Bildergalerie: Die Havarie der "Costa Concordia"

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Schiffsunglück vor Italien

Der Weg der

Die "Costa Concordia" lief am Abend des 13. Januar mit etwa 29 km/h westlichen Kurs auf die Insel Giglio - doch um 21:37 Uhr reißen die automatisch gesendeten Signale der Schiffsposition (AIS-Signal) offenbar ab. Gegen 21:45 Uhr havariert das Schiff an bislang unbekannter Position. Erst um 21:53 Uhr gibt es wieder ein Signal - die "Costa Concordia" fährt nur noch rund fünf km/h und ist etwa fünf Kilometer nordwestlich von der letztgemeldeten Position entfernt. Gegen 22:45 Uhr geht der Notruf bei der Küstenwache ein. Irgendwann wendet das Schiff und steuert gen Süden den rund 1,3 Kilometer entfernten Hafen der Insel Giglio an. Dort läuft sie etwa 500 Meter vor der Hafeneinfahrt auf Grund und kommt binnen Stunden in eine Schlagseite von fast 90 Grad. (Quelle: marinetraffic.com)

Der Weg der "Costa Concordia" in den Abendstunden des 13. Januar 2012

Die "Costa Concordia" lief am Abend des 13. Januar mit etwa 29 km/h westlichen Kurs auf die Insel Giglio - doch um 21:37 Uhr reißen die automatisch gesendeten Signale der Schiffsposition (AIS-Signal) offenbar ab. Gegen 21:45 Uhr havariert das Schiff an bislang unbekannter Position. Erst um 21:53 Uhr gibt es wieder ein Signal - die "Costa Concordia" fährt nur noch rund fünf km/h und ist etwa fünf Kilometer nordwestlich von der letztgemeldeten Position entfernt. Gegen 22:45 Uhr geht der Notruf bei der Küstenwache ein. Irgendwann wendet das Schiff und steuert gen Süden den rund 1,3 Kilometer entfernten Hafen der Insel Giglio an. Dort läuft sie etwa 500 Meter vor der Hafeneinfahrt auf Grund und kommt binnen Stunden in eine Schlagseite von fast 90 Grad. (Quelle: marinetraffic.com)

Passagiere in einem Rettungsboot des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia"

Rund 4200 Menschen versuchten nach der Havarie, das Schiff in Rettungsbooten zu verlassen. Nach der Rettung berichten Passagiere von chaotischen Szenen und klagen über unzureichende Sicherheitsausrüstung. Einige Menschen sollen in Panik ins Wasser gesprungen sein.

Rettungsboote im Hafen

In Rettungsbooten erreichten die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" den Hafen der Insel Giglio vor der toskanischen Küste.

Menschen stehen mit Decken im Hafen

Bis zum Mittag des Samstags sind 4179 gerettete Passagiere an Land registriert. Zahlreiche Menschen wurden bei dem Schiffsunglück verletzt. Am 22. Januar wurde das 13. Todesopfer aus dem Schiff geborgen.

Costa Concordia

Seit dem Unglück am Freitagabend liegt die "Costa Concordia" nun vor der italienischen Insel Giglio auf Grund ...

Schiffsunglück vor Italien

... und bekam in nur kurzer Zeit immer mehr Schlagseite.

Costa Concordia

Das Luftbild zeigt, wie nah der Ozeanriese den Felsen der Insel Giglio gekommen ist.

"Costa Concordia"

Von Giglio aus kann man direkt in den Schornstein der "Costa Concordia" schauen - so sehr hat sich das Schiff geneigt.

Riss in der Costa Concordia

Auch das Ausmaß der Havarie wird sichtbar: In der Außenwand klafft ein großer Riss, der mindestens 70 Meter lang sein soll.

Havariertes Kreuzfahrtschiff

In der aufgerissenen Seite des Schiffs steckt ein Stück Fels.

Kapitän Francesco Schettino wird von der italienischen Polizei abgeführt.

Noch am Samstag wurde der Kapitän Francesco Schettino festgenommen. Gegen ihn werden schwere Vorwürfe erhoben. Er soll das Schiff zu dicht an die Insel gelenkt und schon während der Evakuierung verlassen haben.

Blackbox

Mehr Details zum Hergang des Unglücks erhofft man sich von der Auswertung der Blackbox des Schiffes, die ähnlich wie in Flugzeugen Kommunikation auf der Brücke und Steuerbefehle aufzeichnet.

Rettungsmannschaften auf dem Schiff

Da noch mehrere Menschen als vermisst gelten, beginnen sofort die Rettungsarbeiten. Aufgrund der Schieflage des Schiffes gestalten sich diese aber als äußerst schwierig.

Gerettete der "Costa Concordia"

Dennoch gelingt es den Rettungskräften ein Paar aus Südkorea - das auf Hochzeitsreise war - aus dem Wrack zu befreien.

Rettungskräfte suchen mit Tauchern nach Überlebenden.

Taucher suchen im Schiffswrack nach weiteren Überlebenden.

Taucher konnten das beschädigte Wrack der "Costa Concordia" fotografieren.

Taucher konnten das Wrack der "Costa Concordia" fotografieren.

Taucher konnten das beschädigte Wrack der "Costa Concordia" fotografieren.

Die Unterwasseraufnahmen zeigen deutlich, wie beschädigt das Wrack ist.

Rettungshubschrauber

Am Sonntag kann dann eine weitere Person gerettet werden.

Rettungsmannschaften auf dem Schiff

Die Helfer befinden sich bei den Rettungsarbeiten selber in höchster Gefahr, da befürchtet wird, dass das Schiff in tieferes Wasser abrutschen könnte. Mithilfe von Bergsteigerausrüstung seilen sich die Retter auf der "Costa Concordia" ab, um ins Innere des Schiffes zu gelangen. Am Montag muss die Arbeit für einige Stunden eingestellt werden, da sich das Wrack um einige Zentimeter bewegt hat.

Rettungsmannschaften auf dem Schiff

Im Inneren des Schiffes finden die Rettungskräfte ein heilloses Durcheinander vor.

Rettungsmannschaften auf dem Schiff

Nur mit Mühe gelingt es ihnen, sich einen Weg durch die Trümmer zu bahnen.

Kreuzfahrtschiff Costa Concordia

Die "Costa Concordia" ist erst vor rund sechs Jahren vom Stapel gelaufen, hier bei ihrer Jungfernfahrt in der Nähe von Civitavecchia.

Innenraum der "Costa Concordia"

Die Schiffe der Linie Costa Crociere bieten ihren Passagieren viel Luxus. 1100 Besatzungsmitglieder kümmerten sich um die Gäste der "Costa Concordia". Auf 17 Decks befinden sich neben fünf Restaurants auch ein Theater, ein Kino sowie Clubs und Diskotheken.

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