Bildergalerie: Geschichte der SPD

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150 Jahre SPD

SPD-Jubiläum:

Die deutsche Sozialdemokratie feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Die SPD ist damit die älteste demokratische Partei Deutschlands. Am 23. Mai 1863 gründet Ferdinand Lassalle in Leipzig den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein. Seine Ziele sind unter anderen das allgemeine und gleiche Wahlrecht und eine "wahrhafte Beseitigung der Klassengegensätze in der Gesellschaft". | Bildquelle: Friedrich-Ebert-Stiftung

SPD-Jubiläum:

Die deutsche Sozialdemokratie feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Die SPD ist damit die älteste demokratische Partei Deutschlands. Am 23. Mai 1863 gründet Ferdinand Lassalle in Leipzig den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein. Seine Ziele sind unter anderen das allgemeine und gleiche Wahlrecht und eine "wahrhafte Beseitigung der Klassengegensätze in der Gesellschaft".

SPD-Jubiläum: Mitgliedsausweis Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein 1869

Die Mitgliedskarte beweist: 130 Mitglieder verzeichnet der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein im Januar 1869.

SPD-Jubiläum:Gruppenbild ADAV

August Bebel (vordere Reihe 3.v.l.) und Wilhelm Liebknecht (hintere Reihe 3.v.l.) gründen 1869 die Sozialdemokratische Arbeiterpartei in Konkurrenz zum ADAV. Erst auf dem Gothaer Kongress von 1875 schließen sich die beiden Organisationen zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands zusammen - der Vorläuferpartei der SPD.

SPD-Jubiläum: Gedenkblatt Gothaer Einigungsparteitag

Ein Gedenkblatt erinnert an den historischen Einigungsparteitag von Gotha.

Reichskanzler Otto von Bismarck

Reichskanzler Otto von Bismarck betrachtete die Sozialdemokraten als Reichsfeinde. In seiner Regierungszeit beschloss eine konservative Reichstagsmehrheit 1878 das "Gesetz wider die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie". Damit wurde auch die SAP verboten. Als das sogenannte Sozialistengesetz nicht verlängert wurde, gründete sich die Partei 1890 neu - als Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).

Reichstagsgebäude im Jahr 1912

In den folgenden Jahren steigt die SPD zur mitgliederstärksten Partei auf und stellt nach der Wahl 1912 zum ersten Mal auch die größte Fraktion im Reichstag. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs unterstützen die Sozialdemokraten die Kriegskredite und schließen sich dem Burgfrieden an, der Konflikte zwischen den Parteien und Kritik an der Regierung unterbinden soll.

Hugo Haase

1915 verweigert dann allerdings ein Teil der sozialdemokratischen Abgeordneten die weitere Zustimmung zu Kriegskrediten und kündigt damit den Burgfrieden auf. Dadurch kommt es zu Spannungen zwischen dem linken Parteiflügel um Hugo Haase (im Bild) und der SPD-Spitze. 1916 werden die betroffenen Abgeordneten aus der SPD-Reichstagsfraktion und später auch aus der SPD ausgeschlossen. 1917 gründen die Ausgeschlossenen gemeinsam mit Gleichgesinnten die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD). Haase übernimmt den Vorsitz. Die Mitgliederzahl der USPD steigt 1918 auf 120.000 und 1920 auf 750.000. Sie proftiert dabei auch von ihrer Unterstützung der Arbeiter- und Soldatenräte 1918/19. Im Jahr 1920 bildet die USPD hinter der SPD die zweitstärkste Fraktion im Reichstag. Allerdings mehren sich die Konflikte innerhalb der USPD. Der linke Flügel schließt sich mit der KPD zusammen. Die verbliebenen USPD-Mitglieder nähern sich in der Folgezeit den Positionen der SPD an. 1922 vereinigen sich beide Parteien wieder.

Philipp Scheidemann 1919 bei der Ausrufung der Republik

Nach der Niederlage des Deutschen Reiches und der Abdankung von Kaiser Wilhelm II. ruft Philipp Scheidemann am 9. November 1918 von einem Fenster des Reichstages die Republik aus. Er selbst steht danach an der Spitze der ersten Weimarer Koalitionsregierung von SPD, Zentrum und DDP.

SPD-Jubiläum: SPD Plakat zu Wahlen der Nationalversammlung 1919

Bei den Wahlen zur Nationalversammlung 1919 wird die SPD mit 37,9 Prozent der Stimmen stärkste Kraft und stellt 165 der 423 Abgeordneten.

SPD-Jubiläum: Ebert eröffnet Nationalversammlung 1919

Der SPD-Vorsitzende Friedrich Ebert erklärt in der konstituierenden Sitzung der Nationalversammlung am 6. Februar in seiner Eröffnungsrede an die Abgeordneten: "Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in aller Zukunft sich selbst".

Friedrich Ebert und der Schriftsteller Gerhard Hauptmann

Friedrich Ebert (links, hier mit dem Schriftsteller Gerhard Hauptmann) wird von der Nationalversammlung wenige Tage später zum ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Der Sozialdemokrat bleibt bis zu seinem Tode 1925 an der Spitze des Staates.

SPD-Jubiläum: Wahlplakat zum Reichstag 1932

In der Weimarer Republik sind die Sozialdemokraten an mehreren Regierungen beteiligt und stellen wiederholt auch den Regierungschef. Die Aggressivität in der politischen Auseinandersetzung nimmt allerdings zu und zeigt sich - wie hier in einem Wahlplakat von 1932 - auch in der Bildsprache der Plakate der SPD.

Otto Wels bei einer Rede im Reichstag

Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler werden Sozialdemokraten ebenso wie Kommunisten und andere verfolgt und unter staatlichen Druck gesetzt. Bei der Wahl vom März 1933 kommt die SPD noch auf 18,3 Prozent der Stimmen. Als einzige Partei lehnt sie kurz darauf das Ermächtigungsgesetz ab. Die von Otto Wels (im Bild) gehaltene Rede geht in die Geschichte ein. Darin erklärt er unter anderem: "Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus. Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten." Nur wenige Woche nach Wels' Rede wird die SPD im Juni 1933 verboten. Viele führende Genossen kämpfen im Untergrund oder im Exil gegen das NS-Regime. Eine Reihe führender SPD-Politiker kommt während der Nazi-Herrschaft in Konzentrationslagern ums Leben.

Kurt Schumacher (SPD)

Auch dieser SPD-Politiker verbrachte die Nazi-Herrschaft überwiegend im KZ: Kurt Schumacher. Unmittelbar nach Kriegsende und der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus beginnt Schumacher mit dem Wiederaufbau der SPD. Er ist der erste SPD-Parteichef nach dem Krieg. Bis 1952 führt er die SPD in der Bundesrepublik und ist zudem als Oppositionschef wortgewaltiger Gegenspieler von Bundeskanzler Konrad Adenauer.

Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl

In der sowjetischen Besatzungszone wird die SPD unter Otto Grotewohl (rechts) wieder gegründet. Er gibt allerdings 1946 dem Druck der sowjetischen Militäradministration nach und stimmt der Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD zur SED zu, die als Einheitspartei die folgenden Jahrzehnte der DDR-Geschichte bestimmt. Auf dem Bild reicht Grotewohl dem KPD-Vorsitzenden Wilhelm Pieck (links) beim Vereinigungsparteitag in Berlin am 21. April 1946 symbolisch die Hand.

Erich Ollenhauer

In der Bundesrepublik übernimmt Erich Ollenhauer nach dem Tod von Kurt Schumacher den Parteivorsitz der SPD und steht zwischen 1952 und 1963 an der Spitze der Partei. Nach seiner Niederlage bei der Bundestagswahl 1957 bietet Ollenhauer seinen Rücktritt an. Er bleibt zwar im Amt, verliert danach aber an Einfluss auf die politische Ausrichtung der SPD.

SPD-Parteitag 1959 in Bad Godesberg

Auf ihrem Parteitag 1959 in Bad Godesberg verabschiedet die SPD ein neues Grundsatzprogramm. Das Godesberger Programm gilt als Meilenstein in der Entwicklung der modernen SPD, weil es die Voraussetzung schafft, neben der Arbeiterschaft weitere Wählerschichten zu erschließen. Beobachter werten das Programm, das bis 1989 Grundlage der SPD-Politik bleibt, als "Wandel von der sozialistischen Arbeiterpartei zur Volkspartei". Die Sozialdemokraten bekennen sich mit ihrem neuen Grundsatzprogramm zur Landesverteidigung und damit letztlich zur Bundeswehr und zur NATO. Sie unterstützen die soziale Marktwirtschaft und das private Eigentum.

Willy Brandt und Kurt-Georg Kiesinger

Nach Beschluss des Godesberger Programms rückt auch Willy Brandt (links) als Kanzlerkandidat in die erste Reihe der SPD. In den Verhandlungen mit Kurt Georg Kiesinger (rechts) vereinbart er 1966 die erste Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten nach dem Zweiten Weltkrieg. In der Großen Koalition stellt die CDU mit Kiesinger den Kanzler, Brandt wird Vize-Kanzler und Außenminister.

Gustav Heinemann leistet seinen Amtseid als Bundespräsident

Den Aufstieg der Sozialdemokraten spiegelt auch die Wahl von Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten im Jahre 1969 wider. Hier wird er von Bundestagspräsident Kai-Uwe von Hassel vereidigt.

Kanzler Willy Brandt und Staatssekretär Egon Bahr am 3.Juni 1972 im Kanzleramt.

Nach der Bundestagswahl 1969 bilden SPD und FDP die erste sozialliberale Koalitionsregierung. Brandt als Kanzler und sein Staatssekretär Egon Bahr treiben eine neue Ost- und Deutschlandpolitik voran. Bahr prägt das Motto "Wandel durch Annäherung" und legt damit den Grundstein für eine Politik des Ausgleichs und der Verständigung mit der Sowjetunion und den osteuropäischen Staaten, insbesondere der DDR.

Bundeskanzler Willy Brandt kniet am 7. Dezember 1970 vor dem Mahnmal im einstigen jüdischen Ghetto in Warschau

Ein Bild, das Geschichte schreibt: Bundeskanzler Willy Brandt kniet am 7. Dezember 1970 vor dem Mahnmal des einstigen jüdischen Ghettos in Warschau, das den Helden des Aufstandes vom April 1943 gewidmet ist. Die Geste ist in Deutschland ebenso umstritten wie die Ost- und Deutschlandpolitik der sozialliberalen Koalition. International wird Brandts Politik gewürdigt: 1971 erhält der SPD-Politiker den Friedensnobelpreis.

Demonstranten fordern vor dem Misstrauensvotum 1972 den Verbleib von Kanzler Willy Brandt

Die Ostpolitik Brandts sorgt im Parlament für heftige Debatten - die Opposition wirft ihm den Ausverkauf deutscher Interessen vor. Mehrere Abgeordnete aus dem Regierungslager verlassen die Koalition. Für CDU-Oppositionsführer Rainer Barzel scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein, Brandt mit einem konstruktiven Misstrauensvotum zu stürzen. Der Vorstoß sorgt in Teilen der Bevölkerung für heftige Proteste. Kurz vor der Entscheidung im Bundestag fordern Demonstranten lautstark, dass der SPD-Politiker Kanzler bleiben müsse.

Rainer Barzel gratuliert Bundeskanzler Willy Brandt nach dem Scheitern des Misstrauensvotums

Bei der Abstimmung über das konstruktive Misstrauensvotum fehlen Barzel am 27. April 1972 überraschend zwei Stimmen, um Brandt als Bundeskanzler abzulösen. Was damals noch keiner weiß: Das DDR-Ministerium für Staatssicherheit sorgt mit der Bestechung von zwei Abgeordneten dafür, dass die SPD an der Macht bleibt. Nach seiner Niederlage gratuliert Barzel Willy Brandt.

Herbert Wehner 1976

In den turbulenten Jahren der sozialliberalen Koalition spielt Herbert Wehner eine zentrale Rolle. Mehr als 13 Jahre (1969-1983) ist er Vorsitzender der SPD-Fraktion - länger als alle seine Vorgänger und Nachfolger. Er ist übrigens auch der Bundestagsabgeordnete mit den bislang meisten Ordnungsrufen. Wehners Rhetorik ist bis heute legendär. Der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler bezeichnete ihn einmal als "größte parlamentarische Haubitze aller Zeiten".

SPD-Jubiläum: Schmidt als Kanzler vereidigt, 1974

Nach dem Rücktritt von Willy Brandt im Zuge der Guillaume-Affäre wählt der Bundestag den Sozialdemokraten Helmut Schmidt zum Kanzler. Am 16. Mai 1974 wird er vereidigt. Seine Amtszeit ist unter anderem geprägt durch den RAF-Terror und die Auseinandersetzungen um den NATO-Doppelbeschluss.

Helmut Schmidt gratuliert Helmut Kohl

1982 scheitert die von Schmidt geführte sozialliberale Koalition - vor allem an Differenzen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zwischen SPD und FDP. Auch Schmidts vehementes Eintreten für den NATO-Doppelbeschluss trägt zum Ende seiner Regierung bei. Denn die Debatte über die Raketenstationierung stärkt die Friedensbewegung und führt in Deutschland zu Protesten mit Hunderttausenden Teilnehmern. Weil sich auch ein Teil der SPD der Friedensbewegung anschließt, schwindet Schmidts Rückhalt in der eigenen Partei. Am 1. Oktober 1982 beendet schließlich ein konstruktives Misstrauensvotum Helmut Schmidts Amtszeit. Im Bonner Bundestag gratuliert er seinem Nachfolger Helmut Kohl, der mit Unterstützung der FDP ins Amt kommt.

Markus Meckel und Ibrahim Böhme

In der DDR wird im Oktober 1989 eine sozialdemokratische Partei gegründet. Sie trägt zunächst die Bezeichnung SDP und verwendet ab Januar 1990 das Kürzel SPD. Treibende Kräfte für die Gründung der neuen Partei sind die evangelischen Theologen Martin Gutzeit und Markus Meckel (links im Bild). Zum Geschäftsführer wird Ibrahim Böhme (rechts) gewählt. Die neue Partei ist am Runden Tisch beteiligt. 1990 erhält sie bei der ersten freien Volkskammerwahl 21,9 Prozent der Stimmen und wird Teil der Regierungskoalition von CDU-Ministerpräsident Lothar de Maizière.

Oskar Lafontaine und Wolfgang Thierse

Im September 1990 vereinigen sich die beiden sozialdemokratischen Parteien aus der Bundesrepublik und der DDR zu einer gesamtdeutschen SPD. Hier im Gespräch Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine und der Vorsitzende der Ost-SPD, Wolfgang Thierse, auf dem Vereinigungsparteitag in Berlin.

SPD-Jubiläum: Der SPD-Kanzlerkandidat jubelt über seinen Wahlsieg 1998

Erst 1998 gelingt es der SPD, gegen Kohl eine Bundestagswahl zu gewinnen und selbst wieder den Regierungschef zu stellen: Gerhard Schröder wird Bundeskanzler einer rot-grünen Koalitionsregierung.

SPD-Jubiläum: Am 16. Oktober 2002 posieren Kanzler Gerhard Schröder und der künftige Außenminister Joschka Fischer mit den rot-grünen Koalitionsverträgen

Bei der Bundestagswahl im September 2002 verteidigen SPD und Grüne eine knappe Mehrheit im Bundestag und bilden erneut eine Koalition: Gerhard Schröder und Joschka Fischer mit dem neuen Koalitionsvertrag

Demonstration in Leipzig gegen Hartz IV

Die Hartz-Reformen der Schröder-Regierung sorgen für heftige Proteste in der Bevölkerung. Besonders Hartz IV treibt Tausende Menschen auf die Straßen. Ein Teil der traditionellen SPD-Anhänger wirft der Parteispitze die Abkehr von der sozialen Grundausrichtung vor. Nach mehreren Wahlniederlagen entscheidet sich Bundeskanzler Schröder im Jahr 2005 für vorgezogene Neuwahlen und macht den Weg dafür mit einer Vertrauensfrage im Bundestag frei.

SPD-Jubiläum: Regierungsbank nach ihrer Vereidigung 2005

Auf Rot-Grün folgt nach der Bundestagswahl 2005 die Große Koalition unter CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die SPD ist nur noch Juniorpartner. Franz Müntefering (2.v.rechts) wird Vizekanzler und Arbeitsminister, Frank-Walter Steinmeier Außenminister (3.v.rechts).

SPD-Jubiläum

Die Jahre als Juniorpartner der CDU bekommen der SPD nicht. Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 fährt sie eine historische Niederlage ein: Die Sozialdemokraten sacken von 34,2 auf 23 Prozent ab. Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier gesteht die Niederlage ein.

Mann hält SPD-Mitgliedsbuch in der Hand

Auch die eigene Basis schwindet. Lange war die SPD die Partei mit den meisten Mitgliedern in Deutschland. Ihren Spitzenwert in der bundesdeutschen Geschichte erreicht sie 1976 mit mehr als einer Million Mitgliedern. Ende 2012 sind es noch 477.000 Genossen.

Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel und Peer Steinbrück auf der Bundespressekonferenz

Zum 150. Jahrestag ihres Bestehens im Jahr 2013 haben die Sozialdemokraten ein klares Ziel: Peer Steinbrück (links) soll Kanzler werden und die Merkel-Regierung ablösen. Die Entscheidung in der Frage der Kanzlerkandidatur fällt gegen Parteichef Sigmar Gabriel (Mitte) und Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Gemeinsam stehen sie im Wahlkampf für die SPD, vermeiden aber den Begriff "Troika".

Altbundeskanzler Helmut Schmidt, Altbundeskanzler Gerhard Schröder, Europaparlaments-Präsident Martin Schulz, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Frankreichs Staatschef François Hollande sowie Bundespräsident Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt

Am 23. Mai 2013 findet in Leipzig der Festakt zum 150. Geburtstag der SPD statt. Zahlreiche hochrangige Gäste nehmen an der Veranstaltung teil. Hier zu sehen: Die Altbundeskanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder, Europaparlamentspräsident Martin Schulz, Bundeskanzlerin Angela Merkel, SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, Frankreichs Staatschef François Hollande, Bundespräsident Joachim Gauck sowie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. (v.l.n.r.)

Mehr als 200.000 Menschen beim SPD-Deutschlandfest in Berlin

In Berlin feierte die SPD am 17. und 18. August ihr 150. Gründungsjubiläum mit einer Festmeile auf der Straße des 17. Juni. Kanzlerkandidat Steinbrück nutzte die große Bühne, um vor mehr als 200.000 Menschen erneut einen gesetzlichen Mindestlohn zu fordern - und für Angriffe auf die Kanzlerin.

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