Bildergalerie: Stevie Wonder wird 70 - seine Karriere in Bildern

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Stevie Wonder wird 70 - seine Karriere in Bildern

Stevie Wonder

Eigentlich eine ganz normale Jugend. Stevie Wonder (eigentlich Stevland Hardaway Judkins Morris), der am 13. Mai 1950 in Saginaw (US-Bundesstaat Michigan) geboren wird, beschreibt sie so: "Ich machte, was alle Kids in meinem Alter taten, ich spielte, fuhr Rad und kletterte auf Bäume." Der Unterschied zu einer ganz normalen Jugend: Stevie Wonder ist von Geburt an blind. Und er verfügt über ein außergewöhnliches musikalisches Talent, das bereits in jungen Jahren erkannt wird. Als "musikalisches Wunderkind" avanciert er früh zum Profi, seine Schulausbildung wird häufig durch Tourneen unterbrochen. | Bildquelle: picture alliance / Everett Colle

Stevie Wonder

Eigentlich eine ganz normale Jugend. Stevie Wonder (eigentlich Stevland Hardaway Judkins Morris), der am 13. Mai 1950 in Saginaw (US-Bundesstaat Michigan) geboren wird, beschreibt sie so: "Ich machte, was alle Kids in meinem Alter taten, ich spielte, fuhr Rad und kletterte auf Bäume." Der Unterschied zu einer ganz normalen Jugend: Stevie Wonder ist von Geburt an blind. Und er verfügt über ein außergewöhnliches musikalisches Talent, das bereits in jungen Jahren erkannt wird. Als "musikalisches Wunderkind" avanciert er früh zum Profi, seine Schulausbildung wird häufig durch Tourneen unterbrochen.

Stevie Wonder

1961 wird der Musiker Ronnie White (The Miracles) auf ihn aufmerksam und vermittelt ihn an die Detroiter Schallplattenfirma "Motown". Die Plattenfirma verpasst ihm den Künstlernamen "Little Stevie Wonder" und bringt 1963 sein erstes Album unter dem Titel "Little Stevie Wonder: The Twelve-Year-Old Genius" heraus. Sein Durchbruch gelingt ihm mit "Fingertips", bei dem Stevie Wonder Mundharmonika spielt und singt. 

Stevie Wonder

1964 hat Wonder in dem Musicalfilm "Muscle Beach Party" aus dem Jahr 1964 neben Dick Dale - hier links im Bild - einen Auftritt.

Stevie Wonder

Die nächsten Hiterfolge heißen "Uptight" (1965) und "I Was Made To Love Her" (1967).

Stevie Wonder

Seit 1970 ist der Namenszusatz "Little" passé. 1971 produziert Wonder die religiös inspirierte LP "Music of My Mind", auf der er zudem sein Talent als Multi-Instrumentalist (u. a. Synthesizer, Piano, Drums) zeigt.

Stevie Wonder bei den Grammy Awards 1975

Zwischen 1974 und 1977 gewinnt der Musiker 14 Grammy Awards, darunter drei Auszeichnungen für das "Album des Jahres" ("Innervisions"/1973, "Fulfillingness' First Finale"/1974, "Songs in the Key of Life"/1976). Das Bild zeigt Wonder bei der Preisverleihung im Jahr 1975. Heute gelten die 1970er-Jahre als Wonders kreativste Zeit und als seine "klassische Periode"

Stevie Wonder und Coretta Scott King

Der Musiker engagiert sich auch politisch: In den frühen 1980er-Jahren setzt er sich mit anderen dafür ein, dass der Geburtstag von Martin Luther King Jr. in den USA ein bundesweiter Feiertag wird. Er nimmt mit "Happy Birthday" den Titelsong der Bewegung auf und leitet eine Kundgebung zu diesem Feiertag, an der am 15. Januar 1981 in der National Mall in Washington D.C. mehr als 100.000 Menschen teilnehmen. Viele Politiker des Südens lehnen den Feiertag energisch ab, doch nach 15 Jahren verabschiedet der Kongress schließlich den Gesetzentwurf. Am 2. November 1983 unterzeichnet Präsident Ronald Reagan das Gesetz und macht den dritten Montag im Januar ab 1986 zum "Martin Luther King Jr. Day". Wonder feiert diesen Erfolg hier mit Kings Witwe Coretta Scott King auf den Stufen des Capitols.

Stevie Wonder

Die 1980er-Jahre: Wonders kommerzielle Periode. 1985 gewinnt er mit dem Song "I Just Called To Say I Love You" aus seinem Soundtrack zu dem Gene-Wilder-Film "The Woman in Red" den Oscar für den besten Filmsong. Er widmet die Auszeichnung dem damals inhaftierten südafrikanischen Freiheitskämpfer Nelson Mandela. Daraufhin werden seine Songs in Südafrika für Monate vom staatlichen Rundfunk boykottiert.

Stevie Wonder

Es folgen die Alben "Characters" (1987), "Jungle Fever" (1991) und "Conversation Peace" (1995), welche alle drei nicht sehr erfolgreich sind.

Stevie Wonder

2005 bringt Wonder das Studio-Album "A Time 2 Love" auf den Markt und geht 2007 nach zehnjähriger Pause wieder auf eine Welttournee, die ihn 2008 erstmals seit 20 Jahren wieder nach Europa und auch nach Deutschland führt.

Stevie Wonder

Im Januar 2009 tritt er bei der Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama auf, den er zuvor im Wahlkampf stark unterstützt hat.

Stevie Wonder

2014 tourt er mit den Songs aus seinem 1976er-Album "Songs in the Key of Life" - mit mehr als zehn Millionen verkauften Tonträgern sein erfolgreichstes Album - durch die USA.

Stevie Wonder

Während der weltweiten Corona-Krise im Frühjahr 2020 tritt er bei dem virtuellen Mega-Konzert "One World: Together at Home" mit Stars wie Lady Gaga, Elton John, Paul McCartney und den Rolling Stones auf - ein Dank an die vielen Helfer im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Keine Lichtershows und Kostüme, kein perfekter Sound oder Makeup, dafür Musik aus Wohnzimmern, Gärten und in Hausgarderobe.

Stevie Wonder

Vielleicht ist der 70. Geburtstag von Stevie Wonder für manchen ein Anlass, mal wieder in Songs wie "Sir Duke", "Master Blaster", "Isn't She Lovely", "As", "You Are The Sunshine Of My Life", "Superstition" und natürlich "Happy Birthday" reinzuhören.

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