Bildergalerie: Hungernde Eisbären und ein Glücksfrosch

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WWF listet Gewinner und Verlierer im Tierreich auf

Ein bei Buschbränden verletzter Koala wird in einer Auffangstation aufgepäppelt.

Für die Umweltstiftung WWF sind Koalas klare Verlierer dieses Jahres. Bei Bränden in Australien wurden etwa 2000 getötet, viel Lebensraum wurde vernichtet. Dieses Tier hatte Glück - er wird in einer Auffangstation aufgepäppelt. | Bildquelle: REUTERS

Ein bei Buschbränden verletzter Koala wird in einer Auffangstation aufgepäppelt.

Für die Umweltstiftung WWF sind Koalas klare Verlierer dieses Jahres. Bei Bränden in Australien wurden etwa 2000 getötet, viel Lebensraum wurde vernichtet. Dieses Tier hatte Glück - er wird in einer Auffangstation aufgepäppelt.

Ein Goldschakal im Pench National Park in Indien

Es gibt aber auch Gewinner. So hat sich der Goldschakal neue Lebensräume in Mitteleuropa erobert - dank der Erderwärmung.

Eine Saiga-Antilope mit zwei säugenden Kälbern in der russischen Region Kalmückien im Mai 2009.

Und auch die Situation der Saiga-Antilopen hat sich verbessert. Nachdem vor drei Jahren durch eine Seuche Tausende Tiere verendeten, sind einige Antilopen inzwischen immun gegen die Krankheit. Dieses Archvibild zeigt eine Mutter mit zwei säugenden Kälbern in der russischen Region Kalmückien.

Elefanten in Myanmar

Der WWF führt den Rückgang der Elefanten-Wilderei in Myanmar auch auf eigene Maßnahmen zurück. Durch die Ausbildung von Rangern und neue Ranger-Stationen sei diese erheblich zurückgegangen.

Sehuencas-Wasserfrösche

Ein männlicher Sehuencas-Wasserfrosch lebte fast zehn Jahre allein in einem Museum in Bolivien. Bei einer Suchaktion in den örtlichen Nebelwäldern wurde dieses Jahr ein Weibchen gefunden. Die Frösche Romeo und Julia leben nun zusammen.

Hirschferkel

Ein ganz besonderes Lebenszeichen schickte dieses Vietnam-Kantschil, das in eine Fotofalle tappte. Es war die erste Sichtung seit 30 Jahren. Das Huftier aus der Familie der Hirschferkel galt als ausgestorben.

Kuala Lumpur (Malaysia) trauert um sein letztes männliches Sumatra-Nashorn

Dagegen gibt es von den Sumatra-Nashörnern nur traurige Botschaften. Im Mai starb das letzte männliche Sumatra-Nashorn Malaysias. Derzeit streifen noch einige Exemplare durch Indonesien - laut WWF-Schätzungen weniger als 80 Tiere.

Hungernder Eisbär

Nach Angaben des WWF zählen auch Eisbären zu den Verlierern 2019. Insgesamt könnte bis 2050 ein Drittel der globalen Population verschwinden. Schuld daran sei vor allem der Klimawandel. So leben beispielsweise in der nördlichen Hudson Bay noch 842 Tiere. Das sind etwa 18 Prozent weniger als 2011.

Kaiserpinguine

Auch auf der Südhalbkugel bedroht die Erderwärmung die Tierwelt. Forscher beobachten bei Kaiserpinguinen massive Bestandsrückgänge und eine höhere Sterblichkeit bei Jungtieren.

Gepard

Der Gepard kann vor dem Schrumpfen seines Lebensraums nicht einfach wegrennen. Inzwischen gibt es weniger als 7000 Tiere in Afrika - laut WWF der kleinste Bestand aller afrikanischer Großkatzen.

Schildhornvogel

Das "rote Elfenbein" aus dem Schnabel des Schildhornvogels ist sehr gefragt. Für die Tiere hat das tödliche Folgen - bereits seit 2015 steht die Vogelart als "vom Aussterben bedroht" auf der Roten Liste.

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