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Russland weiht schwimmendes AKW "Akademik Lomonossow" ein

Die "Akademik Lomonossow" im Hafen von Sankt Petersburg.

In Sankt Petersburg wurde sie gebaut, in Murmansk vorgestellt, in Pewek soll sie eingesetzt werden: die "Akademik Lomonossow", das erste schwimmende Atomkraftwerk der Welt. Russland ist voller Stolz auf sein Bauwerk, dass Bohrinseln im arktischen Raum mit Energie beliefern soll, Umweltschützer haben hingegen große Bedenken. | Bildquelle: NIKOLAI GONTAR/GREENPEACE/HANDOU

Die "Akademik Lomonossow" im Hafen von Sankt Petersburg.

In Sankt Petersburg wurde sie gebaut, in Murmansk vorgestellt, in Pewek soll sie eingesetzt werden: die "Akademik Lomonossow", das erste schwimmende Atomkraftwerk der Welt. Russland ist voller Stolz auf sein Bauwerk, dass Bohrinseln im arktischen Raum mit Energie beliefern soll, Umweltschützer haben hingegen große Bedenken.

Die "Akademik Lomonossow" im Hafen von Murmansk.

Umweltschützer halten den Atommeiler zur See für hochriskant: Die Organisation Greenpeace etwa warnte mit Blick auf die Reaktorkatastrophe von 1986 vor einem "Tschernobyl auf Eis".

Die "Akademik Lomonossow" wird durch die Ostsee nach Murmansk geschleppt.

Das 144 mal 30 Meter große Schiff wurde durch die Ostsee in die Hafenstadt Murmansk nördlich des Polarkreises geschleppt - allerdings noch nicht funktionstüchtig: Erst in Murmansk werden die zwei Reaktoren an Bord mit Brennstoff befüllt.

Hafenarbeiter hantieren mit den Schiffstauen der "Akademik Lomonossow".

Hafenarbeiter tauen das 21.000-Tonnen-Schiff mit einer Leistung von 35 Megawatt fest. Damit kann es eine Stadt mit 200.000 Einwohnern mit Energie versorgen. An seinem Einsatzort im Polarmeer soll es außerdem Wasser entsalzen.

Die russische Hafenstadt Murmansk nördlich des Polarkreises.

Murmansk ist fast 2000 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt - der endgültige Einsatzort der "Akademik Lomonossow" liegt sogar noch weiter im Norden: Das sibirische Pewek ist die nördlichste Stadt Russlands und liegt am anderen Ende des Landes, im sogenannten Fernen Osten. In der Hafenstadt leben nur 5000 Menschen.

Alexej Lichaew, Generaldirektor der russischen Atombehörde Rosatom.

Alexej Lichatschew, der Chef des staatlichen Konzerns Rosatom, spricht bei der Einweihungszeremonie der "Akademik Lomonossow". Die Inbetriebnahme des Kraftwerks ist für Rosatom ein historisches Ereignis. Ob der schwimmende Meiler der weltweit einzige seiner Art bleiben wird, ist fraglich: Durch die zunehmende Eisschmelze in der Arktis wird das Gebiet auch für die USA und andere Anrainerstaaten interessant.

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