Bildergalerie: Sternschnuppenstrom der Perseiden erreicht seinen Höhepunkt

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Sternschnuppenstrom der Perseiden erreicht seinen Höhepunkt

In dem Dorf Bogushevichi bei Minsk (Weißrussland) ist eine Sternschnuppe neben einem Storchennest zu sehen.

Der Sternschnuppenstrom der Perseiden hat in der Nacht zu Montag seinen Höhepunkt erreicht. Das Himmelsspektakel konnte weltweit beobachtet werden. In dem Dorf Bogushevichi bei Minsk (Weißrussland) ist eine Sternschnuppe neben einem Storchennest zu sehen. | Bildquelle: TATYANA ZENKOVICH/EPA-EFE/REX/Sh

In dem Dorf Bogushevichi bei Minsk (Weißrussland) ist eine Sternschnuppe neben einem Storchennest zu sehen.

Der Sternschnuppenstrom der Perseiden hat in der Nacht zu Montag seinen Höhepunkt erreicht. Das Himmelsspektakel konnte weltweit beobachtet werden. In dem Dorf Bogushevichi bei Minsk (Weißrussland) ist eine Sternschnuppe neben einem Storchennest zu sehen.

Ein Meteorit überquert in Pierre-Percee (Frankreich) den Nachthimmel neben der Milchstraße.

Fachleute sagten beim Höhepunkt des Meteorschauers bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde voraus. Hier überquert ein Meteorit in Pierre-Percee (Frankreich) den Nachthimmel neben der Milchstraße.

Meteoriten über dem Rocky Mountain Nationalpark in Colorado

Der August ist der Monat der Sternschnuppen: Denn der Meteorstrom der Perseiden gilt als der ergiebigste des ganzen Jahres. Im Rocky Mountain Nationalpark in Colorado (USA) sind Meteoriten in der Nähe der Andromeda-Galaxie und der Milchstraße (Mitte) zu sehen.

Meteorstrom der Perseiden über dem Leeberg Großmugl in Niederösterreich

Auch über dem Leeberg Großmugl in Niederösterreich konnte man den Meteorstrom der Perseiden beobachten. Ihren Namen haben die Perseiden, weil sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen.

Blick in den Himmel bei Berlin

In Wahrheit kommen die Sternschnuppen aber aus der unmittelbaren Erdumgebung: Auf seiner Bahn kreuzt unser Planet alljährlich zwischen Mitte Juli und Ende August eine Wolke winziger Teilchen, die der Komet 109P/Swift-Tuttle auf seiner Reise um unser Zentralgestirn zurückließ. Dieses Foto zeigt den Himmel bei Berlin.

Eine Sternschnuppe am Himmel über Skopje

Trifft die Erde auf die kosmische Staubspur dieses etwa alle 133 Jahre wiederkehrenden Kometen, dringen die oft nicht einmal stecknadelkopfgroßen Partikel mit fast 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein - also mit nahezu 216.000 Kilometern pro Stunde. In einer Höhe von 80 bis hundert Kilometern erzeugen die kleinen Staubteilchen dann die Lichterscheinungen, die Sternschnuppen genannt werden. Wie auch hier in Skopje (Republik Mazedonien).

Das Astronomische Institut der Akademie der Wissenschaften in Ondrejov

Die größeren Meteore leuchten bei ihrem Eintritt in die Erdatmosphäre so stark wie helle Sterne und Planeten. Noch heller, aber auch entsprechend seltener sind die sogenannten Feuerkugeln. Diese spektakulären Meteore ziehen oft einen farbig nachglühenden Schweif hinter sich her. Hier ist der Himmel über dem Astronomischen Institut der Akademie der Wissenschaften in Ondrejov (Tschechien) zu sehen.

Eine Frau liegt in einer Hängematte

Eine besondere Ausrüstung brauchen Himmelsgucker für die Beobachtung der Perseiden nicht - eine Hängematte, ein Liegestuhl oder eine Isomatte und eine gute Rundumsicht reichen aus.

Menschen betrachten den Nachthimmel auf Gozo

Die besten Beobachtungsmöglichkeiten boten Plätze fernab der von Kunstlicht durchfluteten Städte, wie hier auf der Insel Gozo (Malta), oder ...

Menschen betrachten den Nachthimmel bei Hongkong

... auf einer Anhöhe in der Nähe von Hongkong.

Nachthimmel über der Stadt Grandvaux (Schweiz)

Im Volksmund heißen die Augustmeteore auch "Laurentiustränen". Der Name erinnert an den Heiligen Laurentius, der am 10. August 258 unter der Herrschaft des römischen Kaisers Valerian den Märtyrertod starb. Seither soll es der Legende zufolge an diesem Tag stets feurige Tränen vom Himmel geregnet haben. Hier ist der Nachthimmel über der Stadt Grandvaux in der Schweiz zu sehen.

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