Bildergalerie: "Rosetta" und die Landung auf dem Kometen

Bilder

1/24

"Rosetta"-Mission

Start der Ariane V-Rakete mit der Raumsonde ''Rosetta'' vom Weltraumbahnhof Kourou am 2. März 2004

Start einer historischen Mission: Eine Ariane-V-Rakete bringt die Raumsonde "Rosetta" am 2. März 2004 ins All. Vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana wird "Rosetta" in den kommenden zehn Jahren insgesamt 6,4 Milliarden Kilometer zu ihrem Ziel, dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko, zurücklegen. | Bildquelle: picture-alliance / dpa/dpaweb

Start der Ariane V-Rakete mit der Raumsonde ''Rosetta'' vom Weltraumbahnhof Kourou am 2. März 2004

Start einer historischen Mission: Eine Ariane-V-Rakete bringt die Raumsonde "Rosetta" am 2. März 2004 ins All. Vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana wird "Rosetta" in den kommenden zehn Jahren insgesamt 6,4 Milliarden Kilometer zu ihrem Ziel, dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko, zurücklegen.

Die Computersimulation zeigt die Raumsonde "Rosetta" während des Fluges im Weltall.

"Rosetta" während des Fluges im Weltall (Computersimulation): Zwar ist der Komet "nur" 510 Millionen Kilometer entfernt, doch der Weg der Raumsonde verläuft nicht geradeaus. Um Schwung auf ihrer Reise aufzunehmen, passierte die "Rosetta"-Sonde im vergangenen Jahrzehnt dreimal die Erde und einmal den Mars.

Am 25. Februar 2007 fliegt "Rosetta" in nur 250 Kilometer Entfernung am Mars vorbei - und schießt nebenbei noch dieses Foto unseres Nachbarplaneten .

Am 25. Februar 2007 fliegt "Rosetta" in nur 250 Kilometer Entfernung am Mars vorbei - und schießt nebenbei noch dieses Foto unseres Nachbarplaneten .

Die Computersimulation zeigt die Raumsonde "Rosetta" (r.) und den Asteroiden Steins.

Im September 2008 passierte "Rosetta" in 800 Kilometer Entfernung den Asteroiden Steins. Der Himmelskörper ist auch als Asteroid 2867 bekannt. Das undatierte Handout zeigt wiederum eine Computersimulation.

Ein Wissenschaftler mit einem "Rosetta"-Modell in einem Reinraum des ESA-Kontrollzentrums

Ein ESA-Wissenschaftler steht am 20.01.2014 in einem Reinraum des Kontrollzentrums in Darmstadt an einer Kopie von "Rosetta". An diesem Tag erwacht "Rosetta" planmäßig aus einem 31 Monate dauernden "Winterschlaf", ihre Instrumente werden nach und nach reaktiviert. Aus Energiespargründen waren die Instrumente im Juni 2011 in den Ruhezustand versetzt worden.

Der von Wissenschaftlern "Tschuri" getaufte Komet

Kurz vor der heißen Phase der "Rosetta"-Mission überrascht das Aussehen des Zielkometen die europäische Weltraumagentur ESA. 67P/Tschurjumow-Gerassimenko bestehe aus zwei Teilen, die aneinander haften - sei also nicht wie bisher gedacht ein Stück, so der Kometen-Experte der Esa, Detlef Koschny. "Er erinnert eher an eine Gummi-Ente statt wie angenommen an eine langgezogene Kartoffel."

Foto des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko

Im August 2014 erreicht "Rosetta" ihr Ziel: Dieses am 03.08.2014 von der Osiris-Bordkamera der ESA-Raumsonde aus einer Entfernung von ca. 285 Kilometern aufgenommenes Foto zeigt den Zielkometen. Die ESA-Wissenschaftler nennen ihn liebevoll "Tschuri".

Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt

Anspannung im Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt. Am 6. August 2014 schwenkt "Rosetta" nach zehn Jahren im All in die Umlaufbahn um den Kometen ein.

Selfie von Rosetta und Philae

Ein Selfie kurz vor dem Ziel: "Rosetta" und dem Landegerät "Philae", im Hintergrund "Tschuri". Aufgenommen wurde das Bild am 7. Oktober 2014 in 16 Kilometer Entfernung zum Kometen. (Quelle: ESA/Rosetta/Philae/CIVA)

Das Computer generierte Bild zeigt die simulierte Landung von Philae auf dem Zielkometen Tschurjumow-Gerassimenko.

Abkopplung erfolgreich, Anflug läuft: Das am 10.11.2014 von der ESA veröffentlichte und am Computer generierte Bild zeigt den Landeroboter "Philae" auf dem Weg von "Rosetta" zum Kometen.

Das Minilabor Philae

Und so sah die Abkopplung des Mini-Labors "Philae" am 12. November von Bord der Raumsonde "Rosetta" aus.

Vier Kilometer Durchmesser: Die Computermontage zeigt einen Größenvergleich des ESA-Sitzes Darmstadt mit Tschurjumow-Gerassimenko.

Vier Kilometer Durchmesser: Die Computermontage zeigt einen Größenvergleich des ESA-Sitzes Darmstadt mit Tschurjumow-Gerassimenko.

Das Foto zeigt die simulierte Landung von Philae auf dem Zielkometen Tschurjumow-Gerassimenko.

Es ist kalt, dunkel und riecht nach faulen Eiern - besonders wirtlich ist die Oberfläche des Kometen nicht. "Tschuri" braucht fast sieben Jahre, um die Sonne einmal zu umrunden. Auch diese Computersimulation zeigt die mutmaßliche Annäherung von "Philae" an den Kometen.

Das Mini-Labor Philae

Noch nie vorher ist ein vom Menschen gemachtes Objekt auf einem Kometen gelandet.

Das Video-Standbild zeigt die simulierte Landung von Philae auf dem Zielkometen Tschurjumow-Gerassimenko

"Touchdown" auf dem Kometen: Um 17.03 Uhr erreicht die Erfolgsmeldung die ESA in Darmstadt. Eine Video-Simulation zeigt, wie die Landung von "Philae" ausgesehen haben soll.

Mitarbeiter der ESA bejubeln die geglückte Landung von Philae.

Der Jubel bei der ESA in Darmstadt ist groß, als die Nachricht ankommt.

Foto von der "Tschuri"-Oberfläche aus drei Kilometern Entfernung

"Philae" schickt ein erstes Foto vom fernen Kometen, aufgenommen beim Landeanflug aus drei Kilometern Höhe.

Erstes Foto des Mini-Labors Philae - aufgenommen auf dem Kometen Tschuri

Einen Tag nach der Landung veröffentlicht die Europäische Raumfahrtagentur ESA das erste auf der Oberfläche eines Kometen geschossene Bild.

Das Projektil einer Harpune der Landeeinheit Philae

Später stellt sich heraus, dass es bei der Landung Probleme gab. Zwei Harpunen (Foto vom Test am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt) konnten nicht abgefeuert werden. Sie sollten "Philae" am Boden des Kometen verankern.

Ein Modell der Harpune der Landeeinheit Philae

Hier noch einmal eine Detailansicht der Harpune. Tschurjumov-Gerassimenko besteht aus Eis, gefrorenen Gasen und Staub. "Philae" soll einen Teil des Wissensschatzes bergen, der in dem eisigen Kometen verborgen sein dürfte. Kometen gelten als kosmische Tiefkühltruhen, in ihnen konserviert die Vergangenheit unseres Sonnensystems.

Minilabor Philae

Das Minilabor hat auf "Tschuri" mit einem Massenspektrometer organische Moleküle nachgewiesen. Mit einer Thermalsonde und einem Seismometer gelang es zudem, physikalische Eigenschaften der Kometenoberfläche zu bestimmen. Nach weiteren Kontaktaufnahmen sandte "Philae" am 9. Juli 2015 ein letztes Lebenszeichen - danach verstummte die Sonde.

Roboter Philae

Im Februar 2016 entschied das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Mission von "Philae" für beendet zu erklären und den Roboter in den ewigen Winterschlaf zu verabschieden. Der Abschied von "Philae" war allerdings noch nicht das Ende der Mission: Die "Rosetta"-Muttersonde umkreiste noch bis September den Kometen und funkte wissenschaftliche Daten zur Erde. Zum Abschluss der historischen Mission landete nun auch "Rosetta" auf dem Schweifstern.

Philae wieder entdeckt auf Tschuri (Quelle: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS via AP)

Im September 2016 entdeckt die Raumsonde "Rosetta" ihren Landeroboter "Philae". Auf einem hochauflösenden Foto, das "Rosetta" von dem Kometen Tschuri gemacht hat, ist der "Leichnam" des Roboters zu sehen. Er steckt in einer auswegslosen Lage.

Simulation der Landung der Raumsonde Rosetta auf dem Kometen Tschuri

Nach zwölf Jahren im All landete die Raumsonde "Rosetta" am 30. September 2016 wie geplant auf dem Kometen "Tschuri". Damit hat die Europäische Raumfahrtagentur ESA ihre historische Weltraum-Mission zu einem Kometen abgeschlossen.

Darstellung: