Bildergalerie: Ein Jahr nach dem Militärputsch in der Türkei

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Ein Jahr nach dem Militärputsch in der Türkei

Türkei Putsch

In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2016 putschten Teile des Militärs in der Türkei gegen die Regierung Erdogan. Das Militär verhängte das Kriegsrecht und eine Ausgangssperre für das ganze Land. Um die Kontrolle über Istanbul zu erlangen, sperrten die Putschisten unter anderem die beiden Bosporus-Brücken ab. | Bildquelle: REUTERS

Türkei Putsch

In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2016 putschten Teile des Militärs in der Türkei gegen die Regierung Erdogan. Das Militär verhängte das Kriegsrecht und eine Ausgangssperre für das ganze Land. Um die Kontrolle über Istanbul zu erlangen, sperrten die Putschisten unter anderem die beiden Bosporus-Brücken ab.

Flughafen Atatuerk2

Der Atatürk-Flughafen in Istanbul wurde abgesperrt. Es gab keine Flüge mehr. An den Eingangskontrollen war es menschenleer, zeigt dieses Bild von tagesschau.de-Mitarbeiterin Silvia Stöber.

Türkei Putsch

Das Parlamentsgebäude in Ankara wurde beschossen. Später am Abend rief Präsident Erdogan die Bevölkerung aus seinem Urlaub in einem Video zum Widerstand gegen die Putschisten auf.

Türkei Putsch

Viele Anhänger Erdogans kamen dem Aufruf nach - wie hier am Taksim-Platz. Zunächst blieben die Proteste friedlich, später jedoch eskalierte die Lage.

Putsch in der Türkei

Hier stellen sich Anhänger Erdogans in der Hauptstadt Ankara den Panzern der Putschisten entgegen.

Putsch in der Türkei

Auch in Istanbul - hier auf einer der Brücken über den Bosporus - stellten sich die Anhänger Erdogans gegen das Militär.

Putsch in der Türkei

Unterstützer der Regierung überwältigten Soldaten und führten sie ab.

Putsch in der Türkei

Sie feierten, die Panzer bezwungen zu haben.

Putsch in der Türkei

Ein Polizist nimmt auf dem Taksim-Platz in Istanbul einen Soldaten fest. Bei den Kämpfen in der Nacht kamen nach offiziellen Angaben 249 Menschen ums Leben.

Binali Yildirim

Ministerpräsident Binali Yildirim erklärte auf einer Pressekonferenz am 16. Juli - also am Folgetag des Putschversuchs -, dass der Umsturz misslungen sei.

Putsch in der Türkei

Vor dem Parlament in Ankara versammelten sich die Gegner des Putsches mit einer riesigen Flagge.

Präsident Erdogan

Auf einer Pressekonferenz kündigte Präsident Erdogan die "Reinigung" der Armee von "Terroristen" an.

Putsch in der Türkei

Das Foto zeigt Präsident Erdogan am 22. Juli 2016 im Parlament in Ankara inmitten von Trümmern der Angriffe. An diesem Tag rief das Parlament den Notstand aus.

Putsch in der Türkei

Auf der Bosporusbrücke wurden am 16. Juli diese Soldaten festgenommen. Zivilisten prügelten auf sie ein. Insgesamt sitzen im Zusammenhang mit dem Putsch 50.000 Menschen in Untersuchungshaft.

Fethullah Gülen

Die türkische Regierung machte den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den gescheiterten Putsch verantwortlich. 100.000 Staatsbeamte, die im Verdacht standen, Anhänger Gülens zu sein, wurden entlassen.

Putsch in der Türkei

Hier werden 220 ehemalige Soldaten, denen Beteiligung am Putsch vorgeworfen wurde, im Mai 2017 zum Gericht in Ankara geführt.

Putsch in der Türkei

Erdogan brachte seine Anhängerschaft in prächtig inszenierten Massenveranstaltungen hinter sich - wie hier am 7. August 2016 mit einem sogenannten "Märtyrertag" in Istanbul. Am 22. April 2017 gewann er das Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems knapp. Seit 21. Mai ist er wieder Vorsitzender der Regierungspartei AKP, denn nach der Verfassungsreform darf der Präsident wieder einer Partei angehören.

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