Bildergalerie: Exodus - Fotografien von Salgado

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Exodus - Fotografien von Salgado (26.07.2014)

Der Fotograf Sebastião Salgado

Bittere Armut, unwirtliche Gegenden und atemberaubende Landschaften: Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat für seine Bilder die entlegensten Winkel der Erde bereist. Im Jahr 2014 zeigte das Focke-Museum in Bremen 300 seiner berühmten Schwarz-Weiß-Fotografien. | Bildquelle: AFP

Der Fotograf Sebastião Salgado

Bittere Armut, unwirtliche Gegenden und atemberaubende Landschaften: Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat für seine Bilder die entlegensten Winkel der Erde bereist. Im Jahr 2014 zeigte das Focke-Museum in Bremen 300 seiner berühmten Schwarz-Weiß-Fotografien.

Flüchtlingscamp in Tansania im Jahr 1994 (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Die Ausstellungsstücke gehören zu der Serie "Exodus", die zwischen 1993 und 1999 entstanden ist. Darin hat er die Lage von Menschen in Krisengebieten dokumentiert. Dieses Foto zeigt ein ruandisches Flüchtlingscamp in Tansania im Jahr 1994. (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Essensverteilung der französischen Hilfsorganisation Action contre la Faim (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs in Afghanistan 1989 und der Machtübernahme der fundamentalistischen Taliban wurden große Teile der Bevölkerung zu Vertriebenen. Hier warten zwei Frauen in Kabul auf die Verteilung von Essen durch die Hilfsorganisation "Action contre la Faim" (1996). (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Eine heimkehrende Flüchtingsfrau aus Mosambik überquert die halb zerstörte Dona-Ana-Brücke über den Sambesi. (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Afrika - ein Kontinent ohne Ziel? Die Menschen sind tief verwundet von Armut, Hunger, Korruption, Gewaltherrschaft und Krieg. Hinzu kam die Krankheit Aids, die die Bevölkerung vor allem in Teilen Zentral- und Südafrikas dezimiert. Ein Lichtblick in dieser afrikanischen Tragödie kommt aus Mosambik: Nach dem Ende des jahrzehntelangen Bürgerkriegs können Hunderttausende wieder heimkehren - wie diese heimkehrende Flüchtlingsfrau, die 1994 die halb zerstörte Dona-Ana-Brücke über den Sambesi überquert. (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Porträt eines Waisenkindes in Indien (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Zu den Hauptleidtragenden jeder Krise gehören Kinder. Der Ausdruck der Augen dieses Kindes in einem Waisenhaus im Süden Bihars (Indien, 1997) spricht von Trauer und Leid. In Salgados Bildern wird sein großes soziales Engagement sichtbar - er lenkt mit den Fotografien den Blick auf die Lebensumstände der Schwachen der Gesellschaft. Salgado selbst kam über das Reisen zur Fotografie. Der Wirtschaftswissenschaftler entdeckte 1973 seine Leidenschaft, die er zum Beruf machte. (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Die Männer sind in die Stadt gezogen, die Frauen tragen ihre Waren zum Mark in Chimbote (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Ein Bild aus Ecuador aus dem Jahr 1998: Wegen der Zerstörung der fruchtbaren Talböden durch die zunehmende Viehzucht sehen sich viele Bauern aus der Region Chimborazo gezwungen, in die Städte zu ziehen. (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Blick in den Bahnhof Church Gate in Mumbai (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Dieses Bild zeigt die Ankunft Tausender Menschen am Bahnhof Church Gate in Mumbai (Indien, 1995). Um ihrer bitteren Not zu entkommen, ziehen viele in die Großstädte. Doch ihre Hoffnung auf ein besseres Leben erfüllen sich selten. (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Ein Bauarbeiter sitzt auf einer Baustelle über den Dächern von Jakarta (Sebastião Salgado / Amazonas images)

Im indonesischen Jakarta sind die meisten Bauarbeiter Migranten aus den ländlichen Gebieten, die während der Arbeiten auf der Baustelle leben. (Sebastião Salgado / Amazonas images)

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