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"Pussy Riot": Proteste gegen das Urteil

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Moskau

Vom Balkon eines Gebäudes in der Nähe des Moskauer Gerichts, das das Urteil gegen die russische Punkband "Pussy Riot" gesprochen hat, schwingt eine Frau eine Flagge mit dem Symbol der Frauenbewegung. Die drei Musikerinnen wurden zu zwei Jahren Haft verurteilt. (Foto: dapd)

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Moskau

Vom Balkon eines Gebäudes in der Nähe des Moskauer Gerichts, das das Urteil gegen die russische Punkband "Pussy Riot" gesprochen hat, schwingt eine Frau eine Flagge mit dem Symbol der Frauenbewegung. Die drei Musikerinnen wurden zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Moskau

Eine andere Frau wird von einem Polizisten daran gehindert, den Zaun der türkischen Botschaft zu erklettern, die in der Nähe des Gerichtsgebäudes liegt. In Moskau wurden mehrere Unterstützer von "Pussy Riot" vor dem Gericht in wartende Polizeiwagen gezerrt. Kritik an dem Urteil kam auch Menschenrechtsbeauftragte des Kreml, Michail Fedotow: Der Schuldspruch sei ein "gefährlicher Präzedenzfall". Bürgerrechtler zeigten sich entsetzt. Das Urteil sei eine "demonstrative Vernichtung der Justiz", sagte der Blogger und Oppositionsführer Alexej Nawalny.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: St. Petersburg

Dieser Mann mit einem Kind auf den Schultern gehört zu den Demonstranten in St. Petersburg. Auch bei dortigen Musikerkollegen war die Bestürzung über das "Pussy-Riot"-Urteil groß: "Das Urteil ist schrecklich und wir brauchen einige Zeit, um es zu verstehen. Heute hat sich unser Land verändert", sagte die Sängerin der Band "Barto" aus St. Petersburg, Maria Lubicheva.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Kiew

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew fällte eine Aktivistin der feministischen Gruppe Femen mit der Kettensäge ein Holzkreuz im Zentrum der Stadt. Die Miliz leitete ein Verfahren wegen Landfriedensbruches ein.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Berlin

In Berlin demonstrierten etwa 150 Menschen vor der russischen Botschaft. Zum Teil ketteten sie sich an den Zaun der Botschaft. "Ich bin eine sehr hässliche Maske des Kapitals und des Patriarchats" steht auf dem Papier, das die Demonstrantin mit der Putin-Maske zeigt.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: München

In München benannten Unterstützer der Punkband den Marienplatz um. Protest gegen das Urteil kam auch von Seiten der Bundesregierung: "Das unverhältnismäßig harte Urteil steht nicht im Einklang mit den europäischen Werten von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, zu denen sich Russland unter anderem als Mitglied des Europarates bekannt hat", sagte Kanzlerin Merkel.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Oslo

Amnesty International sprach von einem einem schweren Schlag für die Meinungsfreiheit. Mitglieder der Menschenrechtsorganisation demonstrieren vor der russischen Botschaft in der norwegischen Hauptstadt Oslo.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Brüssel

"Freiheit für Pussy Riot" - Demonstranten vor der russischen Botschaft in Brüssel. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton nannte das Urteil "unverhältnismäßig". Der Respekt vor den Menschenrechten sei ein unabkömmlicher Bestandteil der Beziehungen zwischen Russland und der EU.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: London

Londoner Pussy-Riot-Unterstützerinnen vor der dortigen russischen Botschaft. Die Strickmaske, die inzwischen zum Markenzeichen von Pussy Riot geworden ist, ist bei allen Protestveranstaltungen zu sehen. Anfang des Monats äußerte sich Russlands Präsident Putin am Rande eines Olympia-Besuchs in London zum Fall "Pussy Riot": Er plädierte öffentlichkeitswirksam für Milde für die Musikerinnen. Nach dem Urteilsspruch kam aus dem Kreml kein Kommentar.

Proteste gegen das Moskauer Urteil. Edinburgh

In Edinburgh versammelten sich Demonstranten vor dem russischen Generalkonsulat.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Dublin

"Punk Rock ist kein Verbrechen" - Demonstration auf der O'Connell Street in Dublin / Irland.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Paris

Teilnehmer der Kundgebung auf dem Igor-Strawinsky-Platz in Paris

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Barcelona

In Barcelona protestierten die Menschen vor der Kathedrale La Sagrada Familia.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Lissabon

Eine der Demonstranten in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Wien

Rosa beschirmt sind diese Teilnehmer einer Kundgebung in Wien. Hier hat auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ihren Sitz. Sie kritisierte: Freie Meinungsäußerung dürfe unter keinen Umständen zu Gefangenschaft führen", teilte die OSZE-Beauftragte für Pressefreiheit, Dunja Mijatovic, mit. Russland gehört zu den 56 OSZE-Staaten.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Sofia

Bulgarische Anhänger der Gruppe dekorierten das Denkmal zu Ehren der Sowjetarmee in Sofia mit bunten Sturmhauben. Zudem demonstrierten Aktivisten vor der russischen Botschaft in der bulgarischen Hauptstadt.

Proteste gegen das Moskauer Urteil: New York

Eine Demonstrantin vor einer russisch-orthodoxen Kirche in New York. Deutliche Worte kamen auch von US-Präsident Barack Obama: "Die Vereinigten Staaten sind über das Urteil enttäuscht, einschließlich der unverhältnismäßigen Strafen, die erteilt wurden."

Proteste gegen das Moskauer Urteil: Sydney

Die Solidaritärtswelle für "Pussy Riot" schwappte bis nach Australien: Solidaritätskonzert in der Hafenstadt Sydney

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