlungswilligen Gäste wurden ins fünf Kilometer entfernte Täsch geflogen. Von dort aus brachten Busse die Reisenden ins Tal.

Verschneite Gebäude in Zermatt

Die beliebte Skiregion im Schweizer Kanton Wallis war nach heftigem Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten.

Blick auf das verschneite Zermatt

Allein in Zermatt waren rund 13.000 Touristen eingeschlossen. Viele von ihnen zeigten sich in den Straßen gut gelaunt, wie Fernsehbilder zeigten. Wer nicht zu einem Termin oder zurück an den Arbeitsplatz musste, wartete darauf, wieder Skifahren zu können. Am Nachmittag waren in der Region etwa 32 Kilometer Piste wieder befahrbar, nachdem der Lawinendienst bereits am Morgen die ersten Skigebiete wieder freigegeben hatte.

Arbeiter räumen Schnee von den Bahngleisen

Die Behörden von Zermatt hatten zunächst gehofft, die Bahnverbindung zwischen Zermatt und der wenige Kilometer entfernten Station in Täsch, dem Tor zur Matterhornregion, bis zum Vormittag freizubekommen. Doch dauerte es länger als gedacht, die Schneemassen einer Lawine von den Gleisen zu räumen.

Darstellung: