Bildergalerie: Robert De Niro wird 75

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Robert De Niro wird 75

Robert De Niro

Der zweifache Oscar-Preisträger Robert De Niro feiert seinen 75. Geburtstag. Der Mann mit silbergrauen Haaren und Dreitagebart ist eine Hollywood-Legende. Legendär ist die Mimik des Schauspielers - ein Zucken hier, ein Grinsen da, ein Lächeln, das zwischen misstrauisch und maliziös changiert. | Bildquelle: AFP

Robert De Niro

Der zweifache Oscar-Preisträger Robert De Niro feiert seinen 75. Geburtstag. Der Mann mit silbergrauen Haaren und Dreitagebart ist eine Hollywood-Legende. Legendär ist die Mimik des Schauspielers - ein Zucken hier, ein Grinsen da, ein Lächeln, das zwischen misstrauisch und maliziös changiert.

Robert De Niro schimpft während der Verleihung der 72. Tony Awards in der Radio City Music Hall, New York

De Niro ist eine Hollywood-Legende. Aber berühmt ist er heute nicht nur als Darsteller tougher Typen, sondern auch als scharfzüngiger Kritiker von US-Präsident Donald Trump. Erst im Juni machte er Schlagzeilen, als er bei der Verleihung der Tony-Awards in New York den Präsidenten mit "Fuck Trump!" attackierte. Das brachte ihm stehende Ovationen des Publikums - und einen empörten Tweet von Trump: De Niro habe wohl zu viele Schläge von echten Boxern abbekommen. Das war eine Anspielung auf dessen Rolle in dem Boxerfilm "Wie ein wilder Stier".

Robert De Niro als Taxifahrer Travis Bickle in ''Taxi Driver'' (1976).

In rund 115 Filmen hat De Niro mitgespielt, und viele hat er durch seine intensive Darstellung geprägt, ob "Hexenkessel", "Der Pate II", "Der letzte Tycoon", "Die durch die Hölle gehen" oder "Taxidriver" (hier im Bild).

Robert De Niro als Al Capone in "Die Unsterblichen" (The Untouchables)

Robert De Niro bereitet sich akribisch auf jede Rolle vor. In dem Mafia-Film "Die Unbestechlichen" (1987) tritt er als Al Capone mit Halbglatze und so massig wie dieser vor die Kamera.

Robert de Niro in einer Szene aus ''Wie ein wilder Stier''

Für den Musikfilm "New York, New York" (1977) lernte er Saxofon spielen. Und um das tragische Scheitern des Boxers Jake LaMotta in Martin Scorseses Klassiker "Wie ein wilder Stier" (1980) überzeugend zu vermitteln, absolvierte er ein Box-Training und futterte sich 30 Kilo Übergewicht an.

Robert de Niro

Geboren wurde Robert Anthony De Niro Jr. 1943 in New York. Für ihn ist das auch heute "die aufregendste Stadt der Welt". Die Mutter schreibt, der Vater ist expressionistischer Maler und Bildhauer - "ein komplizierter Mann", wie der Junior sagt. Robert De Niro will Schauspieler werden. Er nimmt Unterricht, tingelt durch Provinztheater und geht zu allen offenen Castings: "Ich hatte nicht mal einen Agenten."

Robert de Niro in einer Szene aus ''Bloody Mama''

Der Durchbruch kommt 1970: Roger Corman engagiert den jungen De Niro für den Gangsterfilm "Bloody Mama" als drogensüchtigen Sohn der Bandenchefin Ma Barker.

Robert de Niro in einer Szene aus ''Hexenkessel''

Bald darauf steht er im Großstadtdrama "Hexenkessel" neben Freund Harvey Keitel vor der Kamera.

Robert de Niro in der Rolle des Mafioso "Vito Corelone" in dem amerikanischen Spielfilm "Der Pate 2" von 1974

Unverwechselbar ist seine Stimme: rau, brüchig, mit sarkastischem Unterton. Hier ist er in einer Szene aus "Der Pate II" zu sehen.

Robert de Niro in einer Szene aus ''In den Straßen der Bronx''

Mit seiner Firma Tribeca ist De Niro zugleich als Produzent aktiv. Er hat auch Regie geführt, so 1993 bei "In den Straßen der Bronx", der Geschichte eines Busfahrers - gespielt von ihm selbst - der seinen Sohn vor dem Abrutschen in die Kriminalität bewahren will.

Robert de Niro in einer Szene aus ''Reine Nervensache''

Lange hatte er ein Faible für unangepasste, schwierige Charaktere, für Neurotiker und Gescheiterte, für Macho-Typen. Doch 1999 entdeckte er ein neues Genre - die Komödie. Vergnüglich parodiert er sein Macho-Image. In "Reine Nervensache" glänzt er als Mafia-Boss, den Potenzprobleme zum Psychotherapeuten treiben.

In "Meine Braut, ihr Vater und ich (2000)" spielt er einen launischen Schwiegervater.

In "Meine Braut, ihr Vater und ich" ist er ein launischer Schwiegervater in spe.

Robert de Niro in einer Szene aus ''Man lernt nie aus''

Einen PC-fernen Rentner, der dank einer Beschäftigungsinitiative für alte Menschen als Praktikant ausgerechnet in einer Online-Modefirma anheuert, gibt er in "Man lernt nie aus" (2015). Natürlich verzweifelt er am Bildschirm, kann aber seiner überlasteten Chefin mit praktischer Alltagsintelligenz helfen.

Robert de Niro und Grace Hightower

Mit seiner zweiten Frau Grace Hightower lebt der Schauspieler, Vater von fünf Kindern aus drei Beziehungen, in New York.

Robert de Niro bei der Verleihung eines Oscars

In seiner langen Karriere wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit zwei Oscars, für "Wie ein wilder Stier" und "Der Pate II", einem Berlinale-Bären oder jüngst der Ehrendoktorwürde der Brown University in Providence, Rhode Island. Eine Auszeichnung fehlte ihm indes noch - ein Stern auf dem legendären Hollywood Walk of Fame. Im kommenden Jahr wird De Niro auch diese Ehre zuteil.

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