Bildergalerie: Volkstrauertag

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Volkstrauertag

Erstmals Volkstrauertag 1925

Jedes Jahr im November - zwei Sonntage vor dem ersten Advent - wird in Deutschland aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Die Ursprünge des Volkstrauertages reichen bis in die Weimarer Zeit hinein: 1919 schlug der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge einen Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs vor. Eine erste Gedenkstunde fand 1922 im Reichstag statt. Am 1. März 1925 wurde der Volkstrauertag dann erstmals begangen - einen Tag nach dem Tod von Reichspräsident Friedrich Ebert.

Erstmals Volkstrauertag 1925

Jedes Jahr im November - zwei Sonntage vor dem ersten Advent - wird in Deutschland aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Die Ursprünge des Volkstrauertages reichen bis in die Weimarer Zeit hinein: 1919 schlug der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge einen Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs vor. Eine erste Gedenkstunde fand 1922 im Reichstag statt. Am 1. März 1925 wurde der Volkstrauertag dann erstmals begangen - einen Tag nach dem Tod von Reichspräsident Friedrich Ebert.

"Heldengedenktag" durch die Nazis 1934

Während der NS-Herrschaft wurde der Volkstrauertag durch die Nationalsozialisten als "Heldengedenktag" missbraucht. Im Vordergrund stand nicht mehr die Erinnerung an die Toten, sondern Heldenverehrung. Organisiert wurde der Tag von Wehrmacht und NSDAP, über den Ablauf wachte das Reichspropagandaministerium.

Feierstunde zum Volkstrauertag im Bundestag 1950

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Volkstrauertag in der Bundesrepublik Deutschland auf Anregung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge wieder eingeführt. 1950 wurde erstmals im Bundestag in Bonn der Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus gedacht. Die Menschen in der DDR gedachten jährlich im September am "Internationaler Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors und Kampftag gegen Faschismus und imperialistischen Krieg".

Volkstrauertag in der Gegenwart: Mahnung zu Versöhnung und Frieden

Inzwischen zielt das Gedenken an diesem sogenannten stillen Feiertag auch auf die Gemeinsamkeiten in der Erinnerungskultur ehemals verfeindeter europäischer Staaten ab. Der Volkstrauertag sei zu einem "Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden", schreibt der Volksbund. "Eine der wirksamsten Möglichkeiten, der Zukunft eines vereinten Europas einen Weg zu bahnen, besteht darin, unser Gedächtnis, unsere bislang getrennten Erinnerungen zu einen", sagte Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan vor einem Jahr im Deutschen Bundestag.

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